Freitag, 14. Juli 2017

Rollo-Futter XXIV

Sommerzeit. Grillzeit. Auch damit kriegt man hungrige Rollenspieler satt. Wir grillen heute mal gegen den Trend. Der ging in den letzten Jahren ja zum Smoker, und mittlerweile kann man sogar beim Discounter als Spareribs und Pulled Pork getarnte Zuckerbomben erwerben. Beim Thema BBQ und Zucker scheiden sich die Geister. Ich verwende maximal einen Löffel Rohrzucker für ein Kilo Fleisch, während ich letzt ein Spareribs-Rezept in Händen hielt, das für dieselbe Menge 3 Tassen voll Zucker verwendete.

Urgh.

Zurück zum Thema. Fahren wir anstelle des entschleunigten Smokens heute mal den Grill so richtig hoch und betreiben das, was ich Schmiedefeuergrillen nenne, inspiriert von asiatischem Streetfood.

Dienstag, 11. Juli 2017

Das D&D Spielerhandbuch

Den Homerikern gebührt das Verdienst, das älteste Rollenspiel in seiner aktuellen Inkarnation ins Deutsche übersetzt zu haben. Die verkaufen das sogar an ihre Kunden. Natürlich ernten sie im Szenenetz dafür Unmut mit Vokabeln und Phrasen wie "unzumutbar", die Übersetzung sei "ekelhaft" (ohne Scheiß!), "gut, daß man es umtauschen kann" und so weiter.

Seufz.

Schauen wir uns das gute Stück mal an. Schwer und wertig gebunden, nicht gewellt und mMn bessere Qualität als das Original. Optisch entspricht es der englischen Ausgabe. Der Font ist sagen wir mal seniorenfeindlich, das mag ich nicht.

Mittwoch, 5. Juli 2017

Rollo-Futter XXIII

Capt'n Sophias Photos
Im Mai beschrieb ich in einem Post die harte Arbeit, die man als SL hat, um Genresicherheit zu erwerben. Ich erwähnte dort auch das legendäre Salmagundi und versprach später einem Leser bei G+ das Rezept. Das hole ich hier nach.

Salmagundi ist weniger ein Rezept als eine wilde Mischung, die ein klein wenig an einen Chefsalat oder an einen Salade Nicoise erinnert. Die Bestandteile sollen in Textur und Geschmack möglichst konträr laufen und umfassen neben Salat und Gemüse fast immer Eier, Fische und Fleisch.

Die Speise geht zurück bis ins 17. Jahrhundert und soll auch auf Piratenschiffen verzehrt worden sein. Da glaube ich jedoch warf ein verzweifelter Smutje alles auf den Tisch was er in der leeren Kammer noch finden konnte und nannte es großspurig Salmagundi, um den Geschmack der Depression zu mildern.

Alte Originalrezepte finden sich unter anderem in The Art of Cookery Made Plain and Easy aus dem 18. Jhdt. oder The Virginia Housewife: Or Methodical Cook von 1824 (als Faksimile erhältlich). Eine tiefschürfende Besprechung zum Thema findet sich in der New York Times vom 16. Januar 1978.

Dazu haben wir aber keine Zeit, wir wollen kochen. Bald kommen hungrige Spieler auf der Suche nach dem Blutgold der Sieben Winde. Schönes Abenteuer, macht viel Spaß.

Salmagundi für 6 Personen oder 4 sehr hungrige Piraten

Für mein Salmagundi verbinde ich unauffällige 2000er Euro-Küche mit einem deutschen Buffetklassiker der 1950er und werfe dann Fleisch und Meeresfrüchte drauf. So ungefähr. Das Ganze wird auf Tellern garniert, die ausreichend groß dimensioniert sein sollten. Ein Salmagundi-Teller darf aber ruhig voll aussehen.

Zutaten

Eier 12
Dijonsenf, 1 TL
Mayonnaise, 2 EL
Salz
Pfeffer
Sardellen aus dem Glas, 24
Schwarze Oliven und Kapern ad libitum

Lauchzwiebeln 8
Rosinen eine Handvoll
Balsamico 1/2 Tasse
Olivenöl 1/2 Tasse
Salz
Pfeffer

Eisbergsalat 1
Salatgurke 1
Roma-Tomaten 3
Rote Grapefruit 1

große Crevetten 12
Steak aus der Rinderhüfte 4 à 150g
Pfeffer
Salz

Zubereitung

Schritt 1: Ich koche 12 Eier nicht zu hart, schrecke sie ab und stelle sie erst einmal zum Auskühlen beiseite.

Schritt 2: Ich fange jetzt mit dem Dressing an. Ich will nicht einfach Essig oder Limette drübergießen, sondern auch hier eine "Konfrontation von Aroma und Textur" erreichen. Ich liebe diese abgehobenen Küchengettoslang. Ich schneide 8 Lauchzwiebeln sehr fein und werfe sie in eine kleine Schale. Dann gebe ich eine handvoll Rosinen dazu und übergieße das Ganze mit 1/2 Tasse Balsamico. Gut durchmischen und zum Ziehen beiseitestellen.

Schritt 3: Das Gemüse - Eisbergsalat, Salatgurke, Roma-Tomaten - wird nun gewaschen, ggf. geschält und in kleine Stücke geschnitten. Alles wandert in eine Salatschüssel. Die Grapefruit wird geschält und das Fruchtfleisch so dünn wie möglich filetiert. Die Filets kommen zum Salat und alles wird vorsichtig durchgemischt.

Schritt 4: Zeit für die Eier. Diese sind ausgekühlt. Sie werden geschält, halbiert und das Eigelb vorsichtig in eine weitere Schüssel gebrockelt. Die Eiweißhälften sollten unversehrt bleiben. Das Eigelb mit der Gabel zerdrücken. Dazu gebe ich einen knappen TL Dijonsenf, 2 EL Mayonnaise, zwei Prisen Salz und schöne Portion frisch geschroteten schwarzen Pfeffer. Das Ganze wird zu einer geschmeidigen Masse verrührt (ggf. Mayonnaise nachgeben) und in die Eiweißhälften gefüllt. Ich persönlich schätze auch noch einige Spritzer Tabasco Habanero in der Eigelbmasse.

Schritt 5: Anrichten Teil I. Ins Zentrum eines jeden Tellers häufe ich nun einen Salatberg. Darum richte ich pro Teller 4 Eierhälften an. Jede wird garniert mit einer Sardelle aus dem Glas oben drauf. Wer sie mag bekommt zu jedem Ei noch ein, zwei schwarze Oliven dazu. Kapern machen sich auch gut.

Schritt 5: Sauce Teil II. Ich rühre die Salatsauce gut um und gebe während des Rührens noch 1/2 Tasse Olivenöl dazu. Dann würze ich behutsam mit Salz und drehe fröhlich und mit Enthusiasmus an der Pfeffermühle. Ich überziehe das Arrangement auf dem Teller jetzt mit dem Dressing.

Schritt 6: Die Hüftsteaks werden in einer sehr heißen Butter-Olivenölmischung in schweren Pfannen kurz rosa gebraten. Aus der Pfanne nehmen, mit Salz und Pfeffer würzen.

Schritt 7: Anrichten Teil II: Die Steaks werden direkt nach dem Würzen in dünne Scheiben aufgeschnitten. Je ein aufgeschnittenes noch heißes Steak wird zusammen mit 2 Crevetten auf dem Salatbett angerichtet und auf Wunsch gerne vorsichtig mit der Salatsauce beträufelt.

Et voilà: Salmagundi. Serviert wird es mit Baguette. Als Tischwein empfehle ich einen nicht zu diffizilen, robust-trockenen Weißen mit wenig Säure, z.B. einen jungen rheinhessischen Grauburgunder.

Oder Jamaika-Rum.










Sonntag, 2. Juli 2017

NASA Denies That It’s Running a Child Slave Colony on Mars


Unsere alltägliche Realität (?) hat in den letzten Jahren derartige Höhen an Absurdität erreicht, daß sich eine Staffel für mein American Nitemare-Setting mittlerweile recht einfach schreibt. Vor ein paar Jahren mußte ich noch richtig meine Phantasie anstrengen, aber mittlerweile ist David Lynch kein Surrealist mehr, sondern nur noch ein Chronist unserer Welt.

"Die Welt ist so voller Schwachköpfe und Narren, daß man nicht nötig hat, sie im Tollhause zu suchen."


(Johann Peter Eckermann, Gespräche mit Goethe)

Heutzutage sammle ich Schlagzeilen. Absurde, wahnwitzige Schlagzeilen. Sie müssen natürlich den gewissen Dreh aufweisen. Die Geschichte, die Clintons seien in einen Kinderporno-Ring verwickelt, der von einer New Yorker Pizzeria aus operiere, die vor einigen Monaten rumging, die war ebenso schwachsinnig wie langweilig. So schlimm es ist, so ist doch eine New Yorker Pizzeria ein viel zu vorstellbarer Ort für so ein widerliches Unterfangen. Und wer will überhaupt noch was von den Clintons hören? (Die sind soooooo Staffel 3).

Aber so ein Gold, wie es vor zwei Tagen in meinem Stream auftauchte, das suche ich: "NASA Denies That It’s Running a Child Slave Colony on Mars". Das stand im Daily Beast als Schlagzeile. Die Story dahinter ist wie gesagt pures Gold.

Ich sammle solches Material konzentriert über ein paar Wochen. Irrwitzige News aus (fast) ganz normalen Medien. Wenn man einen Blick dafür entwickelt, muß man nicht mehr groß suchen. "A report on Alex Jones’ InfoWars claiming child sex slaves have been kidnapped and shipped to Mars is untrue, NASA told The Daily Beast on Thursday." Es sind nicht die "Berichte" auf Seiten wie InfoWars, die ich haben will, sondern die Reaktionen der normalen (?) Welt auf diesen Wahnsinn.

Anders gesagt: Daß Alex Jones von Marskolonien faselt, ist langweilig und erwartbar. Der Mann rennt bellend durch die Wälder. Daß die NASA dementiert, dazu noch verdächtig spezifisch, das ist dann "Mann beißt Hund".

Erst diese Reaktionen ergeben das Rohmaterial für American Nitemare. Wenn ich sechzig, siebzig von diesen Sachen habe, erkläre ich sie einfach alle für zutreffend, suche die "Zusammenhänge", "Hintermänner" und Zielsetzungen. Ich tauche einfach mein Hirn für ein paar Tage in Schlamm. Und schließlich ergibt sich aus diesen Einzelteilen vor meinem geistigen Auge ein geschlossenes Wahnbild ein Setting für diese Staffel. Ein paar Dinge muß ich meist unter Bedauern rauswerfen.

Wenige Monate nach dem Spiel hat mich die Realität in der Regel schon wieder mit Lichthupe und Gelächter auf den Standstreifen gedrängt, und ich blicke trübe den entschwindenden Rücklichtern hinterher.

Trotzdem habe ich angesichts der hier zitierten Schlagzeile tatsächlich wieder Lust, doch noch eine vierte Staffel anzuhängen. Zu blöde, daß wir das Thema "geheime NASA-Sklavenkolonie auf dem Mars" schon in Staffel 1 verbraucht haben.

Update: Gerade über D6ideas erfahren, daß dieser kleine Post in den diesmonatigen Karneval "Rollenspiel im alltäglichen Leben" paßt. Na, denn. Nehm ich mal wieder (verunfallt) teil.

Warum nochmal?

Das Bild links zeigt, was man bekommt, wenn man heute (Samstag) abend nach 22:00 die Hauptnachrichtensendung des ZDF, heute um 19:00, abrufen will.

Warum zahle ich als nicht TV-Besitzer nochmal Gebühren?

Samstag, 1. Juli 2017

Lesung der besonderen Art

Es gibt wenige News, die ich einfach so unkommentiert weiterleite. Diese gehört dazu:
"Der Thriller- und Agentenroman-Autor John le Carré stellt seinen neuesten Roman A Legacy of Spies in der Londoner Royal Festival Hall vor – und Kinozuschauer in ganz Europa können im Kino um die Ecke mit dabei sein."
Alles weitere zum Ereignis kann man hier erfahren.

Freitag, 30. Juni 2017

Kleine Kostbarkeiten.

Im Kriege ist die Wahrheit so kostbar, dass sie immer von einer Leibwache von Lügen umgeben sein sollte.
(Winston Churchill)

In der ZEIT und anderen Medien wird heute vermeldet, die zivilen Opfer des Angriffs auf Chan Scheichun seien durch Sarin umgekommen. Zu diesem Schluß sei die internationale Kontrollbehörde für Chemiewaffen gekommen. Allerdings:
Die OPCW-Mitarbeiter hatten Gewebeproben von Opfern und Proben des Bodens untersucht sowie mit Zeugen gesprochen; sie waren aus Sicherheitsgründen aber nicht nach Chan Scheichun gereist. Es sei nicht ihre Aufgabe gewesen zu untersuchen, wer für den Angriff verantwortlich war, teilte die OPCW mit.
Angesichts der Tatsache, daß das Gebiet nach wie vor den Rebellen untersteht, sollte man die Frage nach der Herkunft der Proben nicht einfach beiseite wischen. Solange diese nicht ausreichend beantwortet ist bleibt festzustellen, daß Sarin in Proben gefunden wurde, die angeblich aus dem fraglichen Gebiet zur fraglichen Zeit stammen.

Mehr nicht.

Soviel Mißtrauen ist angebracht. Auf den Videos und Bildern sind viele Ersthelfer zu sehen, auch Weißhelme darunter, die ohne Handschuhe erste Hilfe vor Ort leisten (Link, Link, Link). Das hätte bei Sarin dazu geführt, daß sich etliche dieser Helfer ebenfalls vergiftet hätten, wie uns Tante Wiki verrät. Davon ist aber nichts bekannt (was nicht heißt, daß es nicht passiert ist).
Nervenkampfstoffe wie Sarin sind bereits in sehr kleinen Mengen tödlich. Angriffsfläche ist dabei der gesamte Körper, wobei die Aufnahme insbesondere über die Augen, Haut und Atmungsorgane erfolgt; letztere machen hierbei den Hauptanteil aus, da Sarin leicht flüchtig ist. Schutz gegen das Eindringen von Sarin in den Körper bietet daher nur ein Ganzkörper-Schutzanzug mit Atemschutzmaske.
Man sollte angesichts dieser beiden Fakten - ungeklärte Herkunft der Proben und unzureichend gegen Sarin geschützte Helfer ohne Folgen - vielleicht etwas vorsichtiger mit Rückschlüssen sein. Unsere Regierung natürlich nicht. Sie nimmt das als Faktum und legt es erwartbar Assad auf die Türschwelle. Narrative statt Nachrichten. Die großen Hauptnachrichtensendungen werden den entsprechenden Spin schon liefern.

Und ich sitz wieder einfach nur da und wüßte wirklich gerne, was passiert ist. Geht mir in den letzten Jahren häufig so.

Mittwoch, 28. Juni 2017

Und weg sind sie.

So I guess the next best thing I can do is take your precious cellphone...and smash it.
(Izaya Orihara)

Auch als Handies noch mit Ausziehantenne und zwo Kilo Gewicht ausgeliefert wurden, hatte ich schon was gegen die Dinger am Spieltisch (das war damals aber auch selten). Hat sich mit den Smartphones nicht geändert, abgesehen von Settings, in denen sie das Spiel bereichern können.

Allerdings habe ich nie ein Verbot, sondern stets nur die dringliche Bitte ausgesprochen, die Dinger abzuschalten (was zumeist auch befolgt wurde). Jetzt aber habe ich - via fefe - eine wissenschaftliche Grundlage, die Dinger nicht nur ausschalten, sondern gar nicht erst ins Spielzimmer zu lassen. Kurz gesagt: Smartphone im Zimmer macht den Nutzer dümmer.
Consistent with the behavioral and self-report results observed in experiment 1, the results of experiment 2 suggest that the mere presence of consumers’ own smartphones may adversely affect cognitive functioning even when consumers are not consciously attending to them. Experiment 2 also provides evidence that these cognitive costs are moderated by individual differences in dependence on these devices. Ironically, the more consumers depend on their smartphones, the more they seem to suffer from their presence—or, more optimistically, the more they may stand to benefit from their absence.
Et voilà. Thank you Science.

Dienstag, 27. Juni 2017

Sag mir, wo die Fliegen sind

Mädchen aßen sie geschwind? Na, ich hoffe nicht. Ich rede von der normalen Stubenfliege, Musca domestica. Ich lebe am Waldrand, ein Schafstall mit fast 300 Schafen liegt keine 500 Meter von meinem Haus. Wildschweine und Rehe streifen durch den Garten (und fressen die Rosen, die Drecksviecher).

Normalerweise ist hier ab April Fliegensaison. Trotz Fliegengitter an allen Fenstern und Türen muß ich diese Leimstreifen aufhängen und einmal die Woche wechseln, weil sie dann voll sind. Und wenn du mal draußen bist und was mampfst, dann kommen die grün-schillernden Kameraden von der SA (Schmeißfliegenarmee) und brummen um dich herum.

Normalerweise. Ab April. Jedes Jahr. Dieses Jahr? Nichts. Ich meine nichts. Zwei, in Zahlen 2 Stubenfliegen hatten wir dieses Jahr. Die Schmeißfliegen sind auch kaum der Rede wert. Beschäftigt mich seit Mai, die Abwesenheit. Dann hab ichs zufällig beim Tierarzt erwähnt und erhielt zur Antwort: "Komisch. Ja, jetzt wo Sies sagen: Bei uns auch."

Hat mich stutzig gemacht. Der Mann wohnt mehr als sechs Kilometer von mir. Ich wollte mehr wissen und Leute befragen. Das ist jetzt etwas dünnes Eis. Fliegen beiläufig in ein Gespräch einbinden. Ich vermisse sie zwar, aber das ist mehr... abstrakt? Und ich wollte meine Gesprächspartner ja nicht unbedingt verschrecken mit einer Erscheinung als Mann mit sehr seltsamen Vorlieben. Meine Erscheinung und meine Art insgesamt sind für die nordpfälzische Provinzbevölkerung schon anstrengend (aber sie geben sich alle Mühe und sind nett, und das find ich toll. Insofern hier auch mal Kudos für meine geliebte Wahlheimat).

Jedenfalls beim zwanglosen Plaudern über Stubenfliegen und ihre Abwesenheit im Supermarkt, beim Bäcker, auf der Poststelle, im Tabakladen - überall dieselbe Antwort:

"Komisch. Ja, jetzt wo Sies sagen: Bei uns auch."

Und das finde ich scheiß beunruhigend. Das ist auf meiner Karte ein Radius von fast 30 km im Eck zwischen den Kreisen Bad Kreuznach - Kusel - Donnersberg. Insofern hier auch an alle Leser dieses Blogbeitrags die Frage: Siehts bei euch auch ungewöhnlich aus mit Stubenfliegen (und ungefähr wo in Deutschland)? Und mit Grillen, davon höre ich nämlich auch nur wenige in der Nacht.

So fangen Horrorfilme an. Oder hat irgendjemand 'ne andere Erklärung?

Bullshit-Index: 0,08!

Update 4. Juli 2017:

Situation hat sich gebessert. Sie sind jetzt seit drei Tagen da, immer noch nicht die gewohnte biblische Plage, aber ausreichend störend. Jetzt kann ich sie wieder hassen. War wohl tatsächlich der sehr kalte April / Mai, wir haben bis in den Juni heizen müssen.