Ui. Die Homeriker scheinen gerade die Kaise-Retro-Box rauszuhauen (Vorsicht, Link führt zu Facebook!). Gab wohl einige Verzögerungen nach dem überaus erfolgreichen Krautfunder letzten Sommer. Who cares, wenn das Endergebnis überzeugt.
Gut. Reizt mich immer noch nicht, weil ich eben alles schon damals im Original erworben habe und die Zugaben / Goodies eher "bleäch" fand, aber insgesamt machen die Bilder bei Facebook ordentlich was her. Der Inhalt dieser fetten, coolen Boxen im originalen Holitzka-Look ist sowieso über jeden Zweifel erhaben. Schick ist das schon.
Die Box hätte ich gerne. Kann man die auch separat erwerben, um sein altes Zeug darin aufzubewahren?
Freitag, 6. April 2018
Mittwoch, 4. April 2018
Überraschungsgast
Ende des Monats startet die neue Kampagne Die schlafenden Götter, eine Endzeit-Fantasy-Post-Apokalypse mit schwerem SciFi-Einschlag. Charaktere bauen wir in der Woche zuvor zusammen, um ein gut eingestelltes Team zu erhalten.
Natürlich planen die meisten schon vor. Wir werden einen Schrotter haben, gut, wichtig. Ein Android gesellt sich bei und auch ein Revolvermann wird nicht fehlen. Von den beiden anderen habe ich noch keine konkreten Angaben.
In aller Regel möchte ich ein bißchen was von den SC wissen, die ich leiten soll. Am wenigsten mag ich dabei die "Hintergrundgeschichte" als Feedback. Da sind Ereignisse festgelegt und Dinge und anderes. Ich verfasse zwar welche für meine eigenen SC bei anderen SL, aber nur, weil ich weiß, daß sie auf ein Gedicht, ein abstraktes Gemälde oder eine Arie aus Händels Flavio mit Befremden reagieren würden.
Als Beispiel: Für meinen letzten richtig coolen Charakter, Sandùriel, den Heiler, gab es eigentlich folgendes Konzept: "Ein finster entstellter, elfischer Heilerpriester auf der Suche nach Rache"- Dazu hätte das Stück hier ausgereicht (und eine Beschreibung des Ordens). Aber ich bin auf Nummer Sicher gegangen und haben stattdessen über vier Seiten für den SL eine Hintergrundgeschichte ausformuliert, die natürlich sehr festlegend war. Ich will mich nicht beschweren, der SL hat alles vorbildlich integriert, aber ich bin nach wie vor am Zweifeln, ob er es noch besser hätte handhaben können, hätte ich ihm mehr Freiraum gelassen.
Aber egal. Mit der Kampagne war ich so oder so zufrieden.
Wenn ich leite, bevorzuge ich es eigentlich, wenn der Spieler mir ein Charakterkonzept übermittelt und etwas, das uns beiden ein Gefühl für den Charakter gibt, einen Song, einen Ausschnitt aus einer Symphonie, ein (gerne auch selbstgemaltes) Bild, ein Gedicht, einen Romanauszug und einige knappe Details zum Hintergrund. Wie gesagt, ein Gefühl, das beide Seiten nicht festlegt, im Gegensatz zu einem voll ausgearbeiteten Hintergrund. Die Details ergeben sich dann im Spiel.
Angefangen damit zu experimentieren habe ich Ende der 1980er. Damals habe ich für eine Grim'n'Gritty-Kampagne in Mittelerde für einen Waldelfen Rilkes "Panther" als Hinweis erhalten. Cool. Bei meiner ersten Shadowrun-Kampagne gab mir der Zwergen-Sam einen in Kunstblut getauchten Brotlaib und als Begleitsong Alien Sex Fiend- Do you Sleep at Night? Ja. Wir waren ein prätentiöser Haufen. Kunst Leistungskurs, Theater-AG und erste Jobs bei lokalen Zeitungen und lokalen Radiosendern. Gut für uns. Wer mit Sechzehn bis Zwanzig nicht prätentiös ist, bei dem ist eh Hopfen und Malz verloren.
Es gab noch andere wirklich schöne Charaktere, die auf diese Weise im Wechselspiel zwischen Spieler und Spielleiter geschaffen wurden. Ich hab dann gegen 1991 damit aufgehört, weil es wirklich sehr anstrengend wurde. Beiß mich immer noch dafür in den Arsch, aber Wasser unter der Brücke.
Für Die schlafenden Götter möchte ich das den Spielern wieder anbieten. Ich bin gespannt. Erstes Material habe ich schon. Der Gunslinger hat mir einen Song angeboten. "Eyes of a Dreamer". Nette Nummer zwischen Country, Folk und diesen mäandernden Hippie-Harmonien mit einem Text, der genau das richtige Maß an Kitsch erreicht, um im Rollenspiel wertvoll zu werden.
Natürlich planen die meisten schon vor. Wir werden einen Schrotter haben, gut, wichtig. Ein Android gesellt sich bei und auch ein Revolvermann wird nicht fehlen. Von den beiden anderen habe ich noch keine konkreten Angaben.
In aller Regel möchte ich ein bißchen was von den SC wissen, die ich leiten soll. Am wenigsten mag ich dabei die "Hintergrundgeschichte" als Feedback. Da sind Ereignisse festgelegt und Dinge und anderes. Ich verfasse zwar welche für meine eigenen SC bei anderen SL, aber nur, weil ich weiß, daß sie auf ein Gedicht, ein abstraktes Gemälde oder eine Arie aus Händels Flavio mit Befremden reagieren würden.
Als Beispiel: Für meinen letzten richtig coolen Charakter, Sandùriel, den Heiler, gab es eigentlich folgendes Konzept: "Ein finster entstellter, elfischer Heilerpriester auf der Suche nach Rache"- Dazu hätte das Stück hier ausgereicht (und eine Beschreibung des Ordens). Aber ich bin auf Nummer Sicher gegangen und haben stattdessen über vier Seiten für den SL eine Hintergrundgeschichte ausformuliert, die natürlich sehr festlegend war. Ich will mich nicht beschweren, der SL hat alles vorbildlich integriert, aber ich bin nach wie vor am Zweifeln, ob er es noch besser hätte handhaben können, hätte ich ihm mehr Freiraum gelassen.
Aber egal. Mit der Kampagne war ich so oder so zufrieden.
Wenn ich leite, bevorzuge ich es eigentlich, wenn der Spieler mir ein Charakterkonzept übermittelt und etwas, das uns beiden ein Gefühl für den Charakter gibt, einen Song, einen Ausschnitt aus einer Symphonie, ein (gerne auch selbstgemaltes) Bild, ein Gedicht, einen Romanauszug und einige knappe Details zum Hintergrund. Wie gesagt, ein Gefühl, das beide Seiten nicht festlegt, im Gegensatz zu einem voll ausgearbeiteten Hintergrund. Die Details ergeben sich dann im Spiel.
Angefangen damit zu experimentieren habe ich Ende der 1980er. Damals habe ich für eine Grim'n'Gritty-Kampagne in Mittelerde für einen Waldelfen Rilkes "Panther" als Hinweis erhalten. Cool. Bei meiner ersten Shadowrun-Kampagne gab mir der Zwergen-Sam einen in Kunstblut getauchten Brotlaib und als Begleitsong Alien Sex Fiend- Do you Sleep at Night? Ja. Wir waren ein prätentiöser Haufen. Kunst Leistungskurs, Theater-AG und erste Jobs bei lokalen Zeitungen und lokalen Radiosendern. Gut für uns. Wer mit Sechzehn bis Zwanzig nicht prätentiös ist, bei dem ist eh Hopfen und Malz verloren.
Es gab noch andere wirklich schöne Charaktere, die auf diese Weise im Wechselspiel zwischen Spieler und Spielleiter geschaffen wurden. Ich hab dann gegen 1991 damit aufgehört, weil es wirklich sehr anstrengend wurde. Beiß mich immer noch dafür in den Arsch, aber Wasser unter der Brücke.
Für Die schlafenden Götter möchte ich das den Spielern wieder anbieten. Ich bin gespannt. Erstes Material habe ich schon. Der Gunslinger hat mir einen Song angeboten. "Eyes of a Dreamer". Nette Nummer zwischen Country, Folk und diesen mäandernden Hippie-Harmonien mit einem Text, der genau das richtige Maß an Kitsch erreicht, um im Rollenspiel wertvoll zu werden.
The moment, is ever constant in the mindEin bißchen verstört mich, daß der Song von Charles Manson ist, der ihn auch singt. Der sitzt jetzt also auch im Geiste mit an meinem Tisch. Aber keine schlechte Stimme, wirklich nicht.
Everywhere I look the blind lead the blind
Here's your chance to step out of time
There ain't no reason and there ain't no rhyme
Freitag, 16. März 2018
Salisbury, Porton Down, Novichok und verdammt viel mehr Tote als du ahntest
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Visualisierung der derzeitigen westlichen Diplomatie |
Also ich will keinen Krieg. Und unter diesen Bedingungen schon gar nicht.
Scheint die Medien aber nicht zu stören. Gniffkes Tagesschau und alle anderen hetzen im Gleichschritt und übernehmen die Sprachregelungen von Theresa May (Ausnahmen gibt es natürlich, aber das sind Blätter im Wind). Die Merkel ist dabei, wen wunderts, und Macron macht sowieso alles, was ältere Frauen ihm sagen.
Donnerstag, 8. März 2018
Oooooh! The Humanities!
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Dieses Kätzchen hat keinen Grund hier zu sein. |
Eine Doktorarbeit zur Erlangung eines Doktortitels in Pädagogik an einer kanadischen Uni, keiner Titelmühle. Eingereicht von jemandem mit weiblichem Namen, weswegen ich jetzt einfach mal das Gender assume und sie als weiblich führen werde. So einer bin ich. Titel dieser Doktorarbeit:
Self-Storying to (De)Construct Compulsory Heterosexuality: A Feminist Poststructural Autoethnography of a Self-Wedding Ritual.
Kann man sich nicht ausdenken. Eine Autoethnography ist übrigens - zumindest in den Arbeiten aus dieser, öh, Fachrichtung - eine Art unstrukturiertes Tagebuch. Und Dekonstruktion und Poststrukturalismus liegen eh weit oben auf der Bullshit-Bingo-Liste. Jetzt aber mal ran ans Werk.
Written from the perspective of a white-settler, obese, bisexual, middle class cisfemale graduate student in Canada, the wedding ritual and bride are explored as sites of ideal female/feminine formation of the subject. Compulsory heterosexuality is implicated. “Single” and “married,” like “woman,” are constituted in discourses.Diese Art von Offenbarungseid, die ein bißchen an Schauprozesse in der Kulturrevolution erinnert, sind wichtig bei Autoethnographien. Man muß alle seine "privileges" aufzählen (white settler) und alle möglichen Opferinkarnationen (cisfemale, wobei das zweischneidig ist, obese ist ein winner). Sie schweigt sich auffällig über ihre Augenfarbe aus. Ich denke, da liegt was im Argen.
Dienstag, 6. März 2018
"Super bzw. einzigartig..."
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Angesichts majestätischer Spacewhales vergißt man zuweilen den pflichtschuldigen Austausch von Feindseligkeiten. |
Wenn man ein Spieleprojekt wieder aufnimmt und bei seinen Testern einen Mann findet, der zu den ersten Speedrunnern gehört, der seit 20 Jahren mindestens 2 Rekorde hält und immer noch begeisterter Zocker ist, dann ist das eine großartige Sache. Wenn man dann die Testversion austeilt und einfach nur (fast) uneingeschränktes Lob erhält, dann wärmt das an Stellen im Herzen, deren Existenz man nicht kannte. All die Plackerei ist dann doch irgendwo zumindest nicht ganz scheiße.
Es ist auf jeden Fall großartig. Wo /Wann gibts die anderen 12 Level? *gierigblick* (...) Wo ich grad anfange die Einleitung (die jetzt natürlich mehr Sinn macht) nochmal zu lesen: "kein Händchenhalten, keine konstanten Streicheleinheiten. Ein Ego-Thinker,". - Ok,...gut. (...) das wird unglaublich stressig. Friedliche, harmlose lediglich zeitaufwendige Kistenpuzzles... Während immer mehr Chaos über den Spieler hereinbricht mit unsterblichen und/oder wiederkehrenden Monstern und viel zu wenig Ammo und keinem Waffenlosem/Ammolosem Kampf...Einzige Option Rennen/Fliehen ... gefällt mir immer besser.Ja. Öl. Geht runter wie warmes Öl. Nehm ich. Noch viel besser: Der Mann und der ganze Haufen darum sind seit 15 Jahren und mehr meine Freunde, und allem Streß, den lange Freundschaft manchmal bedeutet, zum Trotze: Möcht' ich nicht missen.
Samstag, 3. Februar 2018
Alle vier Jahre wieder (Repost).
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Kniend: Die SPD-Basis. |
Hey, ihr Schnarchnasen von der Sozenbasis:
Die Typen, die sagen, ihr sollt die Große Koalition eingehen, die werden euch dann immer noch nicht wählen! Die Typen, die sagen, die LINKE sei pfui, die werden euch dann immer noch nicht wählen! Die Typen, die von euch einen kapitalfreundlichen Kurs unter dem falschen Etikett "wirtschaftsfreundlich" abverlangen, die werden euch dann immer noch nicht wählen! Die Typen, die von euch soziale Kälte und "harte Einschnitte" verlangen, die werden euch dann immer noch nicht wählen! Die Typen, die wollen, daß ihr US-Genfraß und anderen Sauereien in diesem "Freihandelsabkommen" zustimmt, die werden euch dann immer noch nicht wählen!
Muß ich weitermachen, oder klingelts langsam bei euch Spezialdemokraten? Ihr, die ihr diesem Koalitionsvertrag zustimmt, ihr macht euch zu Erfüllungsgehilfen, zu Handlangern jener, die euch für verächtlicher halten als ihre Hausmeister. Ihr macht die Politik jener, die auf all das spucken, wofür ihr vor 40 Jahren noch einstandet. Sie spucken auf euch, und sie werden alles tun, um euch zu kleinzuhalten, trotz all eures Katzbuckelns. Hat euch niemand erklärt, daß Appeasement geradenwegs ins Verderben führt?
Ihr seid auf dem Weg, euer eigenes Projekt 18 ins Leben rufen zu müssen, und ihr werdet grandios daran scheitern. Was glaubt ihr denn, wie lange die Kalkleisten noch leben, die ihr Kreuz bei euch machen, weil sie glauben, damit "Willy zu wählen", hä? Es gibt Alternativen zu euch. Ich danke dem lieben Gott dafür.
Ihr aber, ihr werdet untergehen. Versucht doch wenigstens, etwas Würde zurückzugewinnen, nachdem, was Schröder, Clement, Müntefering und andere an euch verbrochen haben.
Sagt "nein".
So, das mußte mal raus.
(Ursprünglich geposted am 13. Dezember 2013. Ich denke mal, 2021 wird von der SPD nicht mehr genug übrig sein, um ihn nochmals zu posten.)
Mittwoch, 24. Januar 2018
Eine für den Januar.
Und wieder schlagen die Schwingen der Ewigkeit zu. Am Montag ist Ursula K. Le Guin verstorben. Im deutschsprachigen Raum war sie am ehesten für ihre Erdsee-Saga bekannt. Ich persönlich fand The Lathe of Heaven und The Disposessed besonders beeindruckend. Wie so viele Bücher von ihr war die deutsche Übersetzung aber eher so meh. Das war leider bei vielen Übersetzungen ihrer Werke so, dabei verfügte sie über einen feinen Stil.
Auch empfohlen: Der Essayband The Language of the Night.
(Bildquelle: This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0 International license by Polonoid.)
Auch empfohlen: Der Essayband The Language of the Night.
(Bildquelle: This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0 International license by Polonoid.)
Donnerstag, 4. Januar 2018
24 12er-Dinge für die Kaffeepause
So. Kaffee- und Zigarettenpause. Also erst einmal ein frohes neues Jahr an alle (darf man noch sagen, solange die bettelnden Kinderbanden mit ihren Sirenengesängen nicht durch die Lande ziehen). Dieses Jahr wirds wohl wieder etwas lebhafter hier im Blog.
Fangen wir mit einem kleinen Tipp an. Nicht jeder draußen im Weltnetz ist bei Google+ (hehe), und noch weniger sind bei der deutschen RSP-Community dort. Das bedeutet, daß nur relativ wenige eine coole Aktion dort mitbekommen.
Für mehr Begeisterung! So. Das wars. Kaffee ist alle. Zurück ans virtuelle Reißbrett.
P.S.: Die Community ist durchaus auch einen Blick wert.
Fangen wir mit einem kleinen Tipp an. Nicht jeder draußen im Weltnetz ist bei Google+ (hehe), und noch weniger sind bei der deutschen RSP-Community dort. Das bedeutet, daß nur relativ wenige eine coole Aktion dort mitbekommen.
Wir wollen, anlässlich von 2400+ Mitgliedern, wollen wir mindestens 24 Beiträge sammeln, die in 12 Punkten ein Rollenspielsystem oder –setting angemessen lobhulden. Die Aktion läuft bis zum 12.1.2018.Neben den üblichen Verdächtigen wie Splittermond und Fate finden sich dort auch nette Exoten wie Atomic Robo oder Kagematsu. Und es sind eben keine drögen. pseudo-journalistischen "Rezensionen" wie sie in der Bloggerei leider viel zu häufig sind. Ganz unterschiedliche Charaktere werfen sich mit Eifer für ein System in die Bresche und beschreiben zwölf Aspekte, die ihnen besonders auffallen und begeistern. Gerade der Eifer und die Subjektivität sorgen dafür, daß der Leser die jeweiligen Systeme besser einschätzen kann als nach einer drögen, "neutralen" Zusammenfassung des Inhalts, was ja sonst den Großteil einer Besprechung ausmacht.
Für mehr Begeisterung! So. Das wars. Kaffee ist alle. Zurück ans virtuelle Reißbrett.
P.S.: Die Community ist durchaus auch einen Blick wert.
Donnerstag, 21. Dezember 2017
Die Wahrheit ist da draußen. Ernsthaft.
Hübscher Tweet oder? Wem der Mann nix sagt, der hier Akte X zitiert: Harry Reid war bis 2017 Senator und Führer der demokratischen Minderheit im US-Senat. Und auf was er hier Bezug nimmt, ist eine interessante Geschichte, die auf der Titelseite der renommierten New York Times begann und jenseits des Teichs und an vielen anderen Orten der Welt in den Medien diskutiert wird.
Naja. Bei uns alles ruhig.
In besagtem NYT-Artikel geht es um ein kleines schwarzes Pentagon-Projekt, das heimlich UFO-Sichtungen untersuchte. Der kleine schwarze Bruder vom dahingeschiedenen Projekt Blue Book sozusagen. Wie klein? 22 Millionen, also im Pentagon eigentlich gerade genug Kohle für eine Runde Kaffee und Donuts.
Initiiert hat das Projekt eben dieser Senator Reid. Und sie haben auch Dinge gefunden. Nach Angaben des ehemaligen Projektleiters Luis Elizondo genug, um ernsthaft beunruhigt zu sein.
Seit dem Artikel sind andere Artikel in "seriösen" Medien erschienen, die sich ernsthaft mit den Fragen befassen. Auch wichtige Nachrichtensender (CNN und MSNBC z.B.) berichten, und zwar ganz ohne die übliche Häme, mit der sich die Moderatoren abzugrenzen pflegen. Das ist nach Jahrzehnten, in denen das Forschungsfeld tabuisiert und verächtlich gemacht wurde, außerordentlich.
Ein Artikel in den Mainstreammedien nimmt sich ernsthaft des Themas an, das kann vorkommen, das kam immer wieder mal vor, da und dort eine vorurteilsfreie Doku auf BBC und dergleichen. Aber andere Medien ziehen mit und headlinen ebenfalls UFOs. Da wirds dann schon fast unglaublich.
Aber - warum jetzt? Ernsthaft. Ist jetzt nicht so, daß das die ersten Nasen aus dem militär-industriellen Komplex sind, und überzeugendes Bildmaterial gabs auch schon vorher und aus Zeiten, da Fakes weitaus schwerer zu bewerkstelligen waren.
Nächste Frage: Deuten die zwischen den Zeilen tatsächlich an, ein UFO abgeschossen oder zumindest erbeutet zu haben? In der New York Times heißt es:
Wiederum interessant: Warum twittert Dr. Greer gerade Amok, all das sei eine False-Flag-Operation? Wer Dr. Greer nicht kennt - je nachdem, wie du dein Aluhütchen trägst, gilt er als eminenter Ufologe oder als Scharlatan, der eine große False-Flag-Operation dirigiert. Ja, die Szene kann zuweilen etwas unübersichtlich werden.
Auch spannend: Das oben von mir verlinkte Video, das zu jenen aufregend neuen gehört, die vor einigen Tagen veröffentlicht wurden, das steht seit mindestens März 2017 (recht unbeachtet) im Netz. Mmmmh.
Irgendjemand wollte diese Infos draußen haben und sie ernsthaft diskutiert wissen. Die Frage ist natürlich "warum" und noch wichtiger "warum jetzt". Ha. Das sind genug Fragen für eine weitere Staffel American Nitemare.
Ich geh mal mein Alumützchen suchen.
Naja. Bei uns alles ruhig.
In besagtem NYT-Artikel geht es um ein kleines schwarzes Pentagon-Projekt, das heimlich UFO-Sichtungen untersuchte. Der kleine schwarze Bruder vom dahingeschiedenen Projekt Blue Book sozusagen. Wie klein? 22 Millionen, also im Pentagon eigentlich gerade genug Kohle für eine Runde Kaffee und Donuts.
Initiiert hat das Projekt eben dieser Senator Reid. Und sie haben auch Dinge gefunden. Nach Angaben des ehemaligen Projektleiters Luis Elizondo genug, um ernsthaft beunruhigt zu sein.
Er beschrieb Massen ungeklärter Sichtungen von Navy-Piloten und anderen Beobachtern über fliegende Objekte mit Fähigkeiten, die weit über das derzeit areodynamisch mögliche hinausgehen. Die Sichtungen, so Elizondo zu POLITICO, wurden oft aus der Nähe von Nuklearanlagen berichtet, entweder Schiffen auf See oder Kraftwerken. "Wir hatten sowas noch nie gesehen."Gleichzeitig wurden einige Videos veröffentlicht (eines ist im Beitrag der NYT, ein anderes sieht man hier), die definitiv UFOs zeigen. Also UFOs im Sinne von ungeklärt - ob Centauri mit prächtigen Frisuren drinsitzen, kann man natürlich nicht sagen.
Seit dem Artikel sind andere Artikel in "seriösen" Medien erschienen, die sich ernsthaft mit den Fragen befassen. Auch wichtige Nachrichtensender (CNN und MSNBC z.B.) berichten, und zwar ganz ohne die übliche Häme, mit der sich die Moderatoren abzugrenzen pflegen. Das ist nach Jahrzehnten, in denen das Forschungsfeld tabuisiert und verächtlich gemacht wurde, außerordentlich.
Ein Artikel in den Mainstreammedien nimmt sich ernsthaft des Themas an, das kann vorkommen, das kam immer wieder mal vor, da und dort eine vorurteilsfreie Doku auf BBC und dergleichen. Aber andere Medien ziehen mit und headlinen ebenfalls UFOs. Da wirds dann schon fast unglaublich.
Aber - warum jetzt? Ernsthaft. Ist jetzt nicht so, daß das die ersten Nasen aus dem militär-industriellen Komplex sind, und überzeugendes Bildmaterial gabs auch schon vorher und aus Zeiten, da Fakes weitaus schwerer zu bewerkstelligen waren.
Nächste Frage: Deuten die zwischen den Zeilen tatsächlich an, ein UFO abgeschossen oder zumindest erbeutet zu haben? In der New York Times heißt es:
Auf Mr. Bigelows [Partner des Pentagon] Anweisung baute die Firma Gebäude in Las Vegas für die Einlagerung von Metallegierungen und anderen Materialien um, die nach Angaben von Mr. Elizondo und anderen Partnern des Programms bei UFO-Vorfällen geborgen worden waren.
Wiederum interessant: Warum twittert Dr. Greer gerade Amok, all das sei eine False-Flag-Operation? Wer Dr. Greer nicht kennt - je nachdem, wie du dein Aluhütchen trägst, gilt er als eminenter Ufologe oder als Scharlatan, der eine große False-Flag-Operation dirigiert. Ja, die Szene kann zuweilen etwas unübersichtlich werden.
Auch spannend: Das oben von mir verlinkte Video, das zu jenen aufregend neuen gehört, die vor einigen Tagen veröffentlicht wurden, das steht seit mindestens März 2017 (recht unbeachtet) im Netz. Mmmmh.
Irgendjemand wollte diese Infos draußen haben und sie ernsthaft diskutiert wissen. Die Frage ist natürlich "warum" und noch wichtiger "warum jetzt". Ha. Das sind genug Fragen für eine weitere Staffel American Nitemare.
Ich geh mal mein Alumützchen suchen.
Dienstag, 19. Dezember 2017
Mit denen kann man arbeiten
Uhrwerk so: "Diese Box baut auf der Splittermond Einsteigerbox auf und erweitert die dort enthaltenen Regeln und Hintergründe. So finden Sie in dieser Box nicht nur zusätzliche Abenteurer, weitere spannende Zauber und Meisterschaften sowie eine brandneue Kampagne in den fernen Dschungeln Arakeas, sondern auch Regeln, um Ihre Charaktere auf den dritten und vierten Heldengrad zu steigern und sie somit noch mächtiger zu machen!"
Jo. Mit denen kann man arbeiten. Nur rot isse leider nüscht, sondern wieder penaten. Dabei wäre rot eine hübsche Verbeugung gewesen. Aber die Box steht auf der Liste.
Donnerstag, 30. November 2017
Nein, danke, isch möschte nischt meer.
Jopp. Als Schüler oder Student war das Termine finden fürs Rollenspiel leicht. Als Erwachsener mit rasch dahingleitendem Leben? Nicht so sehr.
Deswegen ist es immer toll, wenn dann der Termin festgeklopft werden kann, einmal im Monat ist schon ehrgeizig. Es erfordert, daß sich die Leute zusammenreißen. Und es ist alles andere als einfach.
Hab ich wirklich nicht nötig.
Deswegen ist es immer toll, wenn dann der Termin festgeklopft werden kann, einmal im Monat ist schon ehrgeizig. Es erfordert, daß sich die Leute zusammenreißen. Und es ist alles andere als einfach.
Nicht so toll. Geburtstagsbrunch vom Bruder (gefühlt 1 x alle hundert Jahre) und der fängt um 10 an. Ich liebe gemütliche Brunchs und 3 Stunden sind schon etwas knapp für gemütlich. Aber zur Not.
Da ist ne Geburtstagsfeier von 'ner lieben Kollegin, aber ich kann vielleicht absagen.Ja. Das sind authentische Zitate. Das motiviert als SL, wenn man den Termin schließlich gebacken kriegt. Da hängt man sich rein, auch wenn man als SL gesagt hat, man habe eigentlich für die nächsten Monate keine Zeit, und muß dann doch einspringen. Was nicht motiviert in diesem Falle, ist das Nachspiel. Wenn der Spieler, der es nun gar nicht nötig zu haben scheint, in das hauseigene Terminboard zu schauen, nach mühsamer Terminfindung kurz mitteilt.
Ich verschwinde zwischendrin für ein paar Stunden auf den Weihnachtsmarkt, um mich mit ein paar Freunden zu treffen.Nope. Du verschwindest nicht "für ein paar Stunden". Du verschwindest ganz oder gar nicht, ersteres auf Dauer, falls da Unklarheiten bestehen sollten. Ich habe keinen Bock mehr auf diese Sperenzien. Später kommen kann ich verstehen. Früher gehen auch noch. Mag ich beides nicht, kann aber passieren und wird bei der Terminfindung kommuniziert und dann möglichst vermieden (so man sich zur Teilhabe nicht zu fein ist). Aber zwischendrin gehen wollen (nicht müssen) und das mal im Nachgang in den Raum werfen?! Nein, danke, isch möschte nischt meer.
Hab ich wirklich nicht nötig.
Mittwoch, 25. Oktober 2017
Wait! What? In Memoriam Ralf Hlawatsch?!
Gerade erfahren, daß Ralf Hlawatsch verstorben ist, im Oktober 2017. Zumindest dem Orkenspalter nach.
Wow. Der war nur ein bißchen älter als ich (und Raddatz letztes Jahr war sogar jünger). Der hat einige großartige Sachen gemacht. Okay, und einige nicht so großartige, aber de mortis nihil nisi bene. Wir schweigen über das Tal der Finsternis und erinnern uns an vieles andere.
Wow. Der war nur ein bißchen älter als ich (und Raddatz letztes Jahr war sogar jünger). Der hat einige großartige Sachen gemacht. Okay, und einige nicht so großartige, aber de mortis nihil nisi bene. Wir schweigen über das Tal der Finsternis und erinnern uns an vieles andere.
Einst lebten vier Maiden im Lyngwyner Moor,Ruhe in Frieden.
und jede sich Elfwin zum Liebsten erkor.
Doch keine ward glücklich mehr seit jenem Tag,
und so hört man um Mittnacht der fünf Seelen Klag.
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