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Donnerstag, 24. Dezember 2015

Und auch 2015 ein frohes Weihnachtsfest und FATE


Auch nach diesem, im chinesischen Sinne interessanten Jahr 2015, findet Weihnachten statt. Es ist der 24. Dezember und ich könnte im T-Shirt Holz hacken. Könnte, muß ich aber nicht, denn so dringend muß bei Temperaturen über 10 Grad nicht hochgefeuert werden. Da reichen die Vorräte.

In diesem Sinne ein besinnliches, friedliches Weihnachtsfest, frohes Völlern, schöne Stunden mit der Familie für alle, die hier vorbeistreifen.

Und da wir so ein nettes Kätzchen hier im Blog haben, schiebe ich noch einige hinter her. Ich habe meinen RPGDT-Gutschein unter anderem in was umgesetzt, was ich mir sonst nie beschafft hätte - ein FATE-Produkt.

Cats are magical; cats understand sacrifice and the power of names. A decapitated mouse left on the doorstep or pillow is a powerful ward, and a spell wailed by the cat chorus confers even greater protection. When evil is on the rise and the safety of the neighbourhood is at stake the Parliament of Cats is there to stand firm against the darkness.
Take Silver Ford, for example, a sleepy tourist town near a played-out old silver mine. When kids messing around in the mine accidentally rouse an ancient evil on All Hallows’ Eve, the secret and magical cats of the neighbourhood are the only thing protecting their special people from the things that go bump in the night.
Mal sehen, obs was taugt.

Donnerstag, 20. September 2012

Macht eure Arbeit und schwätzt nicht

Och nö, Leute. Schon wieder warnt ihr vor einem extremen Winter. War 2009/2010 und 2010/2011 nicht schon genug? Der letzte war jetzt auch nicht so pralle warm. Ihr Klimaforscher hattet uns da aber für diese Jahre um 2000 herum was ganz anderes versprochen: Mediterranes Klima in Deutschland und Holland sollte absaufen. Und? Immer noch Wohnwagen vor mir auf der Autobahn. Mit diesen gelben Nummernschildern. Dazu scheißkalt im Winter.

Gehn mir die Leugner des Klimawandels (hallo, Mitt Romney!) auf den Sack? Yopp. Greift der Mensch mit seinen Schadstoffen ins Klima ein? Aber hallo! Zerstören wir unseren Planeten? Yes. Jeden Tag mehr und mir kommt die Kotze hoch! Sollen wir das ändern, umweltfreundlich und resourcenschonend leben? Mit Respekt für unseren zerbrechlichen Planeten und unsere Mitbewohner? Ja, und ich geb mir Mühe. Meistens. Wie wird sich unsere Umwelt durch unseren Wahnsinn verändern? Sie wird, aber ich hab keine Ahnung wie.

Ihr aber auch nicht, ihr Klimaforscher.

Worauf stützt ihr euch? Hä? Satellitendaten werden erst seit 1979 erhoben. Und davor? Anekdotisches. Vereinzelte Berichte von Mönchen. Bestenfalls. Gott, zu Beginn eurer Arbeit habt ihr noch nicht mal die "kleine Eiszeit" in eurem Treiben berücksichtigt. Das mußten euch damals einige Historiker ins Datenmaterial prügeln.

Ihr seid mittlerweile eine Milliardenindustrie, die bestbezahlten Kaffeesatzleser der Welt.  Natürlich müßt ihr eure Einkünfte rechtfertigen. All' das schmutzige kleine Gerangel um universitäre Forschungsgelder, um Bezüge, Personal, Equipment. Ihr schreckt vor Halbwahrheiten nicht zurück (die auch noch  idiotischen Klimaskeptikern in die Hände spielen) und füttert willfährige Medien mit "Ergebnissen" und "Studien".

Kein Quartal, in dem nicht auf irgendeinem Cover das nahende Absaufen der Menschheit im Klimaanstieg thematisiert wird. Vor 30 Jahren waren eure Meldungen übrigens genau umgekehrt. Eiszeit als Zivilisationsende war damals en vogue und lachte von den Titelblättern. Drollig, daß Roland Emmerich nie mitgekriegt hat, daß ihr seitdem das Mantra von "Kalt" auf "Warm" gewechselt habt.

Wißt ihr: Der Religiöse weiß, daß er glaubt. Klimaforscher glauben zu wissen. Bestenfalls. Meistens tun sie wohl nur so. Oh, das Eis am Nordpol schmilzt? Überraschung. Extrem volatiles Klima dort. Fragt mal die Besatzung des Atom-U-Bootes USS-Skate. Oh, die Antartiks verliert Schelfeis in nie gekanntem Ausmaß. Echt? So wie in den 1950ern, als Franz-Joseph-Land zumeist eisfrei war? Heute mWn übrigens nicht mehr...

Also Jungs und Mädels: Ihr seid teuer! Das ist egal, aber macht eure Arbeit! Setzt euch hin, findet heraus, was wirklich Sache ist. Das wird dauern, das kostet Geld. Find ich okay, es ist wichtig. Aber erbrecht bitte nicht mehr alle fünf Minuten im Brustton der Überzeugung eine andere Apokalypse in die Medien. Ihr seid wie das Schwein, das einmal zu oft um "Hilfe" ruft, und dem niemand mehr glaubt, wenn es tatsächlich brennt.

Ich geh mir jetzt meine sechs Meter Holz bestellen. Soll ein kalter Winter werden.

Donnerstag, 8. März 2012

Nichts geht mehr.

Schreibblockaden - egal ob beim Schreiben von Rollenspiel, Sachbuch oder Literatur - gibt es in mehreren Geschmacksrichtungen

Ich hab mich in meiner eigenen Schöpfung verlaufen und hänge in der Korrektur-Schleife, die mich zwingt, Geschriebenes immer wieder zu überarbeiten, statt weiterzuschreiben. Das Problem kann man lösen, in dem man alles, was notwendig ist, um den verkorksten Teil zu reparieren, in Stichworten auf einen Zettel schreibt für den Korrekturlauf. Dann mit diesem Kenntnisstand weitermachen, als habe man bereits korrigiert.

"Ich bin so schlecht." Je nach Charakter die leichteste oder die schlimmste aller Blockaden. Einige sagen ihrem kleinen Defätisten einfach "Halt's Maul" und machen weiter. Andere werden davon auf immer vom Schreiben abgehalten. Das hat mehr Talent vernichtet als man ahnt. Wichtig ist (als Nothilfe): Wenn Sie schreiben, leben Sie in einer Baustelle. Die sieht nun mal Scheiße aus. Ob es gut oder schlecht wird, das kann man erst sagen, wenn's fertig ist und man Abstand gewonnen hat. Geben Sie sich diese Chance, bevor Sie aufgeben.

Alles läuft gegen mich. Eine Deadline naht und alles geht schief. Auf einmal kommt Holz zum Wegstapeln, so eine halbe Tonne, irgendjemand drückt Ihnen Behördengänge aufs Auge, die tatsächlich essentiell sind. Der Rechner verabschiedet sich mit diesem schönen Hal.dll-Fehler und muß zwei Stunden lang repariert werden und das LAN ist danach erstmal tot. Bis Samstag schaffen Sie es nie, für Ihre Gruppe was vorzubereiten oder die Kurzgeschichte abzugeben. Weitermachen ist hier die Lösung. "When you're in hell, walk on." Ob's reicht, sehen Sie am Samstag.

Und wenn all' der gute Rat nicht funzt? Was anderes schreiben, die Denkbahnen freiblasen, z.B. einen Blogbeitrag verfassen.

P.S.: Natürlich die häufigste Form vergessen: Keinen Plan. Sie tritt auf, wenn man eine geile Idee hat und ohne Plan und Struktur drauflos schreibt. Da läuft man irgendwann ins Leere. In diesem Fall ein Stück zurück, den Text anaylsieren, schauen, wohin er laufen soll und dann den Plotplan bauen. Dann kann man weitermachen. Die tolle Ausgangsidee wird man wahrscheinlich eliminieren müssen, aber sie war ja nur der Zünder.

Donnerstag, 26. Januar 2012

Lebenszeichen

Hurra, ein weiteres Blog, genau das, was die Welt nicht braucht. Naja, schaden wird es wohl auch nicht. Um was gehts hier? Um nichts Bedeutendes eigentlich, ums Bücher schreiben, ums Rollenspiele entwickeln (diese altmodische Form mit Echtweltkommunikation, Büchern und Würfeln), um Politik, Soziales, Geschichte... was mir so einfällt.

Ganz bestimmt gibts auch mal was übers Holzhacken. Ich hacke viel Holz. Und gern. Es hat was Meditatives, und es kommen mir die besten Ideen dabei.  Schade, daß der Winter so mild ist.

Natürlich ist das alles nicht relevant, aber die relevanten Blogs, die ich kenne, kann ich sowieso an einer Hand abzählen. Das hier ist nichts weiter als das, was andere Blogs auch zumeist sind: Eine Nabelschau ohne Bedeutung.

Ui! Guck mal, ein Fussel.