Montag, 18. Mai 2015

Zu spät...

Die Adventure Paths werden oft als besondere Stärke von Pathfinder genannt. Wie das aber in Deutschland so ist: Von der Solidaritätsbekundung und Sympathiebezeugung zur finanziellen Hinwendung befindet sich ein langer Weg. Im Interview mit den Teilzeithelden gibt Michael Mingers, line editor bei den Homerikern für Pathfinder, an, die Absatzzahlen des letzten Pfades lägen bei unter 200 Exemplaren pro Heft.

Pufff. Das ist wirtschaftlicher Selbstmord.

Es wird Übersetzungen der Paizo-APs also, nach den derzeitigen Plänen, nur noch per Crowdfunding geben. Interessant ist dabei das Aussehen künftiger Abenteuerpfade:
Das Crowd­fun­ding wird dann auch keine sechs ein­zel­nen Bände beinhal­ten, son­dern zwei Hard­co­ver mit jeweils drei Aben­teu­ern. Die Kurz­ge­schich­ten aus den eng­li­schen Aben­teu­ern las­sen wir dabei kom­plett raus und pro Band wer­den die Bücher etwa 50 Euro kos­ten.
Ach ne, echt jetzt? Hab ich doch gesagt, daß das besser wäre, genau so, schon vor drei Jahren.
Das deutsche Produkt ist quasi identisch zum Original. Inhaltlich finde ich das gut so, was die Präsentation angeht nicht. Mir wäre so ein AP lieber aufgeteilt auf zwei der Ulisses-typischen HC-Sammelbände. Gediegen, robust und im Endeffekt sogar noch etwas preiswerter (geschätzt 100 € für die Hardcover im Gegensatz zu 120 € für 6 Softcoverbände) und mit Kartentasche. Da kann man dann gleich auch den Kurzroman rausschmeißen, was immerhin 36 Seiten spart.
Zwei Bände, Kurzprosa raus und 50,-- pro Band, so wird es dann wohl auch kommen, nachdem das Kind im Brunnen liegt. Tja. Wieder nicht auf mich gehört... ;)

Kommentare:

Bernd Teichert hat gesagt…

Die Kurzgeschichten sind schon lange raus...
Nur mal nebenbei...

TheShadow hat gesagt…

"Schon lange raus"? Ähm, nein? In Winterkönigin ist der Quatsch noch drin gewesen. Das war letzten August.

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