Donnerstag, 6. November 2014

HaHa!

Oh Mann! Ich kanns kaum erwarten. Die finalen Lay-Out-Arbeiten hab ich aufgenommen, und ich hoffe, wir alle in der Stammgruppe können den finalen Wälzer um die Weihnachtszeit in Pfoten halten. Damit hab ich dann endlich das System, das ich will.

Schlechte Nachrichten natürlich für Verlage. Wir haben, was wir brauchen, und ich werde mir bestimmt keine Regelwerke mehr zulegen. Warum mich durch hunderte Seiten quälen, wenn ich mit 10 Seiten Tweaks dasselbe erreiche? Meine Spieler sehen das (teilweise) durchaus ähnlich: Ende des Monats leitet einer eine DSA-Dunkle-Zeiten-Kampagne. Konvertierungsaufwand? Vernachlässigbar. Ich mach das grade on-the-fly. Fixiert werdens 15 Seiten. Dragonlance? 4 Seiten. Hellfrost? 6 Seiten. Shadowrun? 15 Seiten. Cthulhu? 10 Seiten. Momentan bastle ich (neben dem Lay-Out) an einer DSA-Konvertierung, die DSA 1 emuliert. Auch nicht so schwer. Dragonlance auf D&D Next? Noch nicht gemacht, aber Kinderspiel.

Ich hab nie verstanden, warum sich ausgerechnet Regelwerke so gut verkaufen. Ein Schweinegeld, ein Schweineaufwand für ein bis zwei "originelle" Ideen inmitten alten Weins in vierzig neuen Fässern, die alle geprüft werden wollen. Huärch.

Das war immer meine Wunschvorstellung: In jedem Genre sofort Regelsicherheit, weil die immer gleiche Engine drunter zuverlässig tuckert. Hach, mein Schweizer Messer macht das. (Und danke an Falk von Hoch ist gut, der mich vor zwei Jahren oder so indirekt motiviert hat, das endlich zu beenden.)

Kommentare:

Falk hat gesagt…

Spanne uns (mich!) nicht auf die Folter. :) Was ist das denn für ein RPG, hast du schonmal davon berichtet?

Ich finde das toll, dass der Trend vom Systemdenken weggeht, vor allem ist das ein Trend hin zum Selbstvertrauen. Es ist fast immer die Leistung der Mitspieler, wenn eine Runde gut läuft und selten bis nie die des Buches/Autors. Man spürt das ja auch bei der D&D5e, wo vieles wieder verhausregelt wird.

Ich war ewig lange RAW-Spieler/Leiter und hab jedem neuen "Regelwerk" wieder ein Vorschussvertrauen gegeben. Aber heute kommt es mir blödsinnig vor zu versuchen, RPG so zu spielen, als sei es ein Gesellschaftsspiel, denn das ist es nicht. Deswegen habe ich dem einen Riegel vorgeschoben.
Mittlerweile ist die Zeit wieder spannend, da es produktiver ist, jede Runde für sich zu betrachten anstatt, was sie für ein System spielt.

Tobias hat gesagt…

Welches System ist denn dein Schweizer Messer?

lars_alexander hat gesagt…

Ich verstehe den Witz nicht.

Welches System verwendest Du? Welche Tweaks? Was ist das Geheimnis?

Falk hat gesagt…

geschickt. Ich vermute, er möchte uns absichtlich im Dunkeln lassen ;)

Falk hat gesagt…

interessanter wäre dann die Anschlussfrage: Was ist die Alternative zu Hausregeln ;) ?

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