Freitag, 5. Dezember 2014

Power-Raben

Eines vorneweg: Ich bin meinen Lektoren / Korrektoren endlos dankbar. Nicht nur für den Fleiß im Auffinden von Fehlern und stilistischen Macken, sondern auch für jede Menge brauchbaren Input, sei es beim Abwägen von Modi, Festzurren von Eigenschaften und vielem mehr. Auch als mir entgangen war, daß sich die Tauchzeiten etwas arg in die Höhe geschraubt hatten, weil sich die Zeitdauer der Kampfrunde erhöht hatte, waren sie zur Stelle.

Kudos für Fleiß, Aufmerksamkeit, Intelligenz und Engagement. Ohne gings nicht, oder wäre zumindest unendlich schwerer.

Aber manchmal, manchmal reißt dann der Realismus einen einfach fort. Im Kapitel "Vertrautentiere", das sich mit den magischen Weggefährten der Zauberer, Bannsänger und Machtbegabten befaßt, werden von einem Korrektor die Ausdauerwerte der Beispiele Rabe und Falke als unrealistisch eingestuft. Ich schätze, er hat recht, aber Realismus in einem Kapitel über zaubernde Tiere, die eine seelische Verschmelzung mit Mensch und Elf eingehen?

Mmmmh.

Halten wirs doch mit der Settingplausibilität. Die ist nämlich viel wichtiger. Und innerhalb dieser Plausibilität sehen die Setzungen vor, daß die Zwergenvölker Raben als schnelle und besonders ausdauernde Botenvögel einsetzen. Tauben sind nach irdischen Maßstäben vielleicht geeigneter, aber Ruhrpotthutzel mit Taubenzucht war nicht meine Gestaltungsabsicht. Falken wiederum sind gesegnete Vögel, die Diener von Mandavar Morgenpfeil, dem Bringer von Licht und Hoffnung. Manche von ihnen fliegen die ganze Nacht hindurch, um die Sterblichen vor den Tücken des Spalts zu bewachen.

Ich denke, die irdisch-unrealistischen Ausdauerwerte sind auf Elcwing vollkommen plausibel.

Einige andere realismusbezogene Anmerkungen z.B. über Kampftechnik und Ausbildung des Falken waren sehr hilfreich. Ich sach ja: Endlos dankbar. Aber manchmal schräg, wirklich.

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