Montag, 23. Juni 2014

Media Monday #156

Leerlauf, Ödnis, Zahnschmerzen. Ideale Stimmung für einen Media Monday.



  1. Der perfekte Film für einen Männerabend/Mädelsabend interessiert mich nicht. Derlei Veranstaltungen halte ich für schwachsinnig. Ich treffe mich mit Freunden, egal welchen Geschlechts. Perfekte Filme sind darüberhinaus sowieso eine Illusion.
  2. ________ soll ja ein toller Film sein, aber allein, dass ______ mitspielt, hält mich schon davon ab, ihn eines Blickes zu würdigen, weil ______ . Ich kann mich nicht erinnern, einen vielversprechenden Film aufgrund eines Schauspielers abgelehnt zu haben. Bei Til Schweiger würde ich eine Ausnahme machen, aber aus der Ecke kommen sowieso keine "tollen Filme". Abschreckender finde ich Regisseure wie Bay, den späten Spielberg, Nolan, Ratner, oder gar bestimmte Genres / Themen wie Superhelden oder Gardinenfilm. Da guck ich lieber der Wandfarbe beim Trocknen zu.
  3. Die WM ist im vollen Gange. Steht der Film- oder allgemeine Medienkonsum nun hinten an oder flieht ihr ganz bewusst in fremde Welten, um dem Fussball-Trubel zu entgehen? Oleee, ole, ole, oleeeeeee. Ole...
  4. Wenn schon historische Geschichte, dann aber bitte am liebsten aus der Epoche... Wieder nicht zu beantworten (und was ist "historische Geschichte"? ;)). Es gibt einige Epochen, die ich langweilig finde, aber als Historiker kann ich mich im Endeffekt doch für alles begeistern, wenn es denn korrekt ist. Da liegt der Hund zumeist begraben.
  5. Found-Footage-Filme nebst obligatorischem Kameragewackel habe ich schon im MM-144 als "nervigste Horrorfilm-Zutat" bezeichnet. Ist es immer noch. 
  6. Ui politisch. Die Behauptung der NATO-Propaganda, die Anti-Fracking-Aktivisten seien von Russland unterwandert, um Europa in Abhängigkeit zu halten, ist so dermaßen an den Haaren herbeigezogen, dass wahrscheinlich nicht mal der Seibert das verbreiten kann, ohne in schallendes Gelächter auszubrechen.
  7. Zuletzt gelesen habe ich Terry Brooks' Wishsong of Shannara und das war entspannend , weil a) Kindheit und so, b) flotte, leichte Fantasy-Kost und c) in Englisch gefühlte viermillionemal besser als die grottige Übersetzung, die ich vor 30 Jahren gelesen habe.

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