Donnerstag, 26. Juni 2014

Regen in Recife

Mal gespannt. Es schüttet wie aus Eimern dort, die FIFA hat sogar eine Verschiebung überlegt. Das wird für viele Kommentatoren die Gelegenheit sein, NOCH mehr Müll aus dem Kehlkopf fallen zu lassen, als sonst ("Fritz-Walter-Wetter", "Regenschlacht von Frankfurt").

Fakt: Schlechter Boden behindert die besseren Techniker, und die stehen leider auf der deutschen Seite. Schiebt euch eure "guten Omen" sonstwo hin, ihr Sprach- und Logikschänder am Mikro.

Auf die Aufstellung bin ich mal gespannt. Was ich fürchte:

Lahm auf der Sechs. Gaaagh. Da gehört er nicht hin. Er wird sofort unsicher, wenn hochstehende Gegner ihn anlaufen, und er weiß auch nicht immer, was die Abwehr in seinem Rücken so treibt. Wenn er dann noch mit Khedira zusammenarbeitet, dem einfach noch das Spielgefühl fehlt, dann kommen Koproduktionen raus wie das zweite Tor für Ghana.

Linke Achse Höwedes - Götze. Die denkbar schlechteste Kombi dort. Höwedes ist als Verteidiger nicht immer sattelfest und hat mit Götze dann den Deutschen als Vorsicherung, der sich am ehesten vor Abwehrarbeit drückt.

Özil ist indisponiert. War zuletzt gegen Ghana deutlich besser mit inspirierten Momenten, aber bei ihm kann man das irgendwie so gar nicht vorhersagen.

Anyway. Ich hoffe, drücke und bange. Bier kalt, Frau im Anmarsch, Flagge weht.

Update: Weisheit des Tages bei Spiegel Online.
Darin erfahren Sie unter anderem, dass Deutschland bei Weltmeisterschaften noch nie in der Verlängerung getroffen hat. Aber ich will gar nicht zu viel verraten, schauen Sie hier selbst nach.
Klar. Keine Tore in der Verlängerung. 1982 die "Nacht von Sevilla" gegen Frankreich, 1970 das "Jahrhundertspiel" gegen Italiener...

Qualitätsjournalismus halt. :p

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Kommentare werden moderiert. Sorry.