Wieder einer von uns gegangen. Jack T. Chick biß ins Gras, und Elfstar hüllt sich in Schwarz. Der Verfasser des schönsten Haßpamphlets über Dungeons & Dragons (in dem Tom Hanks nicht mitspielt) starb am 13. Oktober. Ihm gebührt der Verdienst, das ein Haufen Amis (und Aussies) in Lala-Land davon ausgeht, daß Rollenspieler fast so gefährlich sind wie Juden, Freimaurer und Katholiken. Immerhin lernen wir ab Stufe 8 ja die richtigen Zauber.
Rest in Pieces, Chick. Marsch ins Gärtchen, Grube zu, gute Ruh. (Und wer Dark Dungeons wirklich nicht nicht kennt: Hier.)
Update: Sieht aus als würde die Chick-Seite seit heute mittag massiv Zugriffe verzeichnen und nur noch sehr sporadisch antworten. :D
Dienstag, 25. Oktober 2016
Freitag, 21. Oktober 2016
Windelarithmetik
Ach ja, die deutsche Lückenpresse. Dritte Debatte geschaut, nix verstanden. Also geht der deutsche Journalist flink auf CNN (Clinton's Nice News) und schaut sich deren wirre Postdebattenschalte an. Auch da versteht der deutsche Journalist nichts, aber er hat einiges mitgeschrieben. Das kann er ja dann publizieren.
Anyway - laut der deutschen Presse war der Hauptaufreger der Debatte, ein gewisser Donald J. Trump. In der Welt, einem der Fachblätter für Transatlantiker, staunt der Berichter:
Man verlangte von Trump nix anderes, als daß er eine Carte Blanche abgebe und das Wahlergebnis ungeachtet aller Begleitumstände anerkennen wird.
So, als hätte es Florida 2000 nie gegeben. So, als hätte JFK's Daddy die Wahl nicht manipuliert. So, als hätte Clintons Team nicht massiv die Vorwahlen verschoben. Ja. Klar. Solchen Leuten wie den Clintons (und den Bushes und den Kennedys...) gibt man Carte Blanche und Vertrauensvorschuß. Und anschließend sägt man sich einen Fuß ab und klettert in einen Bärenkäfig. Wird schon nix passieren.
So, und für Fortgeschrittene verlinken wir auf den Augstein, der euch verklickert, warum alle Nicht-Amis beten sollten, daß im November eine vollgeschissene Windel wie Trump gewinnt. (Spoiler: Vollgeschissene Windeln sind weniger gefährlich als Dynamitpackungen mit brennender Lunte.)
Anyway - laut der deutschen Presse war der Hauptaufreger der Debatte, ein gewisser Donald J. Trump. In der Welt, einem der Fachblätter für Transatlantiker, staunt der Berichter:
Zum Pflichtstudium für jedes künftige Politikseminar in den USA beförderte Donald Trump den 19. Oktober 2016 durch seine Weigerung, sich zur Anerkennung des Wahlresultats am 8. November zu bekennen.Tja, und hier Kinder am praktischen Beispiel: So sieht die Kernschmelze einer vereinsamten Hirnzelle aus. Entweder der Kollege, der den Artikel geschrieben hat, ist schweren, bedauerlichen Limitationen unterworfen, oder er betreibt die für sein Blatt übliche Propaganda für die Falkenmumie mit dem Hartgreifergrinsen.
Man verlangte von Trump nix anderes, als daß er eine Carte Blanche abgebe und das Wahlergebnis ungeachtet aller Begleitumstände anerkennen wird.
So, als hätte es Florida 2000 nie gegeben. So, als hätte JFK's Daddy die Wahl nicht manipuliert. So, als hätte Clintons Team nicht massiv die Vorwahlen verschoben. Ja. Klar. Solchen Leuten wie den Clintons (und den Bushes und den Kennedys...) gibt man Carte Blanche und Vertrauensvorschuß. Und anschließend sägt man sich einen Fuß ab und klettert in einen Bärenkäfig. Wird schon nix passieren.
So, und für Fortgeschrittene verlinken wir auf den Augstein, der euch verklickert, warum alle Nicht-Amis beten sollten, daß im November eine vollgeschissene Windel wie Trump gewinnt. (Spoiler: Vollgeschissene Windeln sind weniger gefährlich als Dynamitpackungen mit brennender Lunte.)
Mittwoch, 19. Oktober 2016
Samstag, 8. Oktober 2016
Wer nicht für Hillary stimmt, ist ein privilegiertes Schwein
Die Wahlen in den USA sind die offenkundigste Demokratiefarce, die ich seit Jahren erleben durfte. Mit Clinton wurde die einzige Kandidatin aufgestellt, die von Trump geschlagen werden kann, und mit Trump der einzige Kandidat, der von Clinton geschlagen werden kann. Die Vorwahlen beider Parteien waren ein Rennen in den Abgrund, ein Exemplum von dumpfen Ressentiments auf der einen (Trump) und kriminell zu nennender Energie auf der anderen Seite (Clinton).
Was bleibt? Vote for the lesser evil, stimme für das kleinere Böse. Das ist momentan noch die einzige Taktik, die Hillary fährt. Angst vorm bösen Donald schüren. Die Wahl des kleineren Übels ist das, was spätestens seit der Wiederwahlkampagne von Bill Clinton 1996 die normale Tonlage bei Präsidentenwahlen darstellt.
Aber dieses Jahr, da so vieles anders ist, wird wohl auch das nicht klappen. Viele Independents (und 'ne Menge Dems) haben mittlerweile geschnallt, daß eine Stimme für das kleinere Böse immer noch eine Stimme für das Böse ist. Folgerichtig sind die Drittparteien im Aufwind, was von einigen Medien aber schon fast panisch verschleiert wird. (Wer des Englischen nicht so mächtig ist: Es scheint als würde zumindest in Einzelfällen CNN beispielsweise in ihren Fokusgruppen Abstimmungen für eine Dritte Partei als "Unentschlossen" werten.)
Die Indies sind nicht zuletzt eine große Menge jener Sanders-Anhänger, die miterleben durften, wie der DNC und Clinton den freundlichen Herrn mit schmutzigen Tricks um die Nominierung brachten.
Also verlegt sich die Hilluminator-Kampagne jetzt auf einen perfiden Trick. Sie will die jungen Wähler in eine Stimmabgabe für sie förmlich hinein schämen und aktiviert dazu die bedingten Reflexe, die in jahrelanger Unterordnung unter ein kryptofaschistisches System vorgeblicher Liberalität herangezüchtet worden sind.
Wer eine dritte Partei wähle, vorzugsweise die Grünen und deren progressive Kandidatin Jill Stein (die keine Impfgegnerin ist, vielen Dank), der tue das, weil er weiß sei und "privilegiert". Wenn Du Dein weißes "Privileg" nicht mißbrauchen und solidarisch mit Deinen nicht-weißen Mitmenschen sein willst, dann stimmst Du für Hillary Clinton.
Klar. Die ist erdnußfarben, unterprivilegiert und hat Schwarze nie als "Superraubtiere" bezeichnet. So siehts aus.
Das ist die pure nackte Verzweiflung, die aus solchen Surrogate-Kampagnen spricht. Das kann und wird in Einzelfällen sicher funktionieren, nackte Panik bleibt es trotzdem. Ich bleib bei dem, was ich schon im Mai gesagt habe, lange vor den Nominierungen.
Was bleibt? Vote for the lesser evil, stimme für das kleinere Böse. Das ist momentan noch die einzige Taktik, die Hillary fährt. Angst vorm bösen Donald schüren. Die Wahl des kleineren Übels ist das, was spätestens seit der Wiederwahlkampagne von Bill Clinton 1996 die normale Tonlage bei Präsidentenwahlen darstellt.
Aber dieses Jahr, da so vieles anders ist, wird wohl auch das nicht klappen. Viele Independents (und 'ne Menge Dems) haben mittlerweile geschnallt, daß eine Stimme für das kleinere Böse immer noch eine Stimme für das Böse ist. Folgerichtig sind die Drittparteien im Aufwind, was von einigen Medien aber schon fast panisch verschleiert wird. (Wer des Englischen nicht so mächtig ist: Es scheint als würde zumindest in Einzelfällen CNN beispielsweise in ihren Fokusgruppen Abstimmungen für eine Dritte Partei als "Unentschlossen" werten.)
Die Indies sind nicht zuletzt eine große Menge jener Sanders-Anhänger, die miterleben durften, wie der DNC und Clinton den freundlichen Herrn mit schmutzigen Tricks um die Nominierung brachten.
Also verlegt sich die Hilluminator-Kampagne jetzt auf einen perfiden Trick. Sie will die jungen Wähler in eine Stimmabgabe für sie förmlich hinein schämen und aktiviert dazu die bedingten Reflexe, die in jahrelanger Unterordnung unter ein kryptofaschistisches System vorgeblicher Liberalität herangezüchtet worden sind.
Wer eine dritte Partei wähle, vorzugsweise die Grünen und deren progressive Kandidatin Jill Stein (die keine Impfgegnerin ist, vielen Dank), der tue das, weil er weiß sei und "privilegiert". Wenn Du Dein weißes "Privileg" nicht mißbrauchen und solidarisch mit Deinen nicht-weißen Mitmenschen sein willst, dann stimmst Du für Hillary Clinton.
Klar. Die ist erdnußfarben, unterprivilegiert und hat Schwarze nie als "Superraubtiere" bezeichnet. So siehts aus.
Das ist die pure nackte Verzweiflung, die aus solchen Surrogate-Kampagnen spricht. Das kann und wird in Einzelfällen sicher funktionieren, nackte Panik bleibt es trotzdem. Ich bleib bei dem, was ich schon im Mai gesagt habe, lange vor den Nominierungen.
Hillary Clinton, und hier lege ich mich schon mal fest, wird nicht die nächste Präsidentin der vereinigten Staaten.Mal gespannt, wer 2020 gegen Präsident Donald J. Trump I. antreten wird.
Mittwoch, 5. Oktober 2016
An der Tankstelle
Kunde: "Oh, die tote Frau mit dem Herzinfarkt. Die hab ich schon."
Verkäufer: "Soll ich nach einer anderen Packung suchen?"
Kunde: "Mir fehlen der verfaulte Fuß und das Baby mit dem Zigarettenschnuller."
Verkäufer: (wühlend) "Ne... ne... Nur die Frau mit Herzinfarkt. Moment. Ja. Hier. Eine Mutter, die Zigarettenrauch auf ihr Kind bläst."
Kunde: "Das ist mir als Sujet zu deprimierend. Dann nehm ich das hier. Vielleicht kann ichs ja tauschen. Und ein Snickers."
Die Schockbilder auf den Tabakpackungen zeigen bei mir (und etlichen anderen) offenkundig nicht die erhoffte Wirkung.
Verkäufer: "Soll ich nach einer anderen Packung suchen?"
Kunde: "Mir fehlen der verfaulte Fuß und das Baby mit dem Zigarettenschnuller."
Verkäufer: (wühlend) "Ne... ne... Nur die Frau mit Herzinfarkt. Moment. Ja. Hier. Eine Mutter, die Zigarettenrauch auf ihr Kind bläst."
Kunde: "Das ist mir als Sujet zu deprimierend. Dann nehm ich das hier. Vielleicht kann ichs ja tauschen. Und ein Snickers."
Die Schockbilder auf den Tabakpackungen zeigen bei mir (und etlichen anderen) offenkundig nicht die erhoffte Wirkung.
Mittwoch, 28. September 2016
Nabelschau zu Wasterunner - Teil I Spielmaterial
Es wurde der ein oder andere Wunsch geäußert, etwas mehr über Wasterunner und auch über das Spielmaterial in der Box zu erfahren, nachdem ich diese letzt "unpacked" habe. Vorweg: Das System wird online gestellt werden, sobald es ordentlich durchgetestet und entsprechend (falls notwendig) überarbeitet wurde. Das wird früh nächstes Jahr der Fall sein.
Dann ist aber auch ein kleines Intro-Abenteuer rund um die Wasserversorgung von Fort Hawthorne enthalten, und gut gelaunt, wie ich bin, schmeiß ich noch Mutanten, eine Atombombe und einen undurchsichtigen Gelehrten der Grauen Zitadelle in den Mix.
Jetzt aber zum Material in meiner kleinen Box, die sich so leider nicht zu einem publikumsfähigen Preis wird produzieren lassen. Das meiste ist natürlich Standardware, wie z.B. ein kompletter Würfelsatz inkl. W5 und W3.
Dann ist aber auch ein kleines Intro-Abenteuer rund um die Wasserversorgung von Fort Hawthorne enthalten, und gut gelaunt, wie ich bin, schmeiß ich noch Mutanten, eine Atombombe und einen undurchsichtigen Gelehrten der Grauen Zitadelle in den Mix.
Jetzt aber zum Material in meiner kleinen Box, die sich so leider nicht zu einem publikumsfähigen Preis wird produzieren lassen. Das meiste ist natürlich Standardware, wie z.B. ein kompletter Würfelsatz inkl. W5 und W3.
Dienstag, 20. September 2016
Unpacking Wasterunner
Heute kam dann endlich auch das Regelbuch zu Wasterunner und mein Kram ist damit komplett.
Modernisiertes Retro-Design, 8 Klassen, 6 Kulturen, Talente, Mutationen, Merkmale. Explosive Fahrzeugschlachten, Schießereien, Duelle und Gefahren hinter jeder Ecke. Wasterunner schickt den Gunslinger auf die Fury Road.
Zwei lange Sessions hats bisher überstanden und es besteht wenig Bedarf, da noch zu schrauben. Das darunterlaufende System ist eben robust und eingängig. Acht Wochen von der Konzeption zum gedruckten Beta-Regelbuch. Ich bin zufrieden.
Modernisiertes Retro-Design, 8 Klassen, 6 Kulturen, Talente, Mutationen, Merkmale. Explosive Fahrzeugschlachten, Schießereien, Duelle und Gefahren hinter jeder Ecke. Wasterunner schickt den Gunslinger auf die Fury Road.
Zwei lange Sessions hats bisher überstanden und es besteht wenig Bedarf, da noch zu schrauben. Das darunterlaufende System ist eben robust und eingängig. Acht Wochen von der Konzeption zum gedruckten Beta-Regelbuch. Ich bin zufrieden.
Montag, 19. September 2016
Die Ausflüchtlinge.
"Die gemeinsten Meinungen und was jedermann oft für ausgemacht hält verdienen am meisten untersucht zu werden." (Lichtenberg)
Frau Merkel ist ja bekanntlich Physikerin. Als solche verfügt sie allerdings über eine ausgesprochen verdorrte Analysefähigkeit oder über ungewöhnlich viel Perfidie. Sie hat heute zum Berliner Debakel Stellung genommen, und es war, natürlich, der Flüchtling mal wieder daran schuld, daß das "bürgerliche Lager" förmlich massakriert wurde. Was hab ich gelacht, als die Hochrechnungen kamen. Frau Merkel jedenfalls ließ heute folgendes verlauten.
Gleichzeitig ging sie auf ihre Kritiker zu: Einige hätten das Gefühl, sie treibe das Land in eine Überfremdung, dass Deutschland bald nicht mehr wiederzuerkennen sei. Es wäre unlogisch, mit Fakten zu kontern. "Ich möchte dem meinerseits mit einem Gefühl erwidern". Merkel weiter: "Ich habe das Gefühl, dass wir aus dieser Phase besser herauskommen, als wir hineingegangen sind. Deutschland wird sich in seinen Grundfesten nicht verändern. Wer, wenn nicht wir, sollte fähig sein, etwas Gutes aus dieser Zeit zu machen."Lassen wir die Präferenz der Kanzlerin für gefühlte Wirklichkeit mal beiseite, die ganz für sich übrigens auch recht beunruhigend ist. Sie impliziert hier: Gäbe es die Flüchtlingskrise nicht, dann stünde die Koalition bombig da.
Böser Flüchtling.
Überfremdung war in den beiden Wahldebakeln in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin NICHT der entscheidende Faktor. In beiden Wahlen gaben Umfragen als wahlentscheidend SOZIALE und auch wirtschaftliche Probleme an, deren Lösung der
Die CDU und bereits länger die SPD werden für eine Politik gestraft, die das Land sozial verödet, ausblutet und verarmt. Die Große Koalition und davor Rot-Grün haben diese Republik schlimmer zugerichtet, als es eine Flüchtlingswelle überhaupt könnte. Und dafür erhalten sie die Quittung. Aber die Flüchtlinge bieten der Kaste der Berufspolitiker, die offenkundig in einem Paralleluniversum leben, eine weitere Möglichkeit, kognitive Dissonanz zu betreiben.
Es ist nicht unsere scheißasoziale Politik, kann sich diese Kaste nun sagen, ein Teil der Deutschen ist einfach fremdenfeindlich und wir sind einfach weltoffen und nett. So nett. Also weiter so.
Fundamentale Kritik wird somit zu Rassismus abgewertet. SPD / CDU /Grünen sind eine Menge Wähler abgesprungen. Wäre Merkels simple Gleichung gültig ("Flüchtling wars"), dann hätten die ja alle zur AfD rennen müssen. Die meisten rannten aber NICHT zu den Neurechten. CDU und SPD haben zusammen brutto 174.000 Stimmen verloren, davon gingen weniger als die Hälfte an die AfD (63.000).
Die Vollsparren von der AfD sind ein neoliberaler Narrenball mit völkischen Stickmotiven an der Wand. Aber daß dieser Haufen ausgerechnet von dem gewählt wird, was von der "Arbeiterklasse" und vergleichbaren Milieus übrig geblieben ist, wurzelt auch weniger in der Flüchtlingspolitik, als vielmehr in der Sozialpolitik, die genau jene Klasse in die Existenzangst treibt. Misch in diese existenzielle Verunsicherung Szenen wie Köln, dann hast Du Sprengstoff, den rechte Rattenfänger ausnutzen können. Zumal diese Milieus seit Anbeginn der Bundesrepublik die schizophrene Tendenz haben, gegen ihre eigenen Interessen zu stimmen, wie es hier geschieht. Und mehr gegen eigene Interessen als für die AfD können sie nicht stimmen.
Ach ja, miese Bildungspolitik und Kürzungen bei der Bildung helfen den Rechten natürlich auch immer. Je dümmer ein Volk, desto leichter zu "führen". Und eines kann eine Rattenfängerpartei in einem Land der Ungleichheit natürlich immer nutzen: Wenn es an den Trögen eng wird, zücken die Schweine das Messer und gehen aufeinander los, statt auf die, die sie knechten.
Dienstag, 13. September 2016
Heißgelaufene Cyberkandidatin?
Bernie Sanders. Der einzige, leider ehemalige, Kandidat ohne physische oder geistige Ausfallerscheinungen.
Im Gegensatz zu diesem, ging es heute dann auch in den deutschsprachigen Medien rum: Kandidatin Hillary Clinton ist heißgelaufen und mußte zur Wartung, weil sie Metallteile verliert.
Es nur ein kleines Teil, Ersatz sollte rasch zu beschaffen sein.
Viel beunruhigender finde ich, daß auf vielen Seiten der
Satan.
Die sind nicht zu retten. Die wollen das auch gar nicht.
Donnerstag, 1. September 2016
Area 51 - Top Secret
Normalerweise rede ich nicht über Kickstarter. Viele Projekte entblößen etwas, was ich nicht wissen will. Wenn z.B. Monte Cook in leere Numenera Boxen haucht und die dann zu 60 $ oder so pro Stück verkauft, entblößt ein Kickstarter die Dummheit vieler Mitmenschen. Muß ich nicht haben.
Gerade deswegen aber schreib ich hier aber ein paar Takte über Area 51 Top Secret. Das ist ein schickes kleines, deutsches Produkt von den Leuten hinter dem Spielematerial-Versand. Taktisches Brettspiel mit Roswell als Thema. Schön gestaltet, gut ausgestattet, solides Spielgerüst, wie die auf der Kickstarter-Seite herunterladbaren Spielregeln zeigen. Das Projekt ist das Resultat eines Design-Wettbewerbs, das nun realisiert wird.
Die Zielsumme ist mit 6000 Euro angenehm niedrig. 55% haben sie zum derzeitigen Zeitpunkt, mit 65 Unterstützern. 65? Deutsche Spieleszene, schäm Dich. Da wird Geld zuhauf selbst noch auf den absurdesten, aufgewärmten Quark von anno dunnemals geworfen, und so ein nettes, kleines Projekt findet gerade mal 65 Unterstützer.
Bis zum 16. September kann man sich noch einbringen.
Danke für Dein Interesse. Als Belohnung noch zwei ganz normale Minuten aus einer ganz normalen Episode meiner Lieblingsserie. "Jesus loves marijuana, drinking human blood." Damn, I miss it.
Gerade deswegen aber schreib ich hier aber ein paar Takte über Area 51 Top Secret. Das ist ein schickes kleines, deutsches Produkt von den Leuten hinter dem Spielematerial-Versand. Taktisches Brettspiel mit Roswell als Thema. Schön gestaltet, gut ausgestattet, solides Spielgerüst, wie die auf der Kickstarter-Seite herunterladbaren Spielregeln zeigen. Das Projekt ist das Resultat eines Design-Wettbewerbs, das nun realisiert wird.
Die Zielsumme ist mit 6000 Euro angenehm niedrig. 55% haben sie zum derzeitigen Zeitpunkt, mit 65 Unterstützern. 65? Deutsche Spieleszene, schäm Dich. Da wird Geld zuhauf selbst noch auf den absurdesten, aufgewärmten Quark von anno dunnemals geworfen, und so ein nettes, kleines Projekt findet gerade mal 65 Unterstützer.
Bis zum 16. September kann man sich noch einbringen.
Danke für Dein Interesse. Als Belohnung noch zwei ganz normale Minuten aus einer ganz normalen Episode meiner Lieblingsserie. "Jesus loves marijuana, drinking human blood." Damn, I miss it.
Mittwoch, 31. August 2016
Loot-A-Day: Möge Robert Koch mir verzeihen
Schätze, das sind doch die tollen Bling-Bling-Sachen, die meinen Charakter so badass und cool machen, gelle. Eeeeeeh, jein. Meistens. Nicht immer. Manchmal holst Du Dir ein verfluchtes Schwert. Oder eine Krankheit. Nachfolgend ein Baukasten für Krankheiten in Old-School D&D, den ich für meinen Post-Apokalypse-Hack Wasterunner entworfen habe.
Seuchen für OSR-Spiele.
Das System besteht eigentlich nur aus eine Tabelle mit folgenden Einträgen.
RW: Wenn man der Infektionsquelle ausgesetzt ist – kranken Personen, schmutzigem Wasser, schmutzigen Waffen, Fiebermücken etc. - ist ein RW notwendig. Der hier angegebene Wert ist ein Bonus oder Malus nach Virulenz der Erkrankung, bei Gelbfieber z.B. Bonus +4, da die schwere, hämorrhagische Form selten auftritt. Mißlingt der RW, dann ist der Charakter infiziert.
Zeitverlauf: Hier sind drei Werte, nämlich zunächst die Inkubationszeit, in der sich der Charakter vielleicht etwas kränklich fühlt. Man weiß noch nichts, kann aber prima andere anstecken. Dann folgt die akute Phase, während der die Symptome auftreten und sich täglich der Tod freundlich nach dem aktuellen Zustand erkundigt. Danach kommt noch ein Rekonvaleszenz-Wert. Der Charakter unterliegt in dieser Zeit der Erholung dem Zustand Erschöpft (kurz: Ini-1, W20-Würfe -3).
Unbehandelt: Ohne Behandlung wird jeden Tag diese Chance geprobt, ob der Charakter stirbt.
Behandlung: Der entsprechende Medizinwurf erfolgt an jedem Morgen der Behandlung. Der erste Wert in der Spalte gibt einen möglichen Malus oder Bonus an. Ist der Wurf erfolgreich, wird die Sterbechance an diesem Tag um den zweiten Wert der Spalte heruntergesetzt.
Der Modifikator der Medizinprobe setzt ein einigermaßen ausgestattetes Krankenhaus voraus. Steht dies nicht zur Verfügung sondern nur ein Notfallkoffer, dann gilt dieser als „improvisiertes Werkzeug“ der Talentprobe. Hat man nicht mal einen Notfallkoffer, dann kann man eigentlich nur noch zuschauen und etwas Linderung geben.
Krankheiten heilen: Ja, das ist einer dieser Kleriker-Zauber, die einem SL jeden kleinen Streich so richtig vermiesen. Da hilft nichts, außer Streichen, wer das möchte. Aber ganz ehrlich: Es gibt "gute" Religionen, es gibt "Krankheiten heilen" und "Wasser und Nahrung erschaffen" bei D&D, und trotzdem sind in den meisten Settings Hunger, Elend und Krankheit an der Tagesordnung...
Seuchen für OSR-Spiele.
Das System besteht eigentlich nur aus eine Tabelle mit folgenden Einträgen.
RW: Wenn man der Infektionsquelle ausgesetzt ist – kranken Personen, schmutzigem Wasser, schmutzigen Waffen, Fiebermücken etc. - ist ein RW notwendig. Der hier angegebene Wert ist ein Bonus oder Malus nach Virulenz der Erkrankung, bei Gelbfieber z.B. Bonus +4, da die schwere, hämorrhagische Form selten auftritt. Mißlingt der RW, dann ist der Charakter infiziert.
Zeitverlauf: Hier sind drei Werte, nämlich zunächst die Inkubationszeit, in der sich der Charakter vielleicht etwas kränklich fühlt. Man weiß noch nichts, kann aber prima andere anstecken. Dann folgt die akute Phase, während der die Symptome auftreten und sich täglich der Tod freundlich nach dem aktuellen Zustand erkundigt. Danach kommt noch ein Rekonvaleszenz-Wert. Der Charakter unterliegt in dieser Zeit der Erholung dem Zustand Erschöpft (kurz: Ini-1, W20-Würfe -3).
Unbehandelt: Ohne Behandlung wird jeden Tag diese Chance geprobt, ob der Charakter stirbt.
Behandlung: Der entsprechende Medizinwurf erfolgt an jedem Morgen der Behandlung. Der erste Wert in der Spalte gibt einen möglichen Malus oder Bonus an. Ist der Wurf erfolgreich, wird die Sterbechance an diesem Tag um den zweiten Wert der Spalte heruntergesetzt.
Der Modifikator der Medizinprobe setzt ein einigermaßen ausgestattetes Krankenhaus voraus. Steht dies nicht zur Verfügung sondern nur ein Notfallkoffer, dann gilt dieser als „improvisiertes Werkzeug“ der Talentprobe. Hat man nicht mal einen Notfallkoffer, dann kann man eigentlich nur noch zuschauen und etwas Linderung geben.
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Dienstag, 30. August 2016
Ach leck mich doch!
Der Sensenmann ist fleißig dieses Jahr. Nun hat er sich Gene Wilder geholt. Jetzt weiß ich wieder nicht, was ich gucken soll. Silver Streak? Young Frankenstein? The Producers? Blazing Saddles? Ach, leck mich doch, bei dem Tempo kann doch keiner mithalten.
Bye-bye, Gene. "I'm wet. And I'm still hysterical!"
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