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Sonntag, 18. Oktober 2020

Jibbet das noch? RPG-Blog-O-Quest #061


Aaaaah. Stöckchen. Gerade bei Seanchoi, Sanchui... bei diesem Cthuluh-Blogger gesehen, daß es die Blog-O-Quest noch gibt. Ackerknecht verantwortet sie diesen Monat, und er hat sie topaktuell durchseucht. Sie dreht sich um Corona. Prost. 

1) In der Summe bisher, war der Einfluss von Corona in Bezug auf Euer Hobby Rollenspiel negativ, irrelevant oder sogar positiv?

Hmmmmmmmm. Sowohl als auch. Für meine Hausgruppe ist es komplizierter geworden, zumal es vorher auch schon nicht einfach war, weil ein neuer Erdenbürger die Sonne begrüßte (insofern find ich jetzt "negativ" nicht gut und möchte es durch "komplizierter" ersetzen). Wir sind auf online ausgewichen, und das funktioniert ganz gut, wobei ich anmerken möchte: Ich verstehe, warum der Kleine in Mikronähe ist, würd ich nicht anders handhaben. Andererseits, wenn sich so ein Jährling kehlkopfig voll ins Mikro entlädt, ist das für Tinnitus-Geschädigte wie mich mit Hypertonus nicht unbedingt einfach.

Insofern: Komplizierter. Aber das hatten wir in 20 Jahren Gruppengeschichte häufiger, das kriegen wir in den Griff.

Postiv ist, daß ich meine Aversion gegen Online-RSP abgelegt habe und in einer weiteren Gruppe bin, und dankenswerterweise als Spieler. Fun fact: Wir kennen uns eigentlich nicht persönlich, nur über den SL, und das ist eine interessante Situation.

Mittwoch, 31. August 2016

Loot-A-Day: Möge Robert Koch mir verzeihen

Schätze, das sind doch die tollen Bling-Bling-Sachen, die meinen Charakter so badass und cool machen, gelle. Eeeeeeh, jein. Meistens. Nicht immer. Manchmal holst Du Dir ein verfluchtes Schwert. Oder eine Krankheit. Nachfolgend ein Baukasten für Krankheiten in Old-School D&D, den ich für meinen Post-Apokalypse-Hack Wasterunner entworfen habe.

Seuchen für OSR-Spiele.

Das System besteht eigentlich nur aus eine Tabelle mit folgenden Einträgen.

RW: Wenn man der Infektionsquelle ausgesetzt ist – kranken Personen, schmutzigem Wasser, schmutzigen Waffen, Fiebermücken etc. - ist ein RW notwendig. Der hier angegebene Wert ist ein Bonus oder Malus nach Virulenz der Erkrankung, bei Gelbfieber z.B. Bonus +4, da die schwere, hämorrhagische Form selten auftritt. Mißlingt der RW, dann ist der Charakter infiziert.

Zeitverlauf: Hier sind drei Werte, nämlich zunächst die Inkubationszeit, in der sich der Charakter vielleicht etwas kränklich fühlt. Man weiß noch nichts, kann aber prima andere anstecken. Dann folgt die akute Phase, während der die Symptome auftreten und sich täglich der Tod freundlich nach dem aktuellen Zustand erkundigt. Danach kommt noch ein Rekonva­leszenz-Wert. Der Charakter unterliegt in dieser Zeit der Erholung dem Zustand Erschöpft (kurz: Ini-1, W20-Würfe -3).

Unbehandelt: Ohne Behandlung wird jeden Tag diese Chance geprobt, ob der Charakter stirbt.

Behandlung: Der entsprechende Medizinwurf erfolgt an jedem Morgen der Behandlung. Der erste Wert in der Spalte gibt einen möglichen Malus oder Bonus an. Ist der Wurf erfolgreich, wird die Sterbechance an diesem Tag um den zweiten Wert der Spalte heruntergesetzt.
Der Modifikator der Medizinprobe setzt ein einiger­maßen ausgestattetes Krankenhaus voraus. Steht dies nicht zur Verfügung sondern nur ein Notfallkoffer, dann gilt dieser als „improvisiertes Werkzeug“ der Talent­probe. Hat man nicht mal einen Notfallkoffer, dann kann man eigentlich nur noch zuschauen und etwas Linde­rung geben.

Zum Vergrößern anklicken
Krankheiten heilen: Ja, das ist einer dieser Kleriker-Zauber, die einem SL jeden kleinen Streich so richtig vermiesen. Da hilft nichts, außer Streichen, wer das möchte. Aber ganz ehrlich: Es gibt "gute" Religionen, es gibt "Krankheiten heilen" und "Wasser und Nahrung erschaffen" bei D&D, und trotzdem sind in den meisten Settings Hunger, Elend und Krankheit an der Tagesordnung...


Montag, 8. August 2016

Media Monday #267

Hey, guck mal, das kann ich auch noch. Ein Media Monday, seit langer Zeit mal wieder.


1. Harrison Ford werde ich wohl immer mit Indiana Jones verbinden, denn - Wirklich? Ich soll das begründen? Momentan schwirren immer noch die grusligen Remake-Gerüchte mit Chris Pratt durch die Gegend. Durchatmen. Tief. Raiders of the Lost Ark in den Player werfen und sich das Ganze mit Chris Pratt vorstellen. Eimerchen bereit halten.

2. Sommer- und/oder Urlaubslektüre ist nur eingegrenzt möglich, denn das ist die Zeit, wo meine Frau, weit oben auf der Liste der verschrobenen Arten, mich zwingt, im Garten zu schuften. Naja, so ein bißchen. Hatte schon Zeit zum Lesen. Hohlbeins Megidda-Zyklus nach langen Jahren mal wieder ausgepackt (besser, viel besser als erwartet), und vor mir liegt auch noch White's monumentale Biographie A. Lincoln.

3. Bei schönem Wetter fällt es mir ja wahnsinnig schwer. Puh. Ich hasse es arrogant zu sein, aber meine Tätigkeiten (außer Erntearbeiten und Sturmsicherungen) werden in der Regel nicht vom Wetter bestimmt. Derlei Probleme hab ich nie verstanden.

4. Das Rollenspiel Numenera hätte ich mir echt ganz anders vorgestellt, schließlich singen ein Haufen Leute, die ich sehr schätze, ein Loblied. Angesichts dessen, daß Monte Cook hier einen lauen Aufguß bombiger 1970er-Jahre-Fantasy liefert, gehe ich davon aus, daß sie unter Frage #7 leiden und werde das nicht gegen sie verwenden und sie weiter wertschätzen. Ach ja, das Regelsystem selbst ist auch noch sehr Cook-typisch, also komplett verkorkst. Der Mann sollte Beratungskolumnen im Goldenen Blatt schreiben und die Finger vom Rollenspiel lassen.

5. Momentan bin ich ja von Outcast ziemlich angefixt, denn diese Mischung aus Twin Peaks, Stephen King, Clive Barker und religiösem Wahn liegt mir einfach. Da fühl ich mich zuhause. Sagt das was über mich aus?

6. Fantasy ist ja so ein Genre, von dem ich nie genug kriegen kann, immerhin ist es das Genre, das meinen Eskapismus an meisten befeuert. Aber Pausen davon müssen sein.

7. Zuletzt habe ich die Serie Brain Dead angefangen, und das war ist cool , weil Ridley Scotts bizarre Mischung aus Politsatire, One-Camera-SitCom und Körperfresser kommen auf einer mentalen Ebene funktioniert, die ich noch nicht ganz begreife.

Montag, 1. August 2016

Loot-A-Day - wenn ich eh schon dran bin.

Da ich gerade beim Settingschwitzen bin, kommt mir die Loot-A-Day-Aktion sehr recht. Zweitverwertung sozusagen. Als erstes eine Rüstung aus der Welt der Wasterunners. Wer plündert nicht gerne die Rüstungen seiner Feinde.

Neo-Duster.

Gunslingers Liebling ist den Staubmänteln des Westens nachempfunden, allerdings aus Kevlargewebe gefertigt mit geschickt eingearbeiteten ballistischen Platten, die nicht nur für Schutz sorgen, sondern auch für den coolen Sitz des guten Stücks. Eine Mundharmonika steckt stets in der linken Innentasche.

Mal sehen, ob ich für jeden Tag was Spannendes finde.

Donnerstag, 7. Januar 2016

RPG-Blog-O-Quest #4

Hallo, neues Jahr. Die erste Woche is' rum und es wird Zeit, mal die Liste abzuarbeiten. Da fang ich mal, weil knapp an Zeit, mit einem Stöckchen an, der RPG-Blog-O-Quest.

Eine Runde, die mir von aus dem Jahre 2015 im Gedächtnis bleiben wird, war die erste des Jahres im Januar. Hat gezeigt, wie sehr man sich "vorherige Absprachen", "Gruppenverträge" und ähnlichen Schmonz in die Haare schmieren kann. Wenn es Konflikt gibt, hilft nur eines - Sozialkompetenz und Selbstreflektion. Dann kann man jeden noch so scharfen Ausbruch in 5 Minuten entschärfen. Wenn jemand sich unwohl bei bestimmten Inhalten fühlt und das kommuniziert, zieht man am Tisch gemeinsam die Reißleine und ändert das sofort, egal was vorher vereinbart war. Es gibt nur eine Agenda der alle folgen müssen: Sei kein Arschloch. Wenn man das auf die Reihe bringt, braucht man den ganzen Blödsinn nicht.

2015 hab ich die Slay-Engine für mich entdeckt, weil sie sehr flexibel ist.

Welches war das Buch / der Film / der Comic, wo Du im letzten Jahr am meisten fürs Rollenspiel rausgezogen hast? Star Trek Enterprise Season 3. Ein paar Details sind hier. Insgesamt halte ich das zeitgenössische Medienangebot für Aufgewärmtes. Was soll mir Teil VII oder Teil III von irgendwas an Impulsen geben, wenn er doch nur vorherige Teile wiederkäut?

Welches war Dein meistgespieltes Rollenspiel in 2015? Blutfeuer (Haussystem).

Ist Dir 2015 ein SC verstorben … oder alternativ: Welches war das dramatischste Nahtodereignis (im Rollenspiel) im letzten Jahr? Wenig gespielt, fast nur geleitet. Nichts präsent.

Was die Frage nach künftigen "Quests" betrifft: Vielleicht 5 knapp zu beantwortende Fragen zu Deinem Lieblingssystem (ohne Setting). Warum das? Was macht es besser als andere etc.

Donnerstag, 20. August 2015

#RPGaDAY2015 - Part 2


Wo war ich stehengeblieben? Ah, hier:

Liebstes Fantasy-RSP?

Müßt ich jetzt natürlich Eigenentwicklung schreiben, deswegen entwickelt man ja eigen. Is aber natürlich blöde. Insofern gehe ich dann mal mit Mentzer-D&D.

Liebstes SF-RSP?

Oh-oh. Dazu komm ich leider kaum, irgendwie krieg ich da nie die Mitspieler für. Alternity fand ich sehr stark, ebenso natürlich D6 Star Wars. Traveller hat einen staubtrockenen Reiz mit all seinen Games-in-Game fürs Barbiespiel und dem aus meinem Lieblings-SF-Roman geklauten Setting. Puuuh. Da fällt die Wahl schwer.

Spontan am ehesten reizt mich allerdings Star Slayers mit seinem unbeugsamen Willen zu VANILLA!

Liebstes Superhelden-Rollenspiel?

<Bin pinkeln>

Liebstes Horror-Rollenspiel?

Bin nur ich das, oder wird das repetitiv? Als Antwort: Wenn mir mal ein Spiel entgegenkommt, das Horror zu vermitteln vermag ohne krampfiges Metagedöhns werd ichs bestimmt lobend nachtragen.

Liebstes Setting?

Ooooooooh. Das wird schwer. Birthright, Dark Sun, City of Greyhawk, Mystara, Shadowrun, Aventurien, Hellfrost, Deadlands, Elcwing, American Nitemare, Ancoron, Star Wars, Babylon 5, Mittelerde...

Wirklich nur eines? Boa. Von meinen eigenen Settings Elcwing, von den kommerziell erhältlichen Birthright gleichauf mit Deutschland in den Schatten. Aber ich bin eigentlich überall gerne zuhause.

Das perfekte Spiel für Dich?

24.02.2007 - 30.12.2007 - 24.05.2008 Das wären mal drei Beispiele. Everybody's on fire.

Bevorzugte Hausregel?

BEAM D&D komplett auf "Hoch ist gut" umzubiegen.

Revolutionäre Spielmechanik, die Dir am besten gefällt?

Wut? Muß es "revolutionär" sein? Wer revoltierte da gegen wen (und wer hat gewonnen)? Noch wichtiger: Warum hab ich mal wieder nix mitgekriegt? Ernsthaft: Meine liebste Spielmechanik ist es, einen W20 im Lederbecher klappern zu lassen, auf die Tischplatte zu hauen, nachzugucken, ob meine Aktion geklappt hat und ggf. "In your face, asshole" zu schreien. "Oooooh shit" nehm ich aber auch.

Ich bin ein einfacher Mann.

Revolutionär im Sinne von "neuartig als es vorgestellt wurde"? Fanmail find ich als Konzept ganz interessant. Karten und Chips bei Deadlands mag ich, weil sie etablierte Mechaniken (Ini-Würfel) eins zu eins mit Settingflair ersetzen. Das läßt sich leider nur selten erreichen (bei Hellfrost beispielsweise stören mich die Pokerkarten dann).

Bevorzugte Inspirationsquelle fürs RSP?

Keine. Alles kann Inspiration sein: Andere Medien, die Nachrichten, meine Katzen, eine Bemerkung der Fleischfachverkäuferin an der Theke, ein Gesicht in der Straßenbahn. Da leg ich mich nicht fest.

Welche Verschmelzung zweier Spiele würde Dir gefallen?

Okay: Was? Was will der? Risiko mit Battleships? Runequest-DSA? Pathfinder mit Jenga-Mechanik?

Liebstes Spiel, das Du nicht mehr spielst?

Oh. Oh. Ahm. Also DSA 1 fand ich immer ganz cool (bis ichs nochmal ausgepackt habe). AD&D 2nd auch. D6 Star Wars. Aber am Ende gehe ich mit Shadowrun 1. Das waren heftige Sessions. Sagt auch Terror Elf.

Liebste RSP-Website / Blog?

Keine.

Liebster RSP-spielender Promi?

Stephen Colbert oder Dan Harmon. Oder Peter Altmaier, der zockte einen echten Hardcore-Drow.

Liebstes Nicht-RPG-Ding, das aus dem RPG entstanden ist?

(Unliebstes: Blöde Stöckchen, bei denen ich Honk mitmache.) Liebstes? Mmmh... Computerspiele. Den kompletten Story-Ansatz haben sie aus dem PnP. Ohne D&D nur Pong. Wahrscheinlich hätte sich der komplette PC-Bereich auch technisch anders entwickelt.

(Interessante Frage: Wie sähe die Welt ohne Rollenspiele aus?)

Uff. Fertig. Also die zwote Hälfte findet nicht so richtig Gnade vor meinen Augen.





Montag, 29. Dezember 2014

Media Monday #183

Der letzte denn für dieses Jahr! Zum Jahresendfest mit dem beliebten Grammatiknazi.

Der beste Film in 2014 ("in" hat hier nix zu suchen) war für mich: Oh je. Was gabs denn so, mal überlegen. Marvel-Ödnis, eine weitere volle Windel mit "Anspruch"-Aufkleber von Nolan, den letztlich enttäuschenden Hobbit 3 Die Schlacht ohne  Belang, irgendwas mit der Adoptionsfetischistin als Hexe mit Kinderfokus (Type Casting at it's best), Remakes - Sequels - Prequels (natürlich), Seth MacFarlane dokumentierte erneut seinen Irrglauben, Filme machen zu können, den ödesten Dracula aller Zeiten und und und... Oh das wird schwer.

Es war ein schlechtes Filmjahr im BB-Bereich, aber da geht es ja seit Jahren bergab.

Naja: Gut gefallen haben Budapest Hotel, Das finstere Tal, Gone Girl, The Salvation, seltsamerweise I Frankenstein (warum weiß ich auch nicht) und Lost in Karastan. Ich entscheide mich für Das finstere Tal.

Mein liebstes Buch in 2014 war für mich: Unbestreitbar Winston Churchill's The Second World War. Ich hatte es nie vorher gelesen, bin auch noch nicht ganz fertig. Vom wissenschaftlichen Standpunkt aus sicherlich veraltet, teilweise (bewußt) unwahr, aber der Mann konnte wirklich schreiben und schildert sehr plastisch die Geschehnisse. Macht einfach Spaß.

Größte Serienneuentdeckung in 2014 war zweifelsohne Fargo. Ich weiß nicht, ob die schon 2013 entstanden ist, aber dieser abgeschlossene Zehnteiler war das Beste, was ich dieses Jahr auf der Mattscheibe hatte. Als knapper zweiter Platz (und ich hasse Anime) ganz klar Girls and Panzer.

Die größten Enttäuschungen hingegen waren für mich ganz klar: Der oben erwähnte Hobbit 3 und unsere politischen Informationsmedien.

Im nächsten Jahr freue ich mich ganz besonders bin ich gespannt auf: Hoffentlich zum Jahresende Shannara als Serie, um meinen weihnachtlichen Fantasyentzug zu stillen, die zweite abgeschlossene Staffel von Fargo, Mad Max, denn da sah es im Trailer danach aus, als hätten sie das Quellenmaterial verstanden, Blood Father, weil Mel Gibson nach Edge of Darkness wieder eine Hauptrolle spielt, die zu ihm paßt. Mildes Interesse zeige ich außerdem an Kingsman, der Verfilmung von Child 44 und schließlich Victor Frankenstein.

Allgemein Vorfreude empfinde ich auf meine zweite Rollenspielseason des Schattenliedes, meine Arbeit mit Wölfen und Bären, die Fertigstellung von Blutfeuer und die Möglichkeit, unser Dach auszubauen.

Spannend wird 2015 vor allem, weil: In welcher Hinsicht? Persönlich? Weltlage? Entwicklungen in Deutschland? Technik? Das Schicksal der elektrischen Cloudschreibmaschine? Naja, spannend wird es auf alle Fälle sowohl in innen- wie außenpolitischer Sicht. Wir werden in interessanten Zeiten leben, lassen wir uns überraschen. Privat spannend siehe "gute Vorsätze".

Und ganz im Vertrauen, meine Vorsätze fürs kommende Jahr sind: Weniger rauchen, bessere Organisation und damit bis zum Sommer vier offene Projekte abschließen und ein fünftes in den nächsten Zyklus tragen.

Montag, 24. November 2014

Kurze Unterbrechung - Media Monday #178

Kurze Atempause nach drei Wochen editieren. Media Monday 178 ist online.

1. Die Schnitte in The Silent House haben mir den ganzen Film vermiest, weil es sie nicht gab. Single-Long-Shot war hier nämlich nur ein billiges Gimmick (im Gegensatz The Russian Ark), und dadurch wirkten die eh schon dünnen 90 Minuten länger als eine Herr-der-Ringe-Filmnacht.

2. Jim Rash in Community hat die eins der coolsten Outfits, denn in welcher Sitcom von 20 Minuten zieht sich eine Nebenfigur bis zu viermal pro Folge um?

3. ____ ist reichlich überzogen, macht aber gerade deshalb eine Menge Spaß, schließlich ____ . Ich passe. Wenn ich etwas "reichlich überzogen" finde, machts mir in der Regel keinen Spaß mehr. Oder umgekehrt: Dinge, die mich bespaßen, finde ich nicht überzogen. Ein Gegenbeispiel fällt mir ad hoc jetzt nicht ein.

4. Back to the Future hat die Sache mit dem Zeitreiseparadox noch am elegantesten gelöst, denn die Inkonsistenzen sind minimal. Dann haben sie jedoch Teil II und III nachgeschoben. Tssst.

5. Schade, dass die geplante Fortsetzung zu ____ wohl nicht mehr kommen wird, weil ____ . Ach nö. Wenn geplante Fortsetzungen wegfallen, ist das meistens besser, als geplante Fortsetzungen, die realisiert werden. Ausnahmen bestätigen die Regel.

6. Auf ____ habe ich einen richtig guten Blog-Artikel zu ____ gelesen, der ____  Momentan so gut wie keine Zeit. Ich krieg gerade mal noch auf die Reihe, fefe zu lesen, ansonsten quillt mir alles in die Ohren. Aber an den Artikel von Butterwege über den Flurschaden der Hartz-Gesetzgebung, an den kann ich mich erinnern.

7. Zuletzt gesehen habe ich The Taking of Deborah Logan und das war sehr unheimlich, weil an der Realität inszenierter Alzheimer für sich schon ziemlich viel Grauen erregt, aber das ganze mit der Geschichte zusammen eine wirklich harte Mischung ergibt.

Und zurück in die Hirnmühle.

Montag, 13. Oktober 2014

Media Monday #172

Mal wieder dabei. Media Monday #172.

Einer der genialsten Kriminalfälle ist Jack the Ripper. Ich habe jahrelang in Archiven gewühlt, aber mein Buchprojekt habe ich irgendwann aufgegeben, weil ab einem gewissen Punkt alles nur noch Spekulation ist, und mir das nicht liegt. Immerhin kann ich anhand von Indizien belastbar darstellen, daß MJK den 9. November überlebt hat (und Kenner stoßen voll Verachtung ihren Atem durch die Nase).

Der Joker hatte wirklich ein bahnbrechendes Kostüm/Make-up in the Dark Knight Rising , denn das lumpige Outfit und die schlampige Bemalung hoben (zusammen mit Heath Ledgers Performance) die Figur vom mörderischen Comicschurken auf die Ebene einer elemantaren Verkörperung des Chaos. Den Film mag ich trotzdem nicht besonders.

Der Film, dessen Titel ich vergessen habe, hat die Bezeichnung Horrorfilm wirklich verdient, denn er traf irgendwas ganz tief in mir, was bis dahin verschüttet gewesen war. Er stammt aus den späten 1980ern, frühen 1990ern, angesiedelt in Iowa oder Idaho. Die Geschichte eines Jungen um 1945, Himmel voll Azur erstrecken sich über endlosen Maisfeldern, schwarze Autos, die Staub aufwirbeln, ein verlassenes Haus, ein Mädchen, das in den Selbstmord getrieben worden war, aber keine Ruhe findet. Es ist eine sehr "kingeske" Atmosphäre seines mittleren Werks (It, Stand By Me), aber definitiv nicht von King. Verdammt, wie heißt der? Würde mich interessieren, ob der immer noch so auf mich wirkt.

Wohingegen Skyfall aus ganz anderen Gründen zum Fürchten war, weil ein Pausenhofschläger wie Daniel Craig als Fokus eines ödipalen Kammerspiels mit Spezialeffekten NICHT das ist, was ich mir als James Bond vorstelle. Immerhin wissen wir jetzt, daß "M" für "Mutter" steht.

Auf den Abschluß der Hobbit-Trilogie bin ich schon wahnsinnig gespannt, denn nachdem ich den zwoten Teil gerade nochmal gesehen habe, macht mir der Trailer richtig Appetit. Nicht sonderlich originell, ich weiß, aber wenn man bedenkt, daß ich den zweiten Teil zunächst grauenvoll fand, ist das schon eine ziemliche Wende.

House, Monk, Barnaby sind Beispiele dieser typischen Serien, die trotz interessanter Prämisse rasch in die Faulheit des Formelhaften abgleiten und vorhersehbarer werden als Wahlergebnisse in Bayern.

Zuletzt gesehen habe ich den Tatort und das war unterwältigend , weil "ein außergewöhnliches filmisches Meisterwerk" (gehts noch großkotziger, liebe Jury des Medienkulturpreises?) sich als provinzielles Musengeböckel entpuppte.

Montag, 21. Juli 2014

Media Monday #160


Media Monday #160 via Greifenklaue. Kurz und schmerzlos.

1. Einmal einen Tag auf Recht und Ordnung pfeifen: Mit dem Bösewicht Harry Powell aus Night of the Hunter würde ich gerne einmal die Plätze tauschen, denn wenn ich schon diese Überlegung anstellen muß. Um das zu verstehen, muß man allerdings den Film kennen. Und mich. :P

2. Ein gelungenes Prequel macht für mich aus, dass es am Box-Office gnadenlos aufläuft und schneller sinkt als die RMS Teuton, auf daß das Publikum den desorientierten Produzenten ein für allemal beweist, daß es nach frischen, originellen Stoffen giert. Das fände ich ein "gelungenes Prequel". Ja, ich bin gerade an meinem Happy Place und trommle mit Silberbestecken auf ausgehöhlten Schlumpfschädeln.

3. Wohingegen ich mir von einem Sequel erhoffe, dass... Ich trommle immer noch. Ich kann Dich nicht hören.

4. Ich ärgere mich richtiggehend, dass ich noch immer nicht dazu gekommen bin, mir Advanced Squad Leader zu Gemüte zu führen, denn ich will mir dieses hochgelobte Taktikjuwel unbedingt mal anschauen und es auch ausprobieren. Aber der Regeltext ist so verheerend geschrieben, daß bei jedem Versuch, es zu lesen, meine Gedanken zu wandern beginnen...

5. Die TV-Serie Fargo hat mich richtiggehend überrascht, zumal ich den Film, der als Grundlage dient, nicht besonders gut finde.

6. Das letzte Mal, dass ich mit einer Empfehlung so richtig fies auf die Nase gefallen bin, war How I Met Your Mother. Das präsentierte sich vorhersehbar, antiquiert und richtiggehend dumm, erschreckenderweise auch noch sehr, sehr schlecht gespielt. Eine Art Seinfeld produziert von der Laienspielgruppe der betreut Begabten im Gemeindezentrum Hohenöllen. Mehr als drei Folgen konnte ich mir nicht antun. Schlecht, richtig schlecht. 

7. Zuletzt gelesen habe ich Fennian Fire und das war größtenteils urkomisch, weil die Fehlschläge der irischen Terroristen im 19. Jahrhundert definitiv auf dem Niveau eines guten Roadrunner-Cartoons sind, kongenial von Campbell in Prosa gefaßt. Wer zur Hölle tarnt auf einem Dampfer eine große Ladung Sprengstoff als Kohle und vergißt, genau das seinen Kumpels mitzuteilen? (Um nur mal ein Beispiel zu nennen.) Neben bitterer Farce ist es ein astreiner Verschwörungsthriller und ein Mantel-und-Degen-Abenteuer. Das Beste natürlich: Es ist ein Sachbuch.

Montag, 30. Juni 2014

Media Monday #157


Zweimal hintereinander beim MM. Auch eine Neuheit. Hier also die #157.

  1. Die einen treten sang- und klanglos ab, andere SchauspielerInnen ruinieren sich ihren Ruf im Alter mit halbgaren Rollen. Michael Caine allerdings hat es geschafft, mich bis heute in ihren/seinen Rollen zu begeistern, denn der Mann veredelt sogar eine so volle Windel wie Nolans Batman-Trilogie.
  2. Weil letzte Woche vehement danach verlangt worden ist (und die WM ja schließlich immer noch läuft): Die besten Fußballfilme sind das Viertelfinale Deutschland gegen Holland 1990 bzw. das Halbfinale Frankreich vs. Deutschland 1982. An sowas kommt keine Fiktion ran. Auch die Achtelfinales boten bisher weitaus bessere Unterhaltung als jeder Fußballfilm.
  3. Wenn es darum geht, eine historische Persönlichkeit zu verkörpern, hat meiner Meinung nach Bruno Ganz in Der Untergang den besten Job gemacht, weil er grandios rumhitlert. "Danka, das warrr särrr goht." Hans Albers hat auch mal einen grandiosen Bismarck gegeben, und Bette Davis als Elizabeth in The Private Lifes of Elizabeth and Essex war auch sehr sehenswert.
  4. Früher konnte ich mit dem Genre Superhelden überhaupt nichts anfangen, aber ______ hat mich bekehren können, weil ______ und das ist bis heute so.
  5. Das unsinnigste Merchandise-Produkt, das ich je gesehen habe, verbirgt sich in einer langen, laaaaaangen Liste von unsinnigen Merchandising-Produkten, die nach ihrer Sinnlosigkeit zu sortieren mir simpel die Zeit zu schade ist.
  6. Taschenbuch, Hardcover oder eBook? Hardcover. Definitiv. Taschenbuch okay. Ich sehe auch den Wert von eBooks, das Praktische, doch es geht zu sehr zu Lasten des Haptischen für mich. Ich mag eBooks als Ergänzung, wenn es Nachschlagewerke sind wie Rollenspielregeln oder auch Fachliteratur.
  7. Zuletzt gesehen habe ich Mexiko gegen die Niederlande und das war Wow. Beim Ausgleich habe ich fast meinen Monitor vor Zorn zertrümmert. Und die Niederlande sind elende Publikumsbetrüger. Wer sooooo den Ball spielen kann wie die und dann Anti-Fußball liefert wie in Halbzeit 1, der bescheißt das teuer zahlende Publikum.

Samstag, 21. Juni 2014

Einmal Zigeunerschnitzel mit Pommes


Willkommen zum Samstags-Schnitzel bei Tagschatten. Gerade wurde der Deutsche Rollenspielpreis verliehen, und die Jury des Preises hat Preise gestiftet, die man hier gewinnen kann.

1. Preis: Eine Originalzeichnung von Mia Steingräber
2. Preis: Ein Buchpaket von Feder & Schwert

Alles was ihr dafür tun müßt, ist ein kleines Rätsel zu lösen. Ihr müßt auf mehreren Blogs verteilt die Buchstaben zum Lösungswort aus verschiedensten Rätseln knacken. Dann müßt ihr die Lösung noch zusammenpusseln. (Keine Ahnung, was die Kollegen so treiben, ich schaus mir später an und hoffe dann, hier wars weder zu schwer noch zu leicht.) Ans Werk.

Das Rätsel

Gesucht wird also ein Buchstabe. Derzeit ist WM, also spielen wir mit den Teilnehmerländern ein bißchen.

In den folgenden Paarungen ist der Buchstabe jeweils auf beiden Seiten zu finden.
Honduras - Uruguay
Costa Rica - Portugal
Ecuador - Frankreich
In der folgenden Paarung kommt der Buchstabe nicht vor.
Italien - Ghana
Alles klar - und jetzt?

Die anderen Buchstaben findet ihr auf folgenden Blogs:

Ludus Leonis
Stories & Chars
Goblinbau
w6 vs w12
Mad Kyndalanth
Orkpiraten
FlyingStyle
Richtig Spielleiten


Wenn ihre alle Buchstaben errätselt habt, fummelt das Lösungswort zusammen und holt euch die Einsendeadresse auf der Seite des Deutschen Rollenspielpreises.

Allen Teilnehmern viel Spaß beim Schnitzeln, Jagen, Raten und viel Glück!

Samstag, 29. März 2014

Die allerbestesten RSP-Produkte


Ooookay. Gültig nur mit Bildnachweis. Die RSP-Produkte - zehn an der Zahl - die Dir besonders wichtig sind. Nachfolgend meine zehn, aber das ist keine wertende Reihenfolge.

BEAM-D&D von Frank Mentzer. Erstes gekauftes Produkt "and mostest epicest game evah". Vom Bettler zum Held zum Herrscher zum GOTT! Auf < 200 Seiten, da sind andere noch nicht mal fertig damit, Dir ihren Designfokus aufs Auge zu drücken. Chaotisch, vollständig, perfekt, lückenhaft, widersprüchlich, funktional.

AD&D 2.0 Core. Die verbindliche Fassung von AD&D. 'Nuff said.

Savage Worlds. Das beste generische System auf den Markt. Nach fast 20 Jahren zynischen Beiseitelegens von RSP-Büchern (i.d.R. nach dem Vorwort) war das das erste Produkt, das mich wieder begeistern konnte. Flexibel, schnell, dabei vielschichtig.

Würfel und Würfelbecher. Hab ich bei den anderen Beiträgen jetzt noch nicht gesehen. Wie kann man die Coolness von Würfeln unterschlagen?

Gegen den Kult des Reptiliengottes. Bestes Brot-und-Butter-Fantasy-Modul.

Ravenloft. (auf USB-Stick links vorne, ich hab das Heft grad nicht gefunden). Ich mag Prä-Rice-Vampire. Der einzig richtig gute Vampirroman ist Dracula, und Ravenloft ist die einzig brauchbare RSP-Adaption.

Froschkönigfragmente. Wie man alles anders machen kann, als ich es tue und und trotzdem ein Abenteuer schreibt, das ich genial finde.

City of Greyhawk. Das einzige Setting, das ich nicht nur als Steinbruch (wenn überhaupt) nutze, sondern das fest in zwei meiner Welten integriert ist.

Lanze, Helm und Federkiel. Ihr wollt harte Ressourcenverwaltung? Geht klar, aber dann bitte ohne die endlosen Zettelschmierereien, bei denen gerne mal was vergessen wird (oder "vergessen"), was dann in den spannendsten Szenen zu "Ich hab noch 'nen Feuerball im Stab"-Diskussionen führt.

Blutfeuer. Natürlich bin ich nicht unparteiisch. Aber mein Haussystem ist eben mein Haussystem, weil ich es den meisten anderen für überlegen halte. Also isses auf der Liste.

Die anderen Teilnehmer bisher:

Ausgangspunkt Neue Abenteuer
Seifenkiste
Tentakelspiele
Goblinbau
Senchui goes Saenchui gies Ryleh der eine Cthulhu-Blog halt


Sonntag, 2. März 2014

Schluß - D&D 40th Anniversary Blog Hop Challenge III

Bei Greifenklaue hats dann auch den letzten Teil. Schau mer ma.

22. First D&D-based novel you ever read (Dragonlance Trilogy, Realms novels, etc.)? – Das erste D&D-basierte Buch, welches Du gelesen hast (Drachenlanze, Vergessene Reiche, etc.)?

Dragonlance Legends Special Collectors Edition, das 1000-Seiten-Riesenpaperback. Hats für DM 19,80 gegeben. Das Original ist gut innerhalb seines Anspruchs, die deutschen Übersetzungen sind schlechterdings Müll.

23. First song that comes to mind that you associate with D&D. Why? – Welcher Song kommt Dir zuerst in den Sinn, den Du mit D&D assozieren würdest? Warum?

Bei D&D als Sinnbild für das gesamte Hobby? Das. Wers nicht versteht, hier ist ein heavy Spoiler.

24. First movie that comes to mind that you associate with D&D. Why? – Der erste Film, der Dir in den Sinn kommt, welchen Du mit D&D assozierst? Warum?

Dungeons & Dragons natürlich. Ja, der mit Jeremy Irons. Overacting in epischem Ausmaß? Flache Helden mit flacheren Witzen? Vorhersehbarer Plot mit Elfen und Drachen? Magie wird ggf. handgewedelt und  Scheiß auf die Regeln?

Willkommen beim Rollenspiel. Das ist wahrscheinlich noch mehr D&D-Experience als The Gamers, der an zweiter Stelle folgt.

25. Longest running campaign/gaming group you’ve been in? – Welches war die längste Kampagne, an der Du beteiligt warst?

Blutfeuer, begann als AD&D 2nd, endete mit einem eigenen Regelsystem. Fantasy, Rettung des Universums und der Zeit, tragische Liebe, Rache, Haß, Verrat, Licht in der Dunkelheit. Ganz großes Kino mit ganz großen Leuten. Danke für harte acht Jahre.

26. Do you still game with the people who introduced you to the hobby? – Spielst Du noch mit den Leuten, die Dich zum Hobby gebracht haben?

Leider nein.


27. If you had to do it all over again, would you do anything different when you first started gaming? – Wenn Du es Dir in der Summe anguckst, würdest Du etwas anders machen, wenn Du noch einmal neu mit RPG starten würdest? 

Ich habe ziemlich alle Iterationen unseres Hobbies miterlebt, jede war zu ihrem Zeitpunkt richtig, aus vielen konnte ich was für mich herausziehen. In Summe: Nein. Ich spiele jetzt das RSP, das ich jetzt haben will, und 1980 habe ich das RSP gespielt, das ich 1980 haben wollte.

28. What is the single most important lesson you’ve learned from playing Dungeons & Dragons? – Welches ist die wichtigste Lektion fürs Leben, die Du von D&D gelernt hast?

Betritt keine Höhle ohne eine 10-Fuß-Stange, einen Sack Murmeln und Kreide.

Mittwoch, 26. Februar 2014

Jetzt wirds hektisch - D&D 40th Anniversary Blog Hop Challenge II

Drüben bei Greifenklaue macht der jetzt ordentlich Dampf und hat bereits den II. und III. Teil der Parade zu Ehren unseren untoten Jubelgreises D&D (man muß zugeben, die letzten Jahre sah er ziemlich schlimm aus) veröffentlicht. Ich hol das mal in einem Rutsch nach. (Mein erster Teil ist hier.)

8. First set of polyhedral dice you owned. Do you still use them? – Dein erstes Set von polyedrischen Würfeln, die Du besessen hast? Nutzt Du sie noch?

Mein erstes Set war von meinem DM zusammengestöpselt und geliehen. Hey, damals warn die in D so gut wie nicht zu bekommen. Mein erstes eigenes Set: Das aus der roten Mentzer-Box, Weichplastik und mit Fettstift zu bemalen. Den W4 (hellblau), W8 (dito) und W12 (grün) hab ich noch im Würfelbeutel. Die anderen, tja, die sind wohl in Wien geblieben.

Mein Lieblingsset und das am meisten benutzte sind die Würfel aus der Yellow Box. DIe haben die längste Kampagne meiner Laufbahn begleitet, und der W20 ist ein Mörder, ein Massenmörder.

Montag, 24. Februar 2014

Weeeeeeuuuuh! Sinnlose Paraden, ich kann nicht anders - - D&D 40th Anniversary Blog Hop Challenge I

Der Schurke ist diesmal Greifenklaue, der diese Parade bei Dark Ages entdeckt hat. Aus lauter Faulheit klaue ich mir seine Übersetzungen und die Aufteilung in Antwortblöcke.

1. First person who introduced you to D&D. Which edition? Your first character? – Die erste Person, welche Dir D&D gezeigt hat? Welche Edition? Dein erster Charakter?

Mike hieß er, Vater eines Klassenkameraden, irgendein ein Middle Management auf der örtlichen US-Base und 1/8 Cherokee. Die Edition war White Box + heavy house rules (ja, das war 1979). Mein erster Charakter war ein Fighting Man namens Hobart.

2. First person you introduced to D&D. Which edition? Their first character?  – Die erste Person, welche Du in D&D eingeführt hast? Welche Edition? Ihr erster Charakter?

Wenn mich mein schwaches Gedächtnis nicht täuscht, war das in der Schule eine ganze Gruppe. Wen ich da zuerst bearbeitet habe, weiß ich nicht mehr, dito welches der erste SC war. Die Edition aber, wie könnte es anders sein, Mentzer Red Box. (Die erste Gruppe bestand aus Icthalion (Dieb), Elwood (Kämpfer), Shazhan (Zauberer), Burks (Zwerg), Höndel (oder so, Zwerg), Samara (Elfing) und Hulbar (Kleriker), das weiß ich wenigstens noch. Einer von denen ist der erste.)

3. First dungeon you explored as a player character or ran as a DM – Den ersten Dungeon, den Du erkundet hast oder den Du geleitet hast?

Der erste Dungeon als DM? Ruine und Keller von BARGLE dem Infamen. Ich war so scheiße. Als erstes erkundet weiß ich nicht mehr, aber der erste, an den ich mich sicher erinnere war White Plum Mountain, früh 1980. Mantikore saugen gewaltig.

4. First dragon you slew (or some other powerful monster) – Der erste Drachen, den Du erschlagen hast (oder ein anderes mächtiges Monster)?

Ein Lava-Elementar, ein verdammt hochgepowertes dazu, war das erste richtig üble Monster mit dem sich Rakorum (vgl. Frage 5) auseinandersetzen mußte. Der erste Drachen war der Schwarze aus Drachen der Verzweiflung (Kisanth). Mein Zugbegleiter dort war Tanis.

5. First character to go from 1st level to the highest level possible in a given edition. (Or what’s the highest level character you ever ran?) – Welches war der erste Charakter, welchen Du von Stufe 1 zum höchstmöglichsten Level gespielt hast bzw. mit welchem Charakter hast Du das höchste Level erreicht?

Rakorum, Kämpfer, ehrlich und mühsam hochgespielt bis Stufe 22. In einem Spiel als DM kurzfristig an einen anderen Spieler "verliehen", der genau 7 Minuten (!!!!!) brauchte, um ihn in einem Lavapool umkommen zu lassen. Irgendwie war Lava eine Art Leitmotiv des guten Rakorum. Friede seiner Asche.

6. First character death. How did you handle it? – Dein erster Charaktertod. Wie  bist Du damit umgegangen?

Sicher, daß wir dasselbe Spiel spielen? Irgendein Hans in Stufe 1 kam um, ich habe in 10 Minuten einen neuen Charakter gebaut. What's the big deal? Bei Schach verlier ich pro Spiel bis zu 15 Charaktere...

7. First D&D product you ever bought. Do you still have it?

1983 kaufte ich das deutsche Mentzer-Rote-Schachtel-D&D, das ab da meine Photokopien des engl. PHB ablöste. Leider ist die Box bei einer Studienfahrt 1986 verschütt gegangen und schwirrt irgendwo in Wien (vermutlich) als Mathom durch die Welt. Ich hab aber mittlerweile natürlich Ersatz.

Dienstag, 11. Februar 2014

15-Serien-Bla-Blubb... Noch ein Stöckchen? Och Nö...

Wuff!

Wirft der Nachbar Greifenklaue schon wieder ein Stöckchen in die Runde. Toll. 15 Serien, die man gesehen haben muß. Fünfzehn find ich jetzt ziemlich viel. Mmmh. Ich krieg 15 voll, aber eigentlich hätte ich nach Platz 10 Schluß gemacht. Die nachfolgenden sind okay, spaßig, unterhaltsam etc. pp, aber "gesehen haben muß"? Och nö. (Aber erstaunlich, wieviel Fox auf der Liste ist...)

  1. X-Files (Fox, Season 1-6)
  2. Community (NBC, es gibt keine vierte Season, da war das Gasleck)
  3. Babylon 5 (PTEN / TNT, es gibt keine fünfte Season. Nope, die haben wir nicht gesehen und über die reden wir nicht.)
  4. Twin Peaks (CBS)
  5. The Simpson (Fox, okay, das wird langsam anstrengend, ähm, die letzten 104 Seasons gab es nicht)
  6. Sherlock (BBC mit Cumberbatch)
  7. The Hour (BBC)
  8. Utopia (ITV)
  9. Hell on Wheels (AMC)
  10. Hannibal (NBC)
  11. The Middle (ABC)
  12. Pushing Daisies (ABC)
  13. Sleepy Hollow (Fox)
  14. Millenium (Fox)
  15. Frasier (NBC)

Okay. Jetzt liegt das Stöckerl auch hier rum. Wer es aufnehmen will: Die Blogparade läuft noch bis zum 12. Februar, und wer teilnimmt, kann seinen Beitrag hier beim Veranstalter Wortmann melden.

Freitag, 7. Februar 2014

Scheeeeiiiiiß Stöckchenwerfer!

Ich hasse meine bedingten Reflexe. Danke, Moritz.

1. Wenn dein Leben ein Buch wäre, welches wäre es?


Mein Leben ist kein Buch? Wie frustrierend. Ahm. Cervantes trifft Shakespeare und beide emulieren David Lynch. Arbeitstitel Tagschatten?

2. Bücher sammeln oder lesen und weg damit?

Sammeln bis es kracht. Okay. 50 Shades of Grey schmeiß ich weg. Ebenso Lehrbücher aus den frühen 1960ern. Aber sonst... Wir sind bei 2000 oder so, da ist noch Platz.

3. Das Buch, das dich am meisten bewegt hat?

Watership Down. Bigwig, um ganz genau zu sein. Er hat mir im Alter von zehn oder zwölf gezeigt, an jemanden zu glauben, ohne dabei zu erblinden.

4. Drei Bücher, die du immer und immer wieder lesen könntest?

Nur drei? Ahm. Fouceault'sches Pendel, The Lord of the Rings, Watership Down. (Und Flicker, die Bibel, Silmarillion, alles andere von Tolkien, meine alten germanischen Sagenbücher, (fast) meine komplette Geschichtsbibliothek, Im Westen nichts Neues, Karl Mays Wüstenbände, Die Schwarze Spinne, Aus dem Leben eines Taugenichts, meine Gesamtausgabe der Schlegel'schen Übersetzung von Shakespeare, Die Räuber, das meiste von Frisch, vieles von Dürrenmatt, Böll wird gerne wiedergesehen...)

5. Welches Buch würdest du gerne einmal verfilmt sehen?

Keines. Wenn mir ein Buch gefällt, will ich i.d.R. keinen Film dazu sehen. Falls es einen Film gibt, freu ich mich drauf, betrachte das aber als getrenntes Werk.

6. Lieblingsdetektiv/-ermittler?

Leidinger. Aber das versteht niemand, oder?

7. Was liegt momentan auf deinem Nachttisch?

Ööööh. Das beantworte ich nicht.

8. Optimales Ambiente für die Lektüre eines guten Buches?

Dunkelheit draußen, Licht und Kaminfeuer innen und die beste Ehefrau von allen liest auch ein Buch. Optional obligatorisch (ich bin ein widersprüchliches Wesen) sind eine Pfeife und ein Kakao mit Rum.

9. Gibt es ein Genre mit dem man dich jagen kann?

Alles mit Covern, auf denen auch Fabio sein könnte.

10. Welches Buch wolltest du schon immer lesen, bist aber bisher nie dazu gekommen?

Pfffffff. Sansibar oder der letzte Grund. Ich habs nie gelesen, aber für meine Facharbeit in der 12. über das Buch 15 Punkte kassiert. Ich würde gerne mein schlechtes Gewissen beruhigen.