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Samstag, 31. Dezember 2016

Laßt uns ein Jahr erschießen.

Bild: Alexander Klier
CC Attribution 3.0 Unported
Gehts also doch zuende, das Horrorjahr 2016. Ganz persönlich war es nicht sehr schlimm, eher das Gegenteil, Aber die Welt draußen scheint manchmal komplett irre geworden zu sein. Von der Arbeit des Schnitters dieses Jahr fang ich erst gar nicht an.

Nun also 2017. Wird spannend bleiben, mit all dem, was sich gerade ändert (oder auch nicht); der Westen geht in den vollen Orwellmodus und richtet Wahrheitsministerien ein, ein Windbeutel ist der Präsident der USA und bei uns heißt es "weiter so." Yeh...

Allen, die sich hierher verirren, wünsche ich einen sehr, sehr guten Rutsch und ein hoffentlich friedliches und glückliches Jahr 2017. Kommt gut rüber. 

Ich fahr jetzt nach Mainz, und wie immer am Jahresende gilt: See you on the other side. Wir sprechen uns.

Dienstag, 31. Dezember 2013

See you on the other side

Es ist ein Wunder, daß ich all meine Hoffnungen noch nicht aufgegeben habe, denn sie erscheinen absurd und unerfüllbar. Doch ich halte daran fest, trotz allem, weil ich noch stets an das Gute im Menschen glaube.
Na, denn. Laßt uns dieses Jahr hinter uns bringen. Mögen die guten Sachen haften, die schlechten verblassen. Ich schleppe mich mal über die Ziellinie, und wir sehen uns nächstes Jahr wieder. Neben Village of Homlet (nicht vergessen worden) und einer Kritik zu Smaugs Einöde (dito) stelle ich auch das MOSTEST EPIC GAME EVAH! vor und begründe diesen Titel.

Rutscht gut und klickt auch im nächsten Jahr mal wieder vorbei. See you on the other side.

Mittwoch, 17. Oktober 2012

Das find ich jetzt nich' so gut, Du.

Meine Stats sind im Ofen. Von knapp 27.000 Hits runter auf 17. Interessant. Ich bin beileibe nicht der Einzige, das Blogger-FB-Board brummt. Naja, ich schau mir jetzt mal die Debatte Romney vs. Obama an und warte das in den nächsten Tagen einfach ab.


Donnerstag, 20. September 2012

Mies gelaunt

Ich rante zuviel. Liegt am Nachrichtenkonsum. Diesen Monat saug ich mal wieder Mengen von dem in mich rein, was in dieser Zeit als "Nachricht" gilt und doch bloß Dummheit und/oder Wahnsinn ist.  Ich sollte das lassen. Macht mich immer reizbar.

Den Rest des Monates will ich nur noch Katzenvideos sehen.

Donnerstag, 16. August 2012

Things you shouldn't do

Sein Kind-Ich herauszulassen macht manchmal furchtbar Spaß.

Unsere Gegend ist "radwegetechnisch" hervorragend erschlossen und landschaftlich einfach wunderschön, tiefste Nordpfalz eben. Das bedeutet leider auch, daß im Sommer eine besondere Pest über unsere Gegend hereinbricht. Herren zwischen 25 und 45, ungeachtet ihrer Jahre "gesetzt" und zumeist kahl rasiert auf dem Schädel (auch eine Unart die mir keiner erklären kann), pressen ihre Körper in Lycra-Wurstpellen, hauen sich Designer-Sonnenbrillen in die verkniffenen Gesichter und röcheln, unter Helmen schwitzend, durch unsere Berge, um durch freudlosen Verschleiß schneller zu altern.

Soweit wäre es allenfalls unappetitlich. Nun muß man als Radfahrer bei uns die schnellen, aber unübersichtlichen Wege auch mit allerlei Wanderern teilen, Menschen die Beeren pflücken, Hunden, Kindern und dem jeweiligen Aufsichtspersonal. Dazwischen der eine oder die andere Senior/in im Rollator oder Rollstuhl.

Man muß nicht langsam sein, das sage ich mit durchschnittlich 450 km pro Monat und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von knapp 24 km/h auf dem Bike, man muß aufmerksam sein. Die Denkmurmel nutzen, Sichthindernisse und ähnliches beachten. Rücksicht nehmen.Vorausdenken.

Daran scheitert es offenkundig, wenn man, im Lycra schwitzend wie ein Fleischklops im Streckverband, durch die Gegend rödelt. Vielleicht sind es die Helme bei dem Wetter. Muß heiß sein. Elementare Höflichkeit? Jeder 3er BMWler, jeder Turbogolfer hat mehr Respekt vor seinen Mitgeschöpfen. Höfliche Ansprache? Bringt nix, absolut nix, außer Beleidigungen.

Es sind - ich schließe die eine oder andere Ausnahme mal als nicht unmöglich hier aus - in ihrer Gesamtheit dumme, kleine Wixxer. Muß man so sagen.


Freitag, 10. August 2012

Aaah! Schweine!

Ich wollte auf Platz 1. Ist ein Google-Spiel. Blogge einen sinnvollen Artikel mit einer spezifischen, absurden Kombination zweier Suchbegriffe, um bei einer entsprechenden Google-Suche auf Platz 1 zu landen, wenn jemand ausgerechnet diese Begriffe eingibt.

Hermann Hesse und Katzenklo war mein letzter Versuch. Und ich bin nur auf Platz 2!!! Die ZEIT hat es irgendwie geschafft, sich an mir vorbeizumogeln.

Och, Manno.

(Edit/ Aber bei  Carl Gustav Jung Katzenklo lieg ich auf Platz 1. Horray. "Von ungefähr 104.000 Ergebnissen." WTF?! Egal. Geschafft, wenn auch durch die Hintertür. Wer nimmt das Stöckchen auf?)

Mittwoch, 8. August 2012

Dienstag, 7. August 2012

Treffen sich Hermann Hesse und Carl Gustav Jung auf meinem Katzenklo...

Annakin, wie Luke, mit vier Monaten
Wenn etwas meine, in den 80er Jahren aufgewachsene Generation einte (neben textilen Scheußlichkeiten), dann war es ein zivilisationskritischer Kulturpessimismus (zumindest in vager, subliminaler Form). Wir sind aufgewachsen im Schatten des Atompilzes. Die Ozonschicht wurde zerstört von Haarspray, und das war in den Achtzigern ein echtes moralisches Dilemma. Der saure Regen fraß unsere Wälder und bullige Kanadier verrichteten Grausamkeiten an quiekenden Robbenbabies zur Hauptsendezeit. Ich danke Monitor für diesen Alptraum meiner Jugend. Und kann bitte mal jemand an die Wale denken?

Kafka las man gerne, dessen labyrinthe Vorstellungswelt so sehr mit unseren Erfahrungen übereinzustimmen schien (Boy, were we wrong!). Hesse, Hermann Karl Hesse, las man auch gerne. Warum ist ja klar (Stichwort "zivilisationskritischer Kulturpessimismus"). Ich konnte (und kann) Hesse nicht ausstehen, larmoyante Befindlichkeiten, die in ihrer eigenen Banalität ersaufen, dabei kaum die Sehnsucht nach "Führung" oder zumindest "Anleitung" verhehlend, was einen aufrechten AntiFaler wie mich natürlich abstieß.


Sonntag, 22. Juli 2012

Ja...

powersätze fürs erste rendezvous 
suddeutsch fuhrerschein fragen bogen 
voldemort drittes reich 
antisemitisten rechtschreibung 
stehen die nutten noch am edeka

Die schönsten Perlen aus meiner "Wie kommt man über Suchmaschinen auf Tagschatten"-Sammlung des letzten Monats. Mein Favorit ist natürlich "stehen die nutten noch am edeka". Ich kann nur ahnen, wie weit unten ich da in der Liste auftauche. Wer gibt sowas ein, klickt sich dann durch (mindestens) 100.000 Einträge, bis er den Link zu mir findet und drückt den dann?

Mittwoch, 18. Juli 2012

Things You Shouldn't Do....

Ohne Aufwärmen Betonschwellen steile Treppen hochtragen und dann irgendwo hinwerfen. Gedrittelte B70-Schwellen wiegen immerhin 70 kg das Teilstück. Kann zu einer heftigen Schulterzerrung führen. Der Vorbesitzer unseres Hauses hat die Dinger als Stufen benutzt, jetzt sind sie aus dem Weg...

Ein Grillrost über glühenden Kohlen reinigen, für ca. 20 Minuten, ihn mit der Zange vorsichtig wegstellen. Rasch Bier aus dem Kühlschrank holen gehen, zurückkommen und feststellen, daß der Rost nicht optimal aus dem Weg geräumt ist. Mißstand mit bloßer Hand beheben. Resultiert in BBQ-Streifen II. Grades auf der Handfläche.

Im Morgentran statt Kaffeebohnen Trockenfutter für Katzen in die Mühle schütten und im Vollautomaten aufbrühen. Ziemlicher Aufwand, den Automaten wieder sauber zu kriegen. Bonuspunkte für Sinusitis haben und den Geruch nicht bemerken wenn das Zeug in der Tasse ist. Nicht mal die Katzen saufen das.

Freitag, 13. Juli 2012

Vorbeigelesene Sumpfhuren


Ich liebe Sprache und die Streiche, die sie uns beim Vorbeilesen im Zusammenspiel mit unserem Unterbewußtsein spielt. Unser Unterbewußtsein nimmt wahr, viel mehr als unser Bewußtsein, und es versucht alles, was es wahrnimmt, in sinnhafte Eindrücke zu verwandeln. Meist gelingt das recht gut, zumindest so gut, daß es zufrieden ist. Gelegentlich (bei mir ziemlich oft) kracht es, und dann schreckt das Bewußtsein auf. Mit einem nicht eben intelligent wirkenden "Häh"?

Grad habe ich meine Katzen gefüttert. Bewußt habe ich nicht auf die Packung geschaut, aber unbewußt. "Elke's dog feet". Häh? Wer ist Elke und warum verfütter ich ihre Hundefüße an meine Katzen? "Elke Dag Feest" las es sich dann. Ich nehme an, das ist schwedisch und bedeutet "Denk nicht drüber nach, was drin ist."

Meine Frau und ich sind auch immer noch der festen Meinung, auf einem Straßenschild im Hochschwarzwald den Ort "Sumpfhuren" als Fahrtziel ausgemacht zu haben. Wir haben nie nachgesehen, wir wollten uns das Mysterium erhalten. "Sumpfhuren". In meiner Vorstellung ist das ein entschleunigter, naturbelassener Straßenstrich, aber wahrscheinlich tue ich den Bewohnern Unrecht.

Warum ich sowas schreibe? Keine Ahnung, mörderische Woche und das lenkt ab. Hirntot halt. Jetzt zähl ich die Fusseln in meinem Bauchnabel oder schau dem Geschirr auf dem Ständer beim Trocknen zu. Vielleicht guck ich mal, ob man The Truth is Out There Online erwerben kann. Das erweckte zumindest den Anschein geistiger Regung.

Freitag, 1. Juni 2012

Sommerliche Planwirtschaft oder "wie bekommt man am schnellsten ein vollbart"

Ja. Jemand kam mit der Vollbartfrage hierher, und ich fürchte, er hat keine Antwort gefunden. Ich werde auch keine Zeit haben, eine zu finden, denn im Juni und Juli wird meine Postingfrequenz vorübergehend deutlich abnehmen.

Anyway, was steht an für Juni und Juli? Im Bereich Rollenspiele zunächst KISS, Twist, Curveball; ein Blick darauf, wie man Abenteuer szenisch dicht plottet und dann trotzdem die SC ohne Zügel laufen läßt. Vielleicht kann ich sogar meine Schuld bei Josch abtragen und erstelle als Beispiel ein Einführungsabenteuer für Aventurien (meine moralischen Skrupel habe ich überwunden).

Außerdem, nachdem ich letzt mal wieder lesen mußte, als SL sowieso nur Dienstleister ohne eigene Ansprüche sein zu müssen, mal die andere Seite des Zauns: Mach uns Spaß, oder Du fliegst aus der Gruppe, Spieler! Eine Betrachtung, was SL und Mitspieler von Spielern erwarten dürfen. Kleiner Teaser: Ich kann Casuals nicht ausstehen.

Natürlich will ich D&D Next etwas im Auge halten, vielleicht (hoffentlich) kommt es noch zu einem Spieltest via Skype, aber das ist noch offen. Den RSP-Karneval werde ich wohl zunächst skippen. Stets ein Auge ruht aber auf dem deutschen Savage Worlds, und wenn DSA wieder irgendwas Absurdes raushaut (immerhin sitzt man gerade an einem GEHEIMPROJEKT zur RatCon), wird mein Eimerchen Spott sicher nicht fehlen.

In den zwei Monaten soll der Punkt Schreiben etwas vermehrt zur Geltung kommen. Im Writing 101 wird der letzte Teil zum Thema Kurzgeschichten, nämlich kürzen, kürzen, kürzen! Danach möchte ich eine längere Serie zum Thema Konzeption und Umsetzung eines Romans abarbeiten.

Mit der Wahl in Griechenland, dem drohenden Fiskalpakt, der Europameisterschaft, den Bilderbergern und dem Anstieg der Hanta-Fälle in Deutschland gibts genug Stoff, um so alle drei, vier Tage was zu bloggen.

So, das wars mit der kleinen Nabelschau.

Dienstag, 22. Mai 2012

Frying the Brain

In der WELT lesen wir heute von einen Mann, der aus Wut über eine Musikkapelle selbige mit einem Eimer Fäkalien aus seinem Fenster zum Spielabbruch zwang.

Soweit so unappetitlich. Was in dem Artikel nicht steht: Wieso hatte der Typ einen Eimer mit Fäkalien zur Hand? Ich meine, das ist nicht das, was man auf Vorrat bunkert, weils mal praktisch sein könnte (Glühbirnen).

Das ist die Frage, und die wird im Artikel noch nicht einmal gestellt.

Donnerstag, 3. Mai 2012

11111





Ein Glückstreffer hat nacht, als ich nochmal OL ging. Aus diesem Anlaß hier einige seltsame Suchbegriffe, mit denen man auf Tagschatten kommen kann.

  • eine spanende geschichte über wale mit 300 wörtern
  • rollenspiel propaganda hitler
  • du brichst mir das herz
  • hr zwei faulen säcke
  • das ist das schlimme gedicht von gras
  • das scheis gedicht von grass
  • ideensammlung im grünen gras da rührt sich für kindergarten
  • dsa bällchen werfen
  • armdrücken dsa
  • "schanz mit dem hund gewedelt"
  • freehand system gehirn 2012
  • juden nordpfalz
  • III reich fackeln
  • anlässlich des erscheinens von „ewig dein“ sind wir auf der suche nach ihren sch
  • ifse
  • lovecraft satzlänge
Und Danke für über 11.000 Klicks.

Mittwoch, 14. März 2012

Eitelkeit...

Ich wollte ja bis zum 5000. Klick warten, aber dann übermannte mich die Neugier schon jetzt. Ich hab mir mal angeguckt über welche Begriff und Begriffskombinationen man über Google hierher auf Tagschatten so kommt (ach kommt, das macht jeder). Die meisten waren nachvollziehbar, "Pathfinder Beginner Box", "Aborea" oder "Destiny Dungeon"  zum Beispiel, auch "DSA-1 Mod Rollenspiel" ist klar (da bin ich bei Google sogar auf Platz 1 und Platz 3) und ebenso "Georg Schramm Präsident" (Note to myself - mehr Politik ins Blog). Aber einige Verweise sind dann schon besonders.

"bilder auf kariertem papier" find ich jetzt einfach schrullig, da kann ich mir nicht vorstellen, unter den ersten 1000 Treffern zu sein.

"heldenwinter jonas wolf" hat mir gar nix gesagt. Also gegoogled und so einen von diesen deutschen Fantasyschinken aus der Heitz- und Hennen-Ecke gefunden (Zwerge, Orks und andere Langweiler), die bar jeden orginellen Gedankens sogar für 50 Cent pro Kilo noch zu teuer sind. Ich hab die noch nicht einmal geschenkt angenommen.

Vielleicht tue ich Heldenwinter, das ich nicht kenne, damit unrecht, aber als Urheber hätte ich die Marketinabteilung dafür erschossen: "J. R. R. Tolkien nannte die Halblinge "Hobbits". Für all ihre Fans erzählt Jonas Wolfs »Heldenwinter« nun ein neues Abenteuer der Halblinge..." Genau hier endete mein Interesse, wie bei jeder Coverbeschreibung, in denen ein vielleicht zurecht hoffnungsvoller Jungautor direkt oder indirekt mit Tolkien, Rice, Rowling, King, Grisham etc. verglichen wird.

Daß dieses arme, wehrlose Buch vielleicht ganz zu Unrecht in der mentalen Schrottschublade gelandet ist; tja lieber Piper-Verlag, das liegt daran, daß bei Dir Marketingfritzen Literatur verkaufen, indem sie sich anwanzen. Darauf reagiere nicht nur ich allergisch. Ich habe nicht die Lebenszeit herauszufinden, ob das Buch besser ist als das "Fantasy-Blah-Blah-Hobbits-Blah-Tolkien-Blah-Blah" auf der Rückseite.

Die korrekte Fassung des Satzes lautet übrigens: "J. R. R. Tolkien hat die "Hobbits" erfunden. Eine Menge anderer Autoren haben diese Rasse geklaut und nennen sie aus Urheberrechtsgründen "Halblinge". Für alle Fans der kleinen Kerle, die nicht heißen dürfen, wie sie heißen, erzählt Jonas Wolfs "Heldenwinter" nun ein neues Abenteuer." Das wäre mal ehrlich gewesen, das hätte meine Neugier geweckt. Aber so? Baaaah.

"blog rücken brechen" ist, äh, nun. Da bin ich bei der Google-Suche auf 1, noch vor "Rippen gebrochen - Zustandsbericht" und dem Youtube-Video "Aua - Rücken gebrochen". Richtig stolz bin ich auf die Plazierung nicht.

"ich diesen monat" - Ich weiß nicht, wer gibt sowas bei Google ein? Ich empfinde Trauer, wenn ich mir den kleinen grauen Mann vorstelle, der vor dem Bildschirm kauert und diese Worte in die Suchmaske eingibt, um irgendetwas von sich zu erfahren und dann bei mir landet. Falls Sie das lesen: Versuchen Sie statt "ich" Ihren Namen. Vielleicht finden Sie dann was.

Donnerstag, 16. Februar 2012

"Ziemlich sicher..."

...wird zu "eher doch nicht". Krankheit und Vorbereitungen für meine Gruppe fürs Wochenende hindern mich daran, den zweiten Teil des Writing 101: Kurzgeschichten zu vollenden (in dieser Woche). Er kommt und er kommt bald. Vielen Dank auch für das Feedback. Für diesen Moment jedoch sage ich:

Sorry.

Katzenhonig

Schreiben bedeutet Regelmäßigkeit. Das ist nicht anders als Sport. Jeden Tag 500 Wörter (oder mehr, je nachdem) rausmahlen, oder Du verlierst Schreibmuskelmasse. Man kann nicht dopen bei der Sportart. Das ist das Blöde.

500 Wörter. Jeden Tag.

Im günstigen Fall liefert ein Vorvertrag die rechte Motivation (fester Termin, Outlines, Ansprechpartner und vor allem die Aussicht auf GELD). Schreibst Du auf Spec, heißt das: Du bist auch noch im Niemandsland. Macht aber nix. Es bleibt dabei:

500 Wörter. Jeden Tag.

Dazu brauchst Du Ruhe. Keine Ablenkung. Keine Familie. Kein Fernseher. Kein Internet (außer zum Recherchieren). Konzentration auf Deine Arbeit ist alles, was Dir erlaubt ist. Im Haus wird es ruhig, Deine Frau weiß Bescheid.

Aber Dein Kater nicht. Der kommt kurz nach Mitternacht von seinem Ausflug zurück, kalt, naß, und flüchtet mit seiner Beutemaus unerreichbar unter die Küchenbank. Mit seiner lebenden Beutemaus. Die quiekt noch ein bißchen. Naja, "unerreichbar unter der Küchenbank" ist natürlich gelogen. Du könntest den Tisch wegrücken, aber die Maus ist garantiert schon schwer beschädigt, d.h. Du müßtest sie sowieso wieder mit dem Luftgewehr erlösen. Dann hörst Du das Knuspern, wie Schoko-Crossies. Rasch vorbei. Nach einigen Momenten der Stille kommt er raus, setzt sich zu Dir, zählt den Katzen-Countdown und platscht Dir zermatschte Maus vor die Füße. Der Menge nach hatte er draußen im Wald schon zwei. Toll. Wo sind Küchenrolle und Sagrotan?

Jetzt ist er auf dem Lieblingsplatz, auf der Decke neben dem Monitor, und sieht Dir beim Schreiben zu. Pfff. Der tolle Gedanke von vorhin ist weg. Du beruhigst Deinen Magen. Statt am Buch weiterzuarbeiten, hackst Du eben dieses Posting in die Tastatur. Sind immerhin um die 270 Wörter, mit dem angefangenen Kram im Roman kommst Du auf Dein Soll. Im Training bleiben.

500 Wörter. Jeden Tag.

Montag, 13. Februar 2012

Wow...

Not sure about the implications, aber jeder meiner neuen Einträge seit letzter Woche hat mehr als 80 Pageviews. Tendenz stark steigend. Das ist... toll. Wirklich. Sogar, wenn ich vorher ankündige, "ich bin krank, mach Pause" habe ich dreistellige Zugriffsraten auf das Blog.

Ich glaube nicht, daß ihr alle Bots seid. Daher:

DANKE!

Donnerstag, 9. Februar 2012

Teaser

Rammdösig in der Birne, uärch. Ich werde wahrscheinlich noch das Freitagsfutter online stellen, dann meld ich mich ab für zumindest das WE. Mit Fingern wühlt das Fieber hinter meiner Stirn, auf der der Schweiß steht kalt und klamm, und wer immer meine Nebenhöhlen bevölkerte ist tot, da ist kein Platz mehr. Schnupfen, Sinusitis und anderer Mist. Ach bäh.

Teasern wir aber mal, was ich eigentlich so vorhatte; eine Kurzbesprechung von Destiny Dungeon; eine Betrachtung von "Story Before, Story Now, Story After" und warum das auch nicht besser ist als der Kram, der zuvor behauptet wurde; im Writing 101 "Wie schreibe ich eine Kurzgeschichte" (und warum?); SL-Tipps zur Anwendung kleiner Geheimbotschaften und schließlich was es mit Tagschatten überhaupt auf sich hat.

Aaaah. Das Fieber greift nach mir. Ich hoffe, das wird nicht zu langwierig.