Zweimal Tolkien in so kurzer Zeit im Blog, aber bin heute in der New York Times über das hier gestolpert: Tolkiens Haus steht seit 16 Jahren zum ersten Mal wieder zum Verkauf. Eine Gruppe namens Project Northmoor möchte das gerne erwerben, um es zu erhalten und das weltweit erste Tolkien-Center einzurichten. Schauspieler der Mittelerde-Filme wie Ian McKellan und Martin Freeman helfen der Gruppe mit ihrer Popularität die notwendige Aufmerksamkeit für die am 02.12.2020 gestartete Schwarmfinanzierung zu generieren.
Ich bin bei so Promi-Aktionen immer recht zwiegespalten. Diese Menschen haben wohl den größten Teil ihres Vermögens auf der Grundlage von Tolkiens Arbeit verdient. Ich hoffe, die spenden auch ein bißchen was (können sie ja eh absetzen), und belassen es nicht bei warmen Worten aus dem Home Office. Prinzipiell find ich das aber eine gute Idee, zumal die Initiatoren das Projekt auch mit einem sozialen Gedanken verbinden: „We could establish a fund for bursaries to help those from a low-income background come to the house for one of the creative courses or special events.“
Also viel Glück.
Posts mit dem Label The Hobbit werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label The Hobbit werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Donnerstag, 3. Dezember 2020
Donnerstag, 26. November 2020
Heute: Werkstattbericht, There And Back Again und ein Corona-Trinklied
Werkstattbericht Arcanum
There and Back Again.
Was ich mir vor Jahren gewünscht habe, ist eingetreten. Jemand, der aus der Hobbit-Trilogie einen guten Film macht. Ein Faneditor hat unter dem Titel There and Back Again
einen dreistündigen Zusammenschnitt von Peter Jacksons Monster
veröffentlicht, der a) die Brillanz in Jacksons Version freilegt und vor
allem b) dem Buch gerecht wird, ohne in dessen Kindlichkeit zu
verfallen.
Donnerstag, 11. Juni 2015
Ruhe in Frieden, Sir Christopher
Christopher Lee ist am Sonntag im Alter von 93 Jahren verstorben, er ruhe in Frieden.
Montag, 26. Januar 2015
"Sags nicht dem Elben..."
Shannara's Castlist wächst weiter. Neben "Azog" aus dem Hobbit als Allannon wird ein weiterer Jackson-Veteran die Welt der Vier Länder betreten: John Rhys-Davies vollführt die Wandlung von Zwerg Gimli, Gloins Sohn, zum Elfenkönig Eventine. (Q) Principal Shooting beginnt in Auckland wohl im Februar (Q), und mittlerweile ist auch eine deutsche Fassung der entstehenden zehn Teile gesichert durch die Tele-München-Gruppe. (Q)
Dienstag, 16. Dezember 2014
The Hobbit 3 oder The Good, the Bad and the Ugly
Nein, kein Verriß darüber, daß Legolas wieder auftaucht, obwohl Tolkien ihn doch gar nicht erwähnt hat. Nope, nicht von mir. Das sind, nachdem sich der Bilderrausch gesetzt hat, einige Betrachtungen dazu, wie sich meine ursprünglichen Befürchtungen erfüllt haben, die ich im Sommer 2012 formuliert hatte:
Achja, natürlich spoilert das, und wems zu lang wird, ein Fazit ist am Ende der Besprechung.
Gespannt bin ich, wie sich die beiden Hauptautorinnen Walsh und Boyens schlagen werden. Die beiden hatten, das zeigte sich in den Abweichungen von der Vorlage, stellenweise doch Probleme, die arg maskuline Mythenvorstellung Tolkiens zu transzendieren und dann auf die Leinwand zu transportieren, und sie fuhren am sichersten, wenn sie sich eng ans Buch hielten. Diese Leitplanke wird ihnen hier über weite Strecken fehlen.Jopp. Und das war dem Ganzen anzumerken. Die Schlacht der Fünf Heere offenbart in aller Deutlichkeit, und stirbt letztlich an dem, was den beiden Vorgängerfilmen fehlte.
Achja, natürlich spoilert das, und wems zu lang wird, ein Fazit ist am Ende der Besprechung.
Samstag, 13. Dezember 2014
Very Short: Hobbit 3
- Popcorn-Kinogänger: 6.5 / 10
- Arthouseconnaiseur: kein meßbares Ergebnis
- Fantasy-Freak: 8 / 10
- flagellantenleibchentragende Tolkien-Kanoniker: Zyanidpille
- Hobbit-ist-ein-Kinderbuch-Halluzinierende: heiße, feuchte Tränen genau 16/10
Etliche grandiose Charaktermomente, einige coole Einfälle, Bad-Ass Elfking, einige echte Facepalm-Episoden (ich sag nur laufende Abrißbirne), stellenweise unfaßbar schlampiges CGI (Motions, Haarfarben, Chromakeying, Compositing), insgesamt zuviel Videogame-Optik und -Momente.
Ich schwanke zwischen den Bewertungsmöglichkeiten 1 bis 4.
Donnerstag, 11. Dezember 2014
Ich bin wieder hibbelig
Karten für morgen, 19:00. Für was? Na für den letzten Hobbit natürlich! Ein letztes Mal Vorfreude auf Peter Jacksons überladene CGI-Vision von Mittelerdes Drittem Zeitalter. Der epische Abschluß und YESSSS die Elfenschlunze Tauriel wird um ihren Zwergen heulen, wenn er ins gerenderte Gras beißt. Hey, ich spoiler das nicht, das hat Prof. T. getan, vor mehr als siebzig Jahren.
Man nennt das, wart mal, ja: "Buch".
Ein letztes Mal Albinoorks aus der Virtualretorte und ethnisch politisch korrekt, wenngleich vollkommen hirnrissig zusammengesetzte Seestadtbevölkerung. Hey, vielleicht bringt Jackson, der ja mittlerweile so politisch korrekt ist, sogar doch noch Rugby und elektrische Rasenmäher im letzten Teil unter.
Abschied also von Mittelerde im Film. Andererseits: Die halten auch die Lizenzen zu den Anhängen, und da ließe sich noch einiges rausholen. Die Geschichte Gondors beispielsweise. Die ergibt locker drei Filme.
Man nennt das, wart mal, ja: "Buch".
Ein letztes Mal Albinoorks aus der Virtualretorte und ethnisch politisch korrekt, wenngleich vollkommen hirnrissig zusammengesetzte Seestadtbevölkerung. Hey, vielleicht bringt Jackson, der ja mittlerweile so politisch korrekt ist, sogar doch noch Rugby und elektrische Rasenmäher im letzten Teil unter.
Abschied also von Mittelerde im Film. Andererseits: Die halten auch die Lizenzen zu den Anhängen, und da ließe sich noch einiges rausholen. Die Geschichte Gondors beispielsweise. Die ergibt locker drei Filme.
Freitag, 31. Oktober 2014
Gefunden hab ich das, ja gefunden. Gollum! Gollum!
Hiho hiho. Gerade mal Altlesezeichen gefilzt und festgestellt, daß Open Minds Magazin noch existiert und - nach zwei Jahren Funkstille - endlich eine neue Ausgabe herausgebracht hat, immerhin virtuelle 300 Seiten schwer und wie immer kostenlos.
Guckstu du hier.
Wer es nicht kennt: Open Minds befaßt sich mit Rollenspielen in J.R.R. Tolkiens Welt und ist seit mehr als 20 Jahren aktiv. In dieser Ausgabe ein Titel zu den Pferdemenschen von Rhovannion, Reitkämpfe in The One Ring, das Erwachen der Elben etc. pp. Ist eine ganze Menge.
Guckstu du hier.
Wer es nicht kennt: Open Minds befaßt sich mit Rollenspielen in J.R.R. Tolkiens Welt und ist seit mehr als 20 Jahren aktiv. In dieser Ausgabe ein Titel zu den Pferdemenschen von Rhovannion, Reitkämpfe in The One Ring, das Erwachen der Elben etc. pp. Ist eine ganze Menge.
Mittwoch, 11. Dezember 2013
Schöner Tag
Schöner Tag. An der Wand neben mir hängen die Eintrittskarten für Donnerstagabend. Ja. Hobbit 2. Ich bin wieder hippelig. Der Typ in der Welt hat geweint, weil der Film so gar nicht aussieht wie das abgenutzte Kinderbuch, das er immer im Schreibtisch hat. Tja, das will ich hoffen. Der Typ vom Spiegel fand den zwoten besser als den ersten Teil (vor allem das Pacing) und war hin und weg von den Dickens-Elementen, die Jackson inkorporiert haben soll (die sich der Herr Redakteur halluziniert hat? Ich werds rausfinden). Ich freu mich.
(Nein, ich setze keine Links mehr auf Zeitungen und Magazine wie die genannten. Leistungsschutzrecht, wissens schon.)
Was gibts sonst noch hübsches? Oh, oh, ja. Sherlock, die Serie mit Eggs Benedict Kummerbund geht im Januar in die dritte Staffel. Ebenso erleben wir ein Wiedersehen mit Community, deren fünfte Staffel wieder Dan Harmon am Ruder sieht. Schön.
Außerdem habe ich heute gelernt, wie man ohne Absicht einen Mini-Hype im Internet auslöst und auf Nandurion einen schönen Artikel zu DSA gelesen. Man lernt nie aus.
Ich mach hier dicht bis Sonntag oder Montag. Muß noch eine Session für Samstag vorbereiten. See ya all.
(Nein, ich setze keine Links mehr auf Zeitungen und Magazine wie die genannten. Leistungsschutzrecht, wissens schon.)
Was gibts sonst noch hübsches? Oh, oh, ja. Sherlock, die Serie mit Eggs Benedict Kummerbund geht im Januar in die dritte Staffel. Ebenso erleben wir ein Wiedersehen mit Community, deren fünfte Staffel wieder Dan Harmon am Ruder sieht. Schön.
Außerdem habe ich heute gelernt, wie man ohne Absicht einen Mini-Hype im Internet auslöst und auf Nandurion einen schönen Artikel zu DSA gelesen. Man lernt nie aus.
Ich mach hier dicht bis Sonntag oder Montag. Muß noch eine Session für Samstag vorbereiten. See ya all.
Donnerstag, 3. Oktober 2013
Ach, geht doch weg!
Der offizielle Trailer ist draußen (weiß ich via Ingo vom obskuren Blog). Es kracht, und es sieht kohärenter und besser gepaced aus, als der Teaser fürchten ließ. Eye candy, scenery porn, action. Ich bin dabei. The Desolation of Smaug, am 13.12.2013. Yessss,
Legolas dabei, der Superelf mit dem mascaraumflorten Blick. Hmmmmh. Rothaariges Sidechick? Hmmmmmmh. Ach was, wen juckts. Niemand hat hier Kunstanspruch, und alle wissen: Eine hunderte Millionen schwere Kinoproduktion ist ein gänzlich anderes Medium als die literarische Vorlage.
Natürlich holen jetzt trotzdem wieder einige ihre Kinderbücher raus, deuten auf die tränenfeuchten Seiten und merken an, daß das Buch so ganz anders sei. Dann zeigen sie auf die Illustrationen, um zu beweisen, daß Jacksons Film aber so gar nicht aussieht wie schwarze Tuschzeichnungen.
Yeah. Echt jetzt? Bin ich verdammt froh drüber. Wer das Ganze in kindgerecht will: Hier gibts zwei kindgerechte Versionen. Ich biete alternativ Häkelnadeln im Versand zur autoerotischen Lobotomie, das hat denselben Effekt.
Was die angebliche Verfälschung des Kanons angeht, die darin bestünde, daß Jacksons die Wiedererringung Erebors anstelle des Burglar-Motivs betont; das ist vom O-Text in der erweiterten Ausgabe von 1951, die Tolkien nachbearbeitet hatte, gedeckt. Ich empfehle dazu, den zwergischen Anspruch in "Far Over the Misty Mountains Cold" wahrzunehmen und das sehr deutliche Echo im fünfzehnten Kapitel gleich dazu.
Außerdem hat Tolkien keinen Zweifel gelassen, daß der ganze Zweck der Expedition das Ausschalten von Smaug war. Das war von vorneherein Gandalfs offen erklärtes Ziel und das der Reise. Da aber nur Smaug zwischen Thorin und der Herrschaft über Erebor stand, war von vorneherein ebenso klar, daß die Ausschaltung des Drachen die Wiedererrichtung des Königreiches unter dem Berg bedeuten würde (vgl. die Anhänge im Herrn der Ringe, Abschnitt A.III "Durins Volk").
Jackson erzählt die Geschichte in ihrer Bedeutung für den Kanon. Man kann in Teilen der Umsetzung gewiß anderer Meinung sein, man kann auch die kleinen Kanonverstöße (Legolas, Azog statt Bolg) bekritteln, man kann das Überdrehte anprangern. Aber das Epos ist definitiv gerechtfertigt. Nur weil die Ereignisse aus der kleinen Sicht von Bilbo Baggins* geschildert sind, der aufgrund fehlenden Wissens das meiste eh nicht erfassen kann, so heißt das nicht, daß die Ereignisse selbst auch klein sind.
___________________
*Natürlich ist der Erzähler allwissend. Aber er gibt dieses Wissen eben nur begrenzt weiter und zumeist werden uns nur die Gedankengänge und Eindrücke Bilbos geschildert.
Legolas dabei, der Superelf mit dem mascaraumflorten Blick. Hmmmmh. Rothaariges Sidechick? Hmmmmmmh. Ach was, wen juckts. Niemand hat hier Kunstanspruch, und alle wissen: Eine hunderte Millionen schwere Kinoproduktion ist ein gänzlich anderes Medium als die literarische Vorlage.
Natürlich holen jetzt trotzdem wieder einige ihre Kinderbücher raus, deuten auf die tränenfeuchten Seiten und merken an, daß das Buch so ganz anders sei. Dann zeigen sie auf die Illustrationen, um zu beweisen, daß Jacksons Film aber so gar nicht aussieht wie schwarze Tuschzeichnungen.
Yeah. Echt jetzt? Bin ich verdammt froh drüber. Wer das Ganze in kindgerecht will: Hier gibts zwei kindgerechte Versionen. Ich biete alternativ Häkelnadeln im Versand zur autoerotischen Lobotomie, das hat denselben Effekt.
Was die angebliche Verfälschung des Kanons angeht, die darin bestünde, daß Jacksons die Wiedererringung Erebors anstelle des Burglar-Motivs betont; das ist vom O-Text in der erweiterten Ausgabe von 1951, die Tolkien nachbearbeitet hatte, gedeckt. Ich empfehle dazu, den zwergischen Anspruch in "Far Over the Misty Mountains Cold" wahrzunehmen und das sehr deutliche Echo im fünfzehnten Kapitel gleich dazu.
Außerdem hat Tolkien keinen Zweifel gelassen, daß der ganze Zweck der Expedition das Ausschalten von Smaug war. Das war von vorneherein Gandalfs offen erklärtes Ziel und das der Reise. Da aber nur Smaug zwischen Thorin und der Herrschaft über Erebor stand, war von vorneherein ebenso klar, daß die Ausschaltung des Drachen die Wiedererrichtung des Königreiches unter dem Berg bedeuten würde (vgl. die Anhänge im Herrn der Ringe, Abschnitt A.III "Durins Volk").
Jackson erzählt die Geschichte in ihrer Bedeutung für den Kanon. Man kann in Teilen der Umsetzung gewiß anderer Meinung sein, man kann auch die kleinen Kanonverstöße (Legolas, Azog statt Bolg) bekritteln, man kann das Überdrehte anprangern. Aber das Epos ist definitiv gerechtfertigt. Nur weil die Ereignisse aus der kleinen Sicht von Bilbo Baggins* geschildert sind, der aufgrund fehlenden Wissens das meiste eh nicht erfassen kann, so heißt das nicht, daß die Ereignisse selbst auch klein sind.
___________________
*Natürlich ist der Erzähler allwissend. Aber er gibt dieses Wissen eben nur begrenzt weiter und zumeist werden uns nur die Gedankengänge und Eindrücke Bilbos geschildert.
Donnerstag, 26. September 2013
Fundstücke
Eigentlich sollte in diesen Minuten meine Village of Hommlet-Rezi online gehen, aber mein Hirn ist Brei von einem aufziehenden grippalen Infekt, wie mir scheint, und das Scheiß-W-Lan am Lappi funzt auch nicht. Blah. Also hier nur ein paar Beobachtungen aus den letzten Tagen.
Viele - nicht zuletzt der obskure Ingo - bekritteln ja (unter anderem) an Jacksons Verfilmung, der Kiwi habe Tolkiens Hobbit das Märchenhafte ausgetrieben. Euch kann geholfen werden. Voila, eine märchenhafte Realverfilmung des Hobbits, Ich hab ca. 25 Minuten gesehen und abgeschaltet. Ich warte jetzt auf den 13.12.2013 um mir Jacksons Abscheulichkeit anzugucken. Bis dahin klick ich heiß auf jeden neuen Trailer.
Die OSR-Szene in den USA scheint mir manchmal eine Verwahranstalt für spezielle Kinder, ihr wißt schon, solche, die Sturzhelme und Knieschoner wirklich brauchen. Daß die sich gegenseitig mit Vitriol bespucken ist jetzt nix Neues, Raggis zunehmend wirrere Videobotschaften, die gelegentlich nach draußen dringen, auch nicht, aber etwas ist mir aufgefallen: John Adams von Brave Halfling schreibt über sich in der Dritten Person. Wird das ein neuer OSR-Trend? Kleinverleger im Cäsarenwahn? (Bei Gelegenheit muß ich mal elaborieren, warum Jack Chick mMn schuldig ist am vergifteten Duktus dort drüben.)
Viele - nicht zuletzt der obskure Ingo - bekritteln ja (unter anderem) an Jacksons Verfilmung, der Kiwi habe Tolkiens Hobbit das Märchenhafte ausgetrieben. Euch kann geholfen werden. Voila, eine märchenhafte Realverfilmung des Hobbits, Ich hab ca. 25 Minuten gesehen und abgeschaltet. Ich warte jetzt auf den 13.12.2013 um mir Jacksons Abscheulichkeit anzugucken. Bis dahin klick ich heiß auf jeden neuen Trailer.
Die OSR-Szene in den USA scheint mir manchmal eine Verwahranstalt für spezielle Kinder, ihr wißt schon, solche, die Sturzhelme und Knieschoner wirklich brauchen. Daß die sich gegenseitig mit Vitriol bespucken ist jetzt nix Neues, Raggis zunehmend wirrere Videobotschaften, die gelegentlich nach draußen dringen, auch nicht, aber etwas ist mir aufgefallen: John Adams von Brave Halfling schreibt über sich in der Dritten Person. Wird das ein neuer OSR-Trend? Kleinverleger im Cäsarenwahn? (Bei Gelegenheit muß ich mal elaborieren, warum Jack Chick mMn schuldig ist am vergifteten Duktus dort drüben.)
Mittwoch, 12. Juni 2013
I'm tired of all these mother****** orcs in this mother**** cave!!!!
Winter is coming. Wie jeden Sommer. Die Trailer für die Weihnachtsblockbuster kriechen in die Kinos und ins Netz, darunter heiß erwartet weltweit natürlich dieser:
Wupps. Selbst wenn man das Faktum akzeptiert, daß ein Blockbuster an die ADHS-geprägte 3D-Mehrheit appellieren muß; so einiges ist bedenklich. Das CGI-Gewitter läßt ahnen, daß Jackson sich auf die schlechten Seiten seiner Fähigkeiten besinnt und diese ausbaut: Zuviel unnützes CGI und Toontown-Slapstick im Heißlaufmodus. Das waren die Sachen, die schon im ersten Teil für mich überhaupt nicht funktioniert haben. Zur Ehrenrettung: Wenn es im Hobbit eine Toontown-Sequenz gibt, dann ist es die Faßflucht aus dem Reich der Waldelben in Eryn Lasgalen.
Was Jackson natürlich kann: Scenery Porn. Thranduils Hallen und einige andere Einstellungen sind majestätisch / unheimlich, und ich hoffe, er läßt der Kamera dieses Mal mehr Zeit.
Für den Tolkienkanoniker ein Tiefschlag: Legolas is back. Jawohl, Orlando Bloom lötet die falschen Wimpern an und kehrt als orktötender Cupcake zurück. Klar, er ist Thranduils Sohn, also ist es durchaus angemessen, ihn im Düsterwald auftreten zu lassen, auch wenn Bilbo in nicht erwähnt hat, aber die Rolle sieht nach mehr als einem Cameo aus. Das ist gut (ich finde Cameos bescheuert) und schlecht (WTF?). Ich nehme an hoffe, seine größere Rolle liegt daran, daß wir die Gefechte der Orks und Spinnen gegen die Waldelben sehen werden.
War natürlich verwirrend, Legolas zu sehen, während Bard in seiner kurzen Einstellung aussah wie Young Will Turner aus PotC...
Anyway, es hat begonnen. Wir werden jetzt wieder angefüttert, Blogger schreiben lange, spekulierende Beiträge über 2-Minuten-Teaser, die PR-Maschine rollt, Schriftsteller beschweren sich darüber, daß im Film weder BBQ, noch Maori, noch Rasenmäher, noch Rugby eine Rolle spielen (gloobste nich'?) und die Trailer (es werden sicher wieder drei) werden von Mal zu Mal dröhnender und für den Kanoniker furchteinflößender.
Ob ich reingehen werde? Klar.
Addendum: Und vergessen, Ehre wem Ehre gebührt: Über den Trailer bin ich bei meiner Morgenlektüre von Ingo gestoßen. Wie immer teile ich seine Meinung nicht ;).
Addendum: Und vergessen, Ehre wem Ehre gebührt: Über den Trailer bin ich bei meiner Morgenlektüre von Ingo gestoßen. Wie immer teile ich seine Meinung nicht ;).
Mittwoch, 26. Dezember 2012
Dumm wie Youtube-Kommentare
Kaum schlägt man ein Blatt für die intellektuelle Mittelschicht des Landes auf, sind die guten Vorsätze dahin. Someone's wrong on the Internet, I have to fix it. Ja, ich weiß auch, daß das eine Zwangsneurose ist, aber manchmal kann man nur schreien.
Jedenfalls liefert uns die SZ mal wieder ein Beispiel für die Qualität, die das Leistungsschutzrecht rechtfertigt. Einen Kommentar zu Peter Jacksons The Hobbit.
My
Fucking
God.
Mann, Mann. In Mittelerde gibt es kein Rugby, keine Maori, keine Rasenmäher weil das verfi****te Fantasyepen in einem verfi****ten Fantasyreich sind. DAS IST NICHT NEUSEELAND. UND TOLKIENS BÜCHER REFLEKTIEREN ES NICHT.
Wirklich, der Typ beschwert sich über drei Seiten, "Hollywood" (das ist für eine bestimmte Sorte Mensch synonym mit DIE) und vorher Tolkien hätten Scheiße gebaut, weil es Neuseeland im Kino nicht repräsentiere, und es schon wieder einen Mittelerdefilm ohne Rugby und Maori präsentiere. Hallooooo???!!!
Ein weiteres Beispiel für die überragende Qualität des Toitschen Kwalitehtsschornalismus(TM), die es zu schützen und zu erhalten gilt..
Und zu Deiner Info Allan Duff, Schriftsteller und Verfasser dieses sehr langen Youtube-Kommentars in der Süddeutschen Zeitung: Viele Uruk-Hai-Darsteller waren Maori, nicht eben wenige Rugbyspieler. Und wer beim Anblick einer Hobbitfreßorgie wie Bilbos einhundertelfzigstem Geburtstag nicht (auch) an eine saftige Lammkeule denkt, dem ist nicht zu helfen. Der ist für einen "Schriftsteller" mit einer erstaunlich tristen Seele ausgestattet.
Oder vielleicht ist es ja Satire, wer kann das heute noch sagen.
Jedenfalls liefert uns die SZ mal wieder ein Beispiel für die Qualität, die das Leistungsschutzrecht rechtfertigt. Einen Kommentar zu Peter Jacksons The Hobbit.
Was haben Jacksons Filme mit Neuseeland zu tun? Wie reflektieren Tolkiens Bücher Neuseeland? Kommen Maoris in diesen Geschichten vor? Wird darin Rugby gespielt? Riecht es nach Lammkeule? Können wir das Geräusch der Vorort-Rasenmäher in irgendeinem Peter-Jackson-Film hören? Nein, natürlich nicht. Jackson ist Hollywood, und da geht es um verkaufbare Träume, um die Zulieferungen für den Markt der virtuellen Wirklichkeit.Oh
My
Fucking
God.
Mann, Mann. In Mittelerde gibt es kein Rugby, keine Maori, keine Rasenmäher weil das verfi****te Fantasyepen in einem verfi****ten Fantasyreich sind. DAS IST NICHT NEUSEELAND. UND TOLKIENS BÜCHER REFLEKTIEREN ES NICHT.
Wirklich, der Typ beschwert sich über drei Seiten, "Hollywood" (das ist für eine bestimmte Sorte Mensch synonym mit DIE) und vorher Tolkien hätten Scheiße gebaut, weil es Neuseeland im Kino nicht repräsentiere, und es schon wieder einen Mittelerdefilm ohne Rugby und Maori präsentiere. Hallooooo???!!!
Es mag ungerecht sein, aber es empört mich, wie sehr sowohl Landschaft und Fantasywelt als auch das Leben der Menschen in dieser Landschaft und das der Kinobesucher auseinander klaffen, wie wenig diese Besucher von unserem wirklichen Leben erfahren.Arrghl. Mikroaneurysmen in mehreren Loben brechen hier bei mir gerade auf. Das erinnert mich an diese hirnrissigen IMDB.COM-Diskussionen darüber, daß Jackson ein Rassist sei, weil keine höher Pigmentierten in The Lord of the Rings auftauchen.
Ein weiteres Beispiel für die überragende Qualität des Toitschen Kwalitehtsschornalismus(TM), die es zu schützen und zu erhalten gilt..
Und zu Deiner Info Allan Duff, Schriftsteller und Verfasser dieses sehr langen Youtube-Kommentars in der Süddeutschen Zeitung: Viele Uruk-Hai-Darsteller waren Maori, nicht eben wenige Rugbyspieler. Und wer beim Anblick einer Hobbitfreßorgie wie Bilbos einhundertelfzigstem Geburtstag nicht (auch) an eine saftige Lammkeule denkt, dem ist nicht zu helfen. Der ist für einen "Schriftsteller" mit einer erstaunlich tristen Seele ausgestattet.
Oder vielleicht ist es ja Satire, wer kann das heute noch sagen.
Freitag, 14. Dezember 2012
Der Hobbit - eine unerwartet ausgiebige Besprechung
So, die Vorfreude ist vorbei, ich habe The Hobbit - An Unexpected Journey gesehen. Tolkien hatte bis zu seinem Tode immer mal wieder an einer "ernsteren", besser in seinen Kosmos eingebetteten Fassung des Hobbits gearbeitet, aber nie zu Ende gebracht. Hat Jackson diesen Plan nun posthum vollendet? Nein. Er löst sich nicht genug von der kindlichen Spaßigkeit des Buches, preßt aber trotzdem viel epische Schwere in den Plot und eine ganze Menge Gewalt. Das Alles aber verbindet sich nicht richtig zu einem Ganzen.
Zudem ist das Ding ziemlich aufgeblasen und ich höre schon das leise Schleifen der Klingen bei den Fan-Editoren. Alles in allem ein unentschlossenes Durcheinander von fast epischen Ausmaßen. Stellenweise hat man den Eindruck, zwei verschiedene Filme zu sehen.
Macht der Film Spaß? Ja. Über weite Strecken seiner doch zu langen 166 Minuten ist es trotzdem ein unterhaltsamer Film. Am Ende hat er - für mich als Tolkien-Geek und Fantasy-Freund . ein dickes Plus. Bevor ich aber in der Besprechung zu spoilern beginne, hier eine Wertung für all die, die einfach nur eine Entscheidungshilfe suchen.
Grundwert: Normaler Popcornkinogänger: 7 /10
Die folgenden persönlichen Modifikatoren sollten berücksichtigt werden:
(WARNUNG: Wer weiterliest wird massiv verspoilert!)
Zudem ist das Ding ziemlich aufgeblasen und ich höre schon das leise Schleifen der Klingen bei den Fan-Editoren. Alles in allem ein unentschlossenes Durcheinander von fast epischen Ausmaßen. Stellenweise hat man den Eindruck, zwei verschiedene Filme zu sehen.
Macht der Film Spaß? Ja. Über weite Strecken seiner doch zu langen 166 Minuten ist es trotzdem ein unterhaltsamer Film. Am Ende hat er - für mich als Tolkien-Geek und Fantasy-Freund . ein dickes Plus. Bevor ich aber in der Besprechung zu spoilern beginne, hier eine Wertung für all die, die einfach nur eine Entscheidungshilfe suchen.
Grundwert: Normaler Popcornkinogänger: 7 /10
Die folgenden persönlichen Modifikatoren sollten berücksichtigt werden:
- Besonderer Hang zu Fantasy: +1 Punkt
- Du findest Jackson-Filme toll und stets zu kurz? +1 Punkt
- Du glaubst, "The Hobbit" sei das Buch zum Film? +1 Punkt
- Kanon-Fetischist: -3 Punkte
- Tolkienhasser: -3 Punkte
- Tolkien-Geek, der weiß, daß ein Film immer was anderes ist: +1 Punkt
(WARNUNG: Wer weiterliest wird massiv verspoilert!)
Mittwoch, 12. Dezember 2012
Vorfreude
Keine vier Stunden mehr, dann gehen im Kino die Lichter aus, und das Vorprogramm beginnt. Heute abend The Hobbit, und wer keine Bebilderung eines schönen Buches erwartet, sondern die Reimagination, an der Tolkien letztlich dann doch gescheitert ist, der kann sich ziemlich sicher freuen.
Ich höre grade - ganz legal - schonmal vorab den Soundtrack, den gibt's hier. Wie gesagt: Legal. Besonders angetan hat es mir - neben dem Zwergensong natürlich - das Thema von Radagast dem Braunen.
Und wieder ein paar Minuten gekillt. :) Nachdem absoluten Fantasy-Low mit Terry Goodkind gestern, freue ich mich heute auf ein erwartbares High des Genres, das die Vorstellungswelt eines sehr bildstarken Regisseurs mit den Mythen von Prof. T. verschmilzt.
Hach.
Ich höre grade - ganz legal - schonmal vorab den Soundtrack, den gibt's hier. Wie gesagt: Legal. Besonders angetan hat es mir - neben dem Zwergensong natürlich - das Thema von Radagast dem Braunen.
Und wieder ein paar Minuten gekillt. :) Nachdem absoluten Fantasy-Low mit Terry Goodkind gestern, freue ich mich heute auf ein erwartbares High des Genres, das die Vorstellungswelt eines sehr bildstarken Regisseurs mit den Mythen von Prof. T. verschmilzt.
Hach.
Sonntag, 9. Dezember 2012
mmmh-mmmh-mmmh
Ich weiß jetzt nicht. Halb erfüllt mich das Projekt "Schwarze-Auge-Film" mit einer Vorahnung des Grauens, halb fasziniert es mich. Wie ein schrecklicher Unfall auf der Autobahn. Meine größte Hoffnung für dieses Projekt wurde ja zerschlagen.
Dirk Bach wird nicht Galotta spielen.
Immerhin einen Drehbuchautoren haben sie jetzt gefunden. Robert Löhr. Da wiegt der Kopf. Positiv natürlich, daß es sich um einen DSA-Spieler handelt, außerdem ist er ein durchaus erfolgreicher Autor. An den Schachautomaten kann ich mich dunkel erinnern, der war nicht schlecht. Sein restliches Werk haut in dieselbe Kerbe: Leicht gehobene Historienschinken mit dem ironisch-dunklen Twist. Ist ja (nicht nur) in Deutschland in den letzten 30 Jahren ein sehr erfolgreiches Genre seit dem Parfum.
Wobei Löhrs Werkschau deutlich verrät, daß nach dem Prinzip "Hat letztes Mal geklappt, machen wir wieder" geschrieben wird. Kann aber auch am Verlag liegen, Piper hat da gewisse Tendenzen.
Weniger hoffnungsfroh liest sich das, was er so an Filmdrehbüchern geschrieben hat. Klassenfahrt - Geknutscht wird immer und Kein Bund fürs Leben ragen da besonders heraus. Hust. Aua. Aber das muß ja nichts heißen.
Das waren hoffentlich nur Auftragsarbeiten und keine eigenen Projekte.
Seien wir mal voll Hoffnung, daß das was wird. Im Windschatten der Hobbit-Filme kriegt auch das DSA-Projekt sicher wieder Wasser unter den Kiel. Fantasy-Filme werden jetzt einige Zeit wieder richtig populär sein.
Auch das hat wieder zwei Seiten: Vielleicht wird sogar ein quakend-nuschelnder deutscher Großdarsteller auf das Genre aufmerksam und hakt sich in das Projekt ein, d.h. seinem Ego angemessen übernimmt er es dann, und meine schlimmste Befürchtung wird wahr: Til Schweiger mimt einen Aragorn-Verschnitt, der noch viel toller ist als der Aragorn, weil der Til halt so viel toller ist.
(via Nandurion)
Dirk Bach wird nicht Galotta spielen.
Immerhin einen Drehbuchautoren haben sie jetzt gefunden. Robert Löhr. Da wiegt der Kopf. Positiv natürlich, daß es sich um einen DSA-Spieler handelt, außerdem ist er ein durchaus erfolgreicher Autor. An den Schachautomaten kann ich mich dunkel erinnern, der war nicht schlecht. Sein restliches Werk haut in dieselbe Kerbe: Leicht gehobene Historienschinken mit dem ironisch-dunklen Twist. Ist ja (nicht nur) in Deutschland in den letzten 30 Jahren ein sehr erfolgreiches Genre seit dem Parfum.
Wobei Löhrs Werkschau deutlich verrät, daß nach dem Prinzip "Hat letztes Mal geklappt, machen wir wieder" geschrieben wird. Kann aber auch am Verlag liegen, Piper hat da gewisse Tendenzen.
Weniger hoffnungsfroh liest sich das, was er so an Filmdrehbüchern geschrieben hat. Klassenfahrt - Geknutscht wird immer und Kein Bund fürs Leben ragen da besonders heraus. Hust. Aua. Aber das muß ja nichts heißen.
Das waren hoffentlich nur Auftragsarbeiten und keine eigenen Projekte.
Seien wir mal voll Hoffnung, daß das was wird. Im Windschatten der Hobbit-Filme kriegt auch das DSA-Projekt sicher wieder Wasser unter den Kiel. Fantasy-Filme werden jetzt einige Zeit wieder richtig populär sein.
Auch das hat wieder zwei Seiten: Vielleicht wird sogar ein quakend-nuschelnder deutscher Großdarsteller auf das Genre aufmerksam und hakt sich in das Projekt ein, d.h. seinem Ego angemessen übernimmt er es dann, und meine schlimmste Befürchtung wird wahr: Til Schweiger mimt einen Aragorn-Verschnitt, der noch viel toller ist als der Aragorn, weil der Til halt so viel toller ist.
(via Nandurion)
Freitag, 7. Dezember 2012
Hobbit-Woche bei Stephen Colbert
Der bekennende Tolkien-Geek Stephen Colbert zelebrierte im Colbert Report diese Woche den Filmstart des ersten Hobbit-Teiles. Die vier Sendungen sind online. Darin Gespräche mit Ian McKellan, Peter Jackson, Martin Freeman und Andy "Gollum" Serkis, die ein wenig über das übliche Promo-Gelaber hinausgehen, und einige nette Seitenhiebe auf Merchandising wie die Hobbit-Menus der Fast-Food-Kette Dennys ("Eat like a Hobitt. Yeah, nobody can eat there like a human"). Dazu das übliche Colbert-Programm (diese Woche fand ich den Granny-Shed sehr interessant).
Ich bin hippelig...
...ich bin Mitte 40 und hippelig. Mittwoch, den 12.12., sitze ich um 19.30 im Kino und werde mir mit der besten Ehefrau von allen (sie ist auch hippelig) und Freunden den Hobbit anschauen. In 2D. :) Und ich bin hippelig. Die Karten hängen linker Hand an der Pinnwand, neben den Karteikarten mit den Szenen für Kapitel zwölf. Die Katzen greifen immer wieder danach, die Neidhammel.
Aber jetzt muß ich trotzdem wieder was schaffen. Dieses doofe zwölfte Kapitel eben, an dem ich nun schon drei Wochen hänge und immer wieder von vorne anfange. Immerhin konnte ich wieder ein Katzenbild in den Blog schmuggeln.
Aber jetzt muß ich trotzdem wieder was schaffen. Dieses doofe zwölfte Kapitel eben, an dem ich nun schon drei Wochen hänge und immer wieder von vorne anfange. Immerhin konnte ich wieder ein Katzenbild in den Blog schmuggeln.
Dienstag, 31. Juli 2012
Aus Zwei mach Drei...
Sicher, da ist der ganze Hintergrundkram mit drin, der im Buch nicht besprochen wird (das Vorgehen des Weißen Rates gegen den Hexenmeister von Dol Goldur z.B.), aber ich bin alles andere als überzeugt, daß das eine gute Idee ist: Jackson hat schon den Dritten Teil im Schlußakt verkackt (und manches vorher hätte man kürzen können/sollen, und der ganze Part um die Geisterarmee der Eidbrecher von Dunharg war grottenschlecht.).
Natürlich werd ichs mir ansehen. :) Trotzdem darf ich vorher stänkern. Ich bin ein Freund der Filme und ein Fan der Bücher. Das geht, man muß nur verstehen, daß jede Verfilmung eine Reimagination darstellt. Ich freue mich unglaublich auf den Dezember.
Ach ja - Frodo wird auch dabei sein.
Nachtrag: Worauf ich mich wirklich freue: Bei den ersten drei Filmen wußte ich (bin einer dieser Fetischisten) ziemlich genau, was mich erwartet, denn im Endeffekt sind sie (trotz aller Kritik von Hardcore-Fetischisten) eine opulente Bebilderung von Tolkiens Werk. Hier wird das anders, hier werde ich vielleicht sogar überrascht, nicht nur beeindruckt.
Gespannt bin ich, wie sich die beiden Hauptautorinnen Walsh und Boyens schlagen werden. Die beiden hatten, das zeigte sich in den Abweichungen von der Vorlage, stellenweise doch Probleme, die arg maskuline Mythenvorstellung Tolkiens zu transzendieren und dann auf die Leinwand zu transportieren, und sie fuhren am sichersten, wenn sie sich eng ans Buch hielten. Diese Leitplanke wird ihnen hier über weite Strecken fehlen.
Abonnieren
Posts (Atom)



