Hmmh. Ich hab schon länger aufgegeben, den Medienmarkt in den USA zu verstehen (oder die intellektuelle iBox-Ödnis hierzuland). MTV will ernst genommen werden und produziert (wahrscheinlich) eine teure, vielleicht seriöse Fantasyserie, Yahoo wird zum TV-Produzenten...
Richtig. Yahoo begibt sich in den TV-Markt, vielmehr in den Streaming-Markt mit Community. Dan Harmon kann also seine "six seasons" vollenden. Mit gleichem Budget wie es aussieht. Also wird es doch ein Happy End für Community geben, nachdem die Show vor sechs Wochen von NBC gecancelt worden war. Besonders wichtig: Auch Producer McKenna bleibt an Bord.
I go Greendale.
Coolcoolcool. In other news: Anfang 2015 beginnen die Dreharbeiten zur vierten Staffel von Sherlock. Sie wird aus drei Episoden und einem "Special" bestehen. Das sieht man mal, wozu ein öffentlich-rechtlicher Sender fähig ist, solange er nicht in Deutschland angesiedelt ist.
Posts mit dem Label Sherlock Holmes werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Sherlock Holmes werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Sonntag, 6. Juli 2014
Mittwoch, 11. Dezember 2013
Schöner Tag
Schöner Tag. An der Wand neben mir hängen die Eintrittskarten für Donnerstagabend. Ja. Hobbit 2. Ich bin wieder hippelig. Der Typ in der Welt hat geweint, weil der Film so gar nicht aussieht wie das abgenutzte Kinderbuch, das er immer im Schreibtisch hat. Tja, das will ich hoffen. Der Typ vom Spiegel fand den zwoten besser als den ersten Teil (vor allem das Pacing) und war hin und weg von den Dickens-Elementen, die Jackson inkorporiert haben soll (die sich der Herr Redakteur halluziniert hat? Ich werds rausfinden). Ich freu mich.
(Nein, ich setze keine Links mehr auf Zeitungen und Magazine wie die genannten. Leistungsschutzrecht, wissens schon.)
Was gibts sonst noch hübsches? Oh, oh, ja. Sherlock, die Serie mit Eggs Benedict Kummerbund geht im Januar in die dritte Staffel. Ebenso erleben wir ein Wiedersehen mit Community, deren fünfte Staffel wieder Dan Harmon am Ruder sieht. Schön.
Außerdem habe ich heute gelernt, wie man ohne Absicht einen Mini-Hype im Internet auslöst und auf Nandurion einen schönen Artikel zu DSA gelesen. Man lernt nie aus.
Ich mach hier dicht bis Sonntag oder Montag. Muß noch eine Session für Samstag vorbereiten. See ya all.
(Nein, ich setze keine Links mehr auf Zeitungen und Magazine wie die genannten. Leistungsschutzrecht, wissens schon.)
Was gibts sonst noch hübsches? Oh, oh, ja. Sherlock, die Serie mit Eggs Benedict Kummerbund geht im Januar in die dritte Staffel. Ebenso erleben wir ein Wiedersehen mit Community, deren fünfte Staffel wieder Dan Harmon am Ruder sieht. Schön.
Außerdem habe ich heute gelernt, wie man ohne Absicht einen Mini-Hype im Internet auslöst und auf Nandurion einen schönen Artikel zu DSA gelesen. Man lernt nie aus.
Ich mach hier dicht bis Sonntag oder Montag. Muß noch eine Session für Samstag vorbereiten. See ya all.
Freitag, 14. Dezember 2012
Der Hobbit - eine unerwartet ausgiebige Besprechung
So, die Vorfreude ist vorbei, ich habe The Hobbit - An Unexpected Journey gesehen. Tolkien hatte bis zu seinem Tode immer mal wieder an einer "ernsteren", besser in seinen Kosmos eingebetteten Fassung des Hobbits gearbeitet, aber nie zu Ende gebracht. Hat Jackson diesen Plan nun posthum vollendet? Nein. Er löst sich nicht genug von der kindlichen Spaßigkeit des Buches, preßt aber trotzdem viel epische Schwere in den Plot und eine ganze Menge Gewalt. Das Alles aber verbindet sich nicht richtig zu einem Ganzen.
Zudem ist das Ding ziemlich aufgeblasen und ich höre schon das leise Schleifen der Klingen bei den Fan-Editoren. Alles in allem ein unentschlossenes Durcheinander von fast epischen Ausmaßen. Stellenweise hat man den Eindruck, zwei verschiedene Filme zu sehen.
Macht der Film Spaß? Ja. Über weite Strecken seiner doch zu langen 166 Minuten ist es trotzdem ein unterhaltsamer Film. Am Ende hat er - für mich als Tolkien-Geek und Fantasy-Freund . ein dickes Plus. Bevor ich aber in der Besprechung zu spoilern beginne, hier eine Wertung für all die, die einfach nur eine Entscheidungshilfe suchen.
Grundwert: Normaler Popcornkinogänger: 7 /10
Die folgenden persönlichen Modifikatoren sollten berücksichtigt werden:
(WARNUNG: Wer weiterliest wird massiv verspoilert!)
Zudem ist das Ding ziemlich aufgeblasen und ich höre schon das leise Schleifen der Klingen bei den Fan-Editoren. Alles in allem ein unentschlossenes Durcheinander von fast epischen Ausmaßen. Stellenweise hat man den Eindruck, zwei verschiedene Filme zu sehen.
Macht der Film Spaß? Ja. Über weite Strecken seiner doch zu langen 166 Minuten ist es trotzdem ein unterhaltsamer Film. Am Ende hat er - für mich als Tolkien-Geek und Fantasy-Freund . ein dickes Plus. Bevor ich aber in der Besprechung zu spoilern beginne, hier eine Wertung für all die, die einfach nur eine Entscheidungshilfe suchen.
Grundwert: Normaler Popcornkinogänger: 7 /10
Die folgenden persönlichen Modifikatoren sollten berücksichtigt werden:
- Besonderer Hang zu Fantasy: +1 Punkt
- Du findest Jackson-Filme toll und stets zu kurz? +1 Punkt
- Du glaubst, "The Hobbit" sei das Buch zum Film? +1 Punkt
- Kanon-Fetischist: -3 Punkte
- Tolkienhasser: -3 Punkte
- Tolkien-Geek, der weiß, daß ein Film immer was anderes ist: +1 Punkt
(WARNUNG: Wer weiterliest wird massiv verspoilert!)
Mittwoch, 23. Mai 2012
Sherlock Holmes ist ein Idiot
Wirklich. Und das tut so richtig weh. Viele die ich kenne schwärmen von der BBC-Serie Sherlock, die den viktorianischen Meistderdetektiv "updated". Reboots sind ja immer noch en vogue.
In der Serie brillieren Benedict Cumberbatch und Martin Freeman (von dem wir ja demnächst noch Großes erwarten). Der erste Film A Study in Pink ist über weite Strecken würdig. Hervorragend gespielt bis in die Nebenrollen (Lestrade, Mycroft), großartige Einführung der Hauptcharaktere, clevere Dialoge, die richtige Dosis Humor und eine sich flott entwickelnde Handlung um Serienselbstmorde. Die Deduktionen des Meisters sind plausibel und "pretty fucking amazing" (That's not what I normally hear - What do you hear? - 'Piss off!'). Allenfalls die Auflösung ist etwas mau und zehrt an der Suspension of disbelief, aber sie ist noch erträglich.
Bravo. Steven Moffat, Co-Creator des Reboots, hat ein solides Drehbuch für einen Holmes-Film geschrieben, das auch Sir Arthur gefallen hätte. Gesonderter Kudos an die Art und Weise, wie die Macher Textmessages dynamisch integriert haben.
In der Serie brillieren Benedict Cumberbatch und Martin Freeman (von dem wir ja demnächst noch Großes erwarten). Der erste Film A Study in Pink ist über weite Strecken würdig. Hervorragend gespielt bis in die Nebenrollen (Lestrade, Mycroft), großartige Einführung der Hauptcharaktere, clevere Dialoge, die richtige Dosis Humor und eine sich flott entwickelnde Handlung um Serienselbstmorde. Die Deduktionen des Meisters sind plausibel und "pretty fucking amazing" (That's not what I normally hear - What do you hear? - 'Piss off!'). Allenfalls die Auflösung ist etwas mau und zehrt an der Suspension of disbelief, aber sie ist noch erträglich.
Bravo. Steven Moffat, Co-Creator des Reboots, hat ein solides Drehbuch für einen Holmes-Film geschrieben, das auch Sir Arthur gefallen hätte. Gesonderter Kudos an die Art und Weise, wie die Macher Textmessages dynamisch integriert haben.
Abonnieren
Posts (Atom)