Freitag, 14. Dezember 2012

Der Hobbit - eine unerwartet ausgiebige Besprechung

So, die Vorfreude ist vorbei, ich habe The Hobbit - An Unexpected Journey gesehen. Tolkien hatte bis zu seinem Tode immer mal wieder an einer "ernsteren", besser in seinen Kosmos eingebetteten Fassung des Hobbits gearbeitet, aber nie zu Ende gebracht. Hat Jackson diesen Plan nun posthum vollendet? Nein. Er löst sich nicht genug von der kindlichen Spaßigkeit des Buches, preßt aber trotzdem viel epische Schwere in den Plot und eine ganze Menge Gewalt. Das Alles aber verbindet sich nicht richtig zu einem Ganzen.

Zudem ist das Ding ziemlich aufgeblasen und ich höre schon das leise Schleifen der Klingen bei den Fan-Editoren. Alles in allem ein unentschlossenes Durcheinander von fast epischen Ausmaßen. Stellenweise hat man den Eindruck, zwei verschiedene Filme zu sehen.

Macht der Film Spaß? Ja. Über weite Strecken seiner doch zu langen 166 Minuten ist es trotzdem ein unterhaltsamer Film. Am Ende hat er - für mich als Tolkien-Geek und Fantasy-Freund . ein dickes Plus. Bevor ich aber in der Besprechung zu spoilern beginne, hier eine Wertung für all die, die einfach nur eine Entscheidungshilfe suchen.

Grundwert: Normaler Popcornkinogänger: 7 /10

Die folgenden persönlichen Modifikatoren sollten berücksichtigt werden:
  • Besonderer Hang zu Fantasy: +1 Punkt
  • Du findest Jackson-Filme toll und stets zu kurz? +1 Punkt
  • Du glaubst, "The Hobbit" sei das Buch zum Film? +1 Punkt
  • Kanon-Fetischist: -3 Punkte
  • Tolkienhasser: -3 Punkte
  • Tolkien-Geek, der weiß, daß ein Film immer was anderes ist: +1 Punkt
Ich komme für mich auf glatte 9 Punkte, und ja, es ist für besondere Leute möglich auf 11 von 10 zu kommen. ;)

(WARNUNG: Wer weiterliest wird massiv verspoilert!)

Mittwoch, 12. Dezember 2012

Vorfreude

Keine vier Stunden mehr, dann gehen im Kino die Lichter aus, und das Vorprogramm beginnt. Heute abend The Hobbit, und wer keine Bebilderung eines schönen Buches erwartet, sondern die Reimagination, an der Tolkien letztlich dann doch gescheitert ist, der kann sich ziemlich sicher freuen.

Ich höre grade - ganz legal - schonmal vorab den Soundtrack, den gibt's hier. Wie gesagt: Legal. Besonders angetan hat es mir - neben dem Zwergensong natürlich - das Thema von Radagast dem Braunen.

Und wieder ein paar Minuten gekillt. :) Nachdem absoluten Fantasy-Low mit Terry Goodkind gestern, freue ich mich heute auf ein erwartbares High des Genres, das die Vorstellungswelt eines sehr bildstarken Regisseurs mit den Mythen von Prof. T. verschmilzt.

Hach.

"Über den Adel des menschlichen Geistes..."

...schreibt Terry Goodkind seinen eigenen Worten nach. Ich hatte ihn ja schon an anderer Stelle erwähnt, und wollte seine Sword of Truth-Reihe zumindest in Ansätzen besprechen (i.e. eindringlich davor warnen). Aber irgendwie bin ich trotz meines Alters nicht abgebrüht genug, mir nennenswerte Mengen an Vergewaltigungsfantasien und sinnloser Gewalt anzutun.

Du bist weiblich und zwischen 8 und 88? Nimm keine Rolle in einem Goodkind-Buch an. Du wirst vergewaltigt werden. To add insult to injury: In einer Prosa, die so schlecht ist, daß des Lesers Schreie sich mit Deinen vermischen. Das beweist, das Hecheln, Grunzen und an den Gonaden fummeln zu vermeiden ist, während man Texte schreibt, die zur Veröffentlichung bestimmt sind.

Dazu kommen Folterungen, "Nipple Magic", ausgeprägtes SM und das Niedermetzeln von Unschuldigen in Texten, deren Fülle an Widerlichkeiten noch getoppt wird durch die Unbeholfenheit, in der sie angeboten werden. Nichts an diesen Schwarten ist in irgendeiner Form angenehm. Es ist nur abstoßend brutal, aber nicht die stilistisch verfeinerte Brutalität eines Lector. Nein, Goodkind-Bücher lesen entspricht am ehesten, einem Neunjährigen zuzuschauen, wie er Hamster zu Tode quält und dabei lacht.

Vergewaltigung, Mord, Folter. That's it. Wie? Die Bösen sind halt so?

Eeeeh nein. Nicht ganz. In Terry Goodkinds Büchern sind die Guten für sowas zuständig, zum großen Teil. Niedermetzeln von Pazifisten, die für Frieden demonstrieren, Folterungen und unendliche Dummheit - das ist das Repertoire dessen, was Goodkind als "Adel des menschlichen Geistes" (Nobility of Human Spirit) versteht. Liegt wohl an der Philosophie dahinter. Von den Filibustern fang ich gar nicht erst an. Seiten voller Reden über Objektivismus, die der mordende Heros hält. Kotz. 

Ich hab wirklich Schwierigkeiten, den Dreck zu lesen. Wenn der "Held" einer Geschichte ein achtjähriges Mädchen zu Brei schlägt und dabei sein "Ding sich erhebt" (QUOTE!), dann ist für mich Ende.
Richard fühlte tatsächlich Mitleid mit der kleinen Prinzessin. Die Traurigkeit überkam ihn in einer Welle. Auf dieses Gefühl hin war er überrascht, das Ding in ihm sich erheben zu fühlen, nachdem es erwacht war.
   Prinzession Violet preßte ihre Augen zu, streckte ihre Zunge heraus, so weit sie konnte.
   Es war wie eine rote Flagge.
   Die Stärke der erwachten Macht explodierte in ihm.
   Er konnte ihren Kiefer zerschmettern fühlen wie einen Kristallkelch auf Steinboden, als sein Stiefel unter ihrem Kopf hochkam. Die Wucht des Aufpralls hob die Prinzessin in die Luft. Ihre eigenen Zähne trennten die Zunge ab, bevor sie ebenfalls zerschmetterten. Sie landete auf dem Rücken, ein gutes Stück entfernt, und versuchte durch spritzendes Blut zu schreien.
Bei der kleinen Übersetzung habe ich es mir übrigens bewußt verkniffen, Goodkinds elenden Stil auszugleichen. So liest sich das. Klar, die Prinzessin ist ein Kotzbrocken, die Kahlen bedroht, was aber keine Konsequenz hat, weil sie Kahlen in diesem Moment nichts anhaben kann.

Richard ist der verdammte Held. Er tritt einem kleinen Mädchen die Zähne ein. Er hätte sie auch "curben" können. Das Beispiel ist aus dem ersten Buch. Das gilt noch bei einigen als guter Fantasy-Trash, aber es ist randvoll mit Müll, wirklichem Müll. Hier hat Abschaum seinen geistigen Sondermüll verklappt, mit der stilistischen Finesse eines Tourette-Leidenden auf Crack. In den Folgebänden wird es richtig schlimm.

Ne, ich kann das nicht. Am Ende übersetze ich noch die Passage mit dem "chicken of doom that cocked his head toward Kahlen and let out a slow, menacing chicken cackle."

Hell no. You don't want me to go there. Ich zieh mir noch ein Katzenvideo rein und streichle meine Drei. Dann trink ich ein Bier, um das Ranzige dieser Bücher aus dem Mund zu kriegen.

Montag, 10. Dezember 2012

Sup? Freiheit im Kopf!

Yeah, ich darf wieder spielen, gerade noch rechtzeitig, um einen kompletten Burn-Out im Hobby abzuwenden. Die SC-Abstimmung war nicht ganz reibungsfrei, hat dann aber doch ganz gut geklappt, und es ist nicht mein derzeitiges Lieblings-Genre (EDO-Standard), aber andererseits ist das wie alte Pantoffeln anziehen: Durchaus vertraut und freundlich und warm. Ich kann mal wieder spielen. Ich freu mich drauf. Sogar den Heilerposten hab ich freiwillig übernommen, weil ich aus der Funktion mal ein bißchen was anderes machen wollte.

Ich kann also endlich mal die Neuerwerbungen der letzten Wochen genau in Augenschein nehmen: HARP von ICE, Legend von Mongoose und Itras By. Letzteres für mich eine durchaus ungewohnte Lektüre. Da der SL mein System leiten will, hatte ich zwar noch ein gutes Stück Arbeit im Zusammentragen des Corpus, aber trotzdem merk ich schon, wie die fürs Hobby vorgesehenen Hirnareale freier werden und sich wieder ohne Knirschgeräusche drehen.

Dann kann ich auch mal wieder ohne Terminstreß planen. American Nitemare wird wohl auf dem Menü stehen, da hat jemand gute Vorarbeit geleistet. Ich hoffe auch, daß ich den Nerv finde, das zugehörige Hacking-Tool zu debuggen. Seit fast einem halben Jahr drück ich mich davor, weil es ja "eigentlich" läuft, nur noch wenige Bugs hat. Tja, und das SL-UI noch ein bißchen gebaut werden muß (so 95% davon - Zeilen-Konsolen mag nicht jederman).

Das andere Projekt sind (natürlich) Piraten. Ich dachte daran, ans Blutgold der Sieben Winde anzuknüpfen, aber nicht mit DDR, meinem DSA-Mod - so Old School bin ich denn doch nicht, habe ich gemerkt. Ich werde Aventurien einfach an mein System anpassen. Feddisch.

Was liegt bei Piraten und Fantasy als Mischung näher als Pirates of the Carribean?

Die epischste Szene in allen vier Filmen (neben Jack Sparrows erstem Auftritt auf einem sinkenden Kutter) war der Auftakt zum dritten Teil, Hisst die Flagge. Das war Wow! Inszenatorisch der Höhepunkt der Reihe. Leider hatte der folgende Verwirrschrott aus Schreien und CGI gar nichts mit diesem Auftakt zu tun, der auch nur noch einmal aufgegriffen wurde: "They have sung the song!" - "Really?"

Really. Dummerweise hat das im ganzen Film niemandem gestört, und die Szene war einfach nur verschenkt. Positiver Nebeneffekt: Ich kann das tatsächlich als Auftakt für was eigenes nehmen, ohne, daß mir ein Vorbild immer versucht den Weg vorzugeben. Bin mal gespannt, was rauskommt, neben einer kleinen Seeräuber-Sandbox.

Und für all das hab ich jetzt ein paar Monate Zeit, während ein anderer das Ruder hat und durch den Sturm zwängt. Cool. Luft zum Atmen. Meinen Dank hier und ganz öffentlich. Und ja: Auf das eröffnende Mea Culpa darfst Du mich festnageln. Genau deswegen hab ich es in den Rant geschrieben.

Postscriptum: Wow, nach fast einem Jahr Bloggen kann man ganz schön selbstreferentiell werden. Sorry.

Sonntag, 9. Dezember 2012

mmmh-mmmh-mmmh

Ich weiß jetzt nicht. Halb erfüllt mich das Projekt "Schwarze-Auge-Film" mit einer Vorahnung des Grauens, halb fasziniert es mich. Wie ein schrecklicher Unfall auf der Autobahn. Meine größte Hoffnung für dieses Projekt wurde ja zerschlagen.

Dirk Bach wird nicht Galotta spielen.

Immerhin einen Drehbuchautoren haben sie jetzt gefunden. Robert Löhr. Da wiegt der Kopf. Positiv natürlich, daß es sich um einen DSA-Spieler handelt, außerdem ist er ein durchaus erfolgreicher Autor. An den Schachautomaten kann ich mich dunkel erinnern, der war nicht schlecht. Sein restliches Werk haut in dieselbe Kerbe: Leicht gehobene Historienschinken mit dem ironisch-dunklen Twist. Ist ja (nicht nur) in Deutschland in den letzten 30 Jahren ein sehr erfolgreiches Genre seit dem Parfum.

Wobei Löhrs Werkschau deutlich verrät, daß nach dem Prinzip "Hat letztes Mal geklappt, machen wir wieder" geschrieben wird. Kann aber auch am Verlag liegen, Piper hat da gewisse Tendenzen.

Weniger hoffnungsfroh liest sich das, was er so an Filmdrehbüchern geschrieben hat. Klassenfahrt - Geknutscht wird immer und Kein Bund fürs Leben ragen da besonders heraus. Hust. Aua. Aber das muß ja nichts heißen.

Das waren hoffentlich nur Auftragsarbeiten und keine eigenen Projekte.

Seien wir mal voll Hoffnung, daß das was wird. Im Windschatten der Hobbit-Filme kriegt auch das DSA-Projekt sicher wieder Wasser unter den Kiel. Fantasy-Filme werden jetzt einige Zeit wieder richtig populär sein.

Auch das hat wieder zwei Seiten: Vielleicht wird sogar ein quakend-nuschelnder deutscher Großdarsteller auf das Genre aufmerksam und hakt sich in das Projekt ein, d.h. seinem Ego angemessen übernimmt er es dann, und meine schlimmste Befürchtung wird wahr: Til Schweiger mimt einen Aragorn-Verschnitt, der noch viel toller ist als der Aragorn, weil der Til halt so viel toller ist.

(via Nandurion)

Freitag, 7. Dezember 2012

Hobbit-Woche bei Stephen Colbert

Der bekennende Tolkien-Geek Stephen Colbert zelebrierte im Colbert Report diese Woche den Filmstart des ersten Hobbit-Teiles. Die vier Sendungen sind online. Darin Gespräche mit Ian McKellan, Peter Jackson, Martin Freeman und Andy "Gollum" Serkis, die ein wenig über das übliche Promo-Gelaber hinausgehen, und einige nette Seitenhiebe auf Merchandising wie die Hobbit-Menus der Fast-Food-Kette Dennys ("Eat like a Hobitt. Yeah, nobody can eat there like a human"). Dazu das übliche Colbert-Programm (diese Woche fand ich den Granny-Shed sehr interessant).

Ich bin hippelig...

...ich bin Mitte 40 und hippelig. Mittwoch, den 12.12., sitze ich um 19.30 im Kino und werde mir mit der besten Ehefrau von allen (sie ist auch hippelig) und Freunden den Hobbit anschauen. In 2D. :) Und ich bin hippelig. Die Karten hängen linker Hand an der Pinnwand, neben den Karteikarten mit den Szenen für Kapitel zwölf. Die Katzen greifen immer wieder danach, die Neidhammel.

Aber jetzt muß ich trotzdem wieder was schaffen. Dieses doofe zwölfte Kapitel eben, an dem ich nun schon drei Wochen hänge und immer wieder von vorne anfange. Immerhin konnte ich wieder ein Katzenbild in den Blog schmuggeln.

Donnerstag, 6. Dezember 2012

Railroade mich hart, Du Sauer

Okay, es ist eingetroffen. Ich wußte übrigens gar nicht, daß ichs bestellt hatte, aber das ist ein anderes Thema und soll ein ander Mal erzählt werden. Frank Sauers Modul Zug um Zug zum Rollenspiel Contact liegt vor mir, da hatte ich mich ja sehr drauf gefreut. Ich will hier ein paar Eindrücke geben, ohne zu spoilern. Meine sollten trotzdem aufhören, ab hier zu lesen, denn ich werde das verwursten.

Mittwoch, 5. Dezember 2012

Wasserstand

Meinen Heartbreaker habe ich jetzt erstmals in einem großen PDF zusammengeführt und auch ein bißchen gestaltet, damit ich es einem anderen SL zum Leiten geben kann. Da gehts in einer Woche los.

Blutfeuer läuft jetzt ziemlich rund.. Die derzeitige Fassung hat jetzt mehr 200 Stunden Spieltest hinter sich und trotzdem nehmen die Hot-Fixes keine halbe Seite ein. Modelle haben halt das Problem, gelegentlich mit Wirklichkeit und Plausibilität zu kollidieren.

Änderungen stehen nur noch dahin an, daß die unterschiedlichen Systeme für Kampf und Magie noch komplett harmonisiert werden müssen. Da weiß ich aber auch schon wie. Dann muß ich es noch korrigieren. Huärrch. Ich denke schnell, tippe manchmal noch schneller und drücke mich prinzipiell um Korrektorat. Das wird nicht schön.

Montag, 3. Dezember 2012

Neues von Savage Worlds

Auch die Promethen gehen wohl in den Jahresendspurt. Mal sehen, wieviel sie von ihrem Plan noch umsetzen können. Auf alle Fälle stocken sie die PDFs auf, sehr löblich. Eingestellt wurden die digitalen Versionen der Sundered Skies-PPK (inkl eines getrennten Spielerhandbuchs) und des Hellfrost-Abenteuers Die Höhle des Ungezieferkönigs. Die Preise sind auch anständig.

Pssst. Hey! Ja, Du da, Heilerpriester...

...magst Du mal Ärsche treten? Ein bißchen was mit dem Schwert reißen und Hinterhalte legen, ohne, daß Deine Gottheit Dir gleich Deine Fähigkeiten entzieht, bis Du ein bißchen auf den Knien gerutscht bist? Ja? Cool. Dann komm doch zu den Sommerwölfen. Ohne Scheiß.

Weihnachten rückt nah, das Fest, wo man gerne Geschenke macht, also mache ich auch mal eines. Hier gibts umsonst die Sommerwölfe, eine generische Spielhilfe für Fantasywelten. Sie beschreibt einen Wächterorden, in dem sich Priester (Geweihte, Erwählte whatever), Paladine und sogar Waldläufer (wenn das jeweilige Regelsystem das zuläßt) wohlfühlen können, der Kampf, Schutz und Heilung so verbindet, wie es sein sollte, ohne durch D&D-artige Paladinsrestriktionen das Ganze gruppeninkompatibel zu machen.

Der mitgelieferte Crunch umfaßt Savage Worlds GER, AD&D 2nd Edition und Haussystem. Umsetzungen für Runequest (Legend) und High Adventure Roleplaying werde ich wohl bei Gelegenheit hier im Blog nachliefern.

Viel Spaß damit.

Sonntag, 2. Dezember 2012

Ganz legal und kostenlos: Gamemastering von Brian Jamison

Wirklich. Den 300-Seiten-Wälzer Gamemastering von Brian Jamison kann man ganz legal und kostenlos auf der Homepage des Autoren herunterladen. Wie der Titel nahelegt, ist es ein Buch zum Thema Spielleiten.
Learn everything you need to know about Gamemastering face-to-face roleplaying games in this tome. From creating deep characters to spinning edge-of-the-seat adventures on the fly, Gamemastering has something for every Gamemaster from novice to expert. Packed with dozens of tables and reference material that make preparing for a game session a snap, techniques for acting, pacing, refereeing, and keeping players challenged, Gamemastering is a reference work no Gamemaster should be without.
Beim ersten Drübergucken fallen zwei Dinge auf. Zunächst ist das Teil wirklich so umfassend, wie im Blurp behauptet wird: Von Spielvorbereitung, Spielerauswahl, Charakterbau über Moduldesign, Darstellung am Spieltisch bis hin zu improvisiertem Leiten ist alles dabei. Wirklich alles.

Zum anderen: Es ist handwerklich-praktisch geschrieben und weist weder Arteriosklerose durch verkopfte Gemütsschwere noch forgiges Ochsenfroscharschlochtum und Besserspielergehabe auf. Der Mann kennt seine Würfel und behauptet nicht mehr. Den Kapitelüberschriften kann ich entnehmen, daß er und ich definitiv nicht einer Meinung sind in vielen Fragen, aber ich bin gespannt auf seine Sichtweise.

Wie gesagt. Es ist kostenlos. Wer's gedruckt will: Man kann es auch als Buch kaufen.