Dienstag, 4. März 2014

Spielbares zum Gratisrollenspieltag III

Dreck. An geregeltes Arbeiten ist heute nicht zu denken, totaler Block im Kopf, die Karteikarten führen vor meinem inneren Auge bereits irre Tänze auf. Von daher: Heute nochmal eine LabLord-Klasse aus dem Kulturkreis der Barbaren zum GRT. Diesmal ist es der Geisterseher.

Damit ist eine gerundete Gruppe an Barbaren möglich; Fighting Man und Specialist wurden ja bereits mit Barbar und Jäger abgedeckt, der Geisterseher ist nun ein Cleric mit einer Dosis Magic-User-Destruction.
Die neuen Götter lassen sich anbeten in Bauten aus totem Stein mit den Gesängen der  degenerierten Küstenvölker, mit Gold und Seide und Pomp. Das Volk aber kennt die Geister. Die Ahnen umgeben es, die Geister der Natur nähren und schützen es. Götter sind vergänglich, die Geister der Erde sind.
Man kann den Geisterseher hier herunterladen. Innerhalb eines "richtigen" Barbarenspieles ist das auch die einzige Klasse, die weiblichen Charakteren offensteht - Freaks werden geschlechtsneutral gesehen.

Damit ist alles bereit für ein nettes Barbarenabenteuer in den Ödlanden der Bittersee oder den Blauen Steppen von Tharan. Man kann auch in die verderbten Reiche der Verhüllten Neun vordringen, sich den eisernen Legionen des Erneuerers anschließen oder einen Kleinkrieg gegen die zwergischen Sklavenjäger aus Thôn'Agrim führen, die immer wieder Barbaren für die Arenen der Westküste rauben. Welche Geheimnisse verbergen die zu Glas geschmolzenen Städte im Zorn des Schöpfers, was verbirgt sich hinter den Schleiern der Zauberprinzen von Torn, und was sind die Pläne des Schattenkindes in seiner Hölle aus Schwarzem Eis?

Mal schaun, gell. Ich radel jetzt mal ins Dorf, Kopf freikriegen.

Montag, 3. März 2014

Spielbares zum Gratisrollenspieltag II

Konnte ich dem Wochenende doch noch drei Stunden abtrotzen, um noch etwas Material zum Gratisrollenspieltag zum Download abzustellen. Geht doch alles. Nach dem Barbar kommt jetzt eine weitere Klasse für Herr der Labyrinthe / LabLord aus dem Kulturkreis der Wildvölker: Der Jäger.
Ist der Barbar die bei den zivilisierten Völkern bekannte (und gefürchtete) Inkarnation der Wildvölker, dann ist der Jäger der Schatten, der im Verborgenen lauert. Wo der Barbar brutal vorgeht, ist er verschla­gen, und wo der Barbar seinen Gegner vernichtet, trachtet er danach, ihn zu erlegen.
Hier kann man ihn herunterladen.

Unter der Woche gehts erstmal nicht weiter, aber ich hoffe, bis zum GRT noch die fehlende Klasse - den Geistertänzer - und ein kleines, dreiseitiges Szenario für die Charakterklassen liefern zu können. Das wäre dann alles noch rechtzeitig zum großen Tag und hilft vielleicht dem ein oder anderen, der spaßiges Retro-Gaming schmackhaft machen möchte.

Sonntag, 2. März 2014

Schluß - D&D 40th Anniversary Blog Hop Challenge III

Bei Greifenklaue hats dann auch den letzten Teil. Schau mer ma.

22. First D&D-based novel you ever read (Dragonlance Trilogy, Realms novels, etc.)? – Das erste D&D-basierte Buch, welches Du gelesen hast (Drachenlanze, Vergessene Reiche, etc.)?

Dragonlance Legends Special Collectors Edition, das 1000-Seiten-Riesenpaperback. Hats für DM 19,80 gegeben. Das Original ist gut innerhalb seines Anspruchs, die deutschen Übersetzungen sind schlechterdings Müll.

23. First song that comes to mind that you associate with D&D. Why? – Welcher Song kommt Dir zuerst in den Sinn, den Du mit D&D assozieren würdest? Warum?

Bei D&D als Sinnbild für das gesamte Hobby? Das. Wers nicht versteht, hier ist ein heavy Spoiler.

24. First movie that comes to mind that you associate with D&D. Why? – Der erste Film, der Dir in den Sinn kommt, welchen Du mit D&D assozierst? Warum?

Dungeons & Dragons natürlich. Ja, der mit Jeremy Irons. Overacting in epischem Ausmaß? Flache Helden mit flacheren Witzen? Vorhersehbarer Plot mit Elfen und Drachen? Magie wird ggf. handgewedelt und  Scheiß auf die Regeln?

Willkommen beim Rollenspiel. Das ist wahrscheinlich noch mehr D&D-Experience als The Gamers, der an zweiter Stelle folgt.

25. Longest running campaign/gaming group you’ve been in? – Welches war die längste Kampagne, an der Du beteiligt warst?

Blutfeuer, begann als AD&D 2nd, endete mit einem eigenen Regelsystem. Fantasy, Rettung des Universums und der Zeit, tragische Liebe, Rache, Haß, Verrat, Licht in der Dunkelheit. Ganz großes Kino mit ganz großen Leuten. Danke für harte acht Jahre.

26. Do you still game with the people who introduced you to the hobby? – Spielst Du noch mit den Leuten, die Dich zum Hobby gebracht haben?

Leider nein.


27. If you had to do it all over again, would you do anything different when you first started gaming? – Wenn Du es Dir in der Summe anguckst, würdest Du etwas anders machen, wenn Du noch einmal neu mit RPG starten würdest? 

Ich habe ziemlich alle Iterationen unseres Hobbies miterlebt, jede war zu ihrem Zeitpunkt richtig, aus vielen konnte ich was für mich herausziehen. In Summe: Nein. Ich spiele jetzt das RSP, das ich jetzt haben will, und 1980 habe ich das RSP gespielt, das ich 1980 haben wollte.

28. What is the single most important lesson you’ve learned from playing Dungeons & Dragons? – Welches ist die wichtigste Lektion fürs Leben, die Du von D&D gelernt hast?

Betritt keine Höhle ohne eine 10-Fuß-Stange, einen Sack Murmeln und Kreide.

Neues von Splittermond

Es gibt von den SMlern einiges neue zu berichten. Zum einen kommt der Weltenband zu Lokaris früher als bislang angekündigt. Erstverkaufstag soll Donnerstag der 6. März sein.

Auch auf der Regelseite hat sich - nach einem Betatest, der in 100 Seiten Korrekturvorschlägen mündete, wenn ich das richtig verstanden habe - einiges getan. Einen Vorgeschmack auf die finale Regelversion gibt es denn auch zum Gratisrollenspieltag, wo der Verlag einen neuen Quickstarter ins Rennen schickt. Neue Charaktere, neues Abenteuer (ich hoffe, etwas selbständiger in der Gestaltung als das blasse Imitat vom letzten Quickstarter) und - tatata! - finale Regeln.

Man darf gespannt, wie sich das Paket dieses Mal schlägt. Für alle, die das Heftlein nicht aus aus den Händen der Veranstalter reißen können (nachdem die  Warhammer-Box dann schon weg ist), gibt es das PDF zum Download nach dem GRT.

Kurzkritik: Europa Report

Europa Report
SF-Film von Sebastian Cordero
USA 2013

Hier ist ein Trailer und nachfolgend kommen Spoiler. Europa Report ist ein Found-Footage-Deep-Space-Thriller über eine Mission zum Jupitermond Europa in naher Zukunft.

Das Gute und Passable

Die wissenschaftliche Ausgangslage scheint okay zu sein (sagt meine Frau), die Prämisse weiß zu interessieren. Die Inszenierung drängt sich nicht auf, die non-chronologische Erzählweise trägt allerdings nicht zur Dramaturgie bei und führt oft zu Desorientierung beim Zuschauer, ohne, daß dadurch was gewonnen würde. Die Ausstattung und die Tricktechnik wissen zu gefallen. Sehr überzeugende Darstellung des Tech-Levels mit einigen schönen Aufnahmen. Die Schauspieler sind den Anforderungen gewachsen, wenngleich der Darsteller des Russen arg penetrant Jean Reno channelt.

Das Schlechte

O Boy. Die Figurenzeichnung im Drehbuch. Alle Figuren sterben, aber nicht tragisch, sondern dumm. Vier von sechs Astronauten treten nacheinander den Eimer, weil sie einfach ums Verrecken nicht in der Lage sind, sich außerhalb des Schiffes mit einer Leine zu sichern. Bei zweien von den Vieren gibt sich der Rest der Mannschaft nicht eben Mühe, sie zu retten. Todesfälle werden auch schnell vergessen. Ein weiterer Astronaut schnallt sich während einer Bruchlandung los, hoppst durch die Kapsel und bricht sich das Genick beim Aufprall. Überraschung. Die letzte Kandidatin ersäuft sich in einem Akt solidarischer Dummheit selbst.

Ich war die ganze Zeit dabei, diese fiktiven Figuren auf meinem Bildschirm wütend anzuschreien.

Entweder die waren bewußt als Vollidioten angelegt, was natürlich die Frage aufwirft, warum man sie mit solch einer Mission betraut. Wahrscheinlicher jedoch: Es sollten tolle Wissenschaftler sein, intelligent und belastbar, die allerdings konstant durch die Gegend irrten wie Darwin-Award-Kandidaten. In dem Falle ist natürlich krass gegen das Gesetz der maximalen Figurenkapazität verstoßen worden, und wenn der Zuschauer das bemerkt, schreit er eben.

Oder die sechs hatten einen wirren Selbstmordpakt und ich hab den ganzen Film verpeilt.




Samstag, 1. März 2014

Spielbares zum Gratisrollenspieltag I

<Addendum> Danke an "Bernd" für den Hinweis in den Kommentaren. Der Barbar verwendet die Angriffstabelle für den Kämpfer. Ein Fehler wurde auch erledigt - der RK-Bonus durch Behendigkeit ist 4, nicht 1. Das PDF ist gefixt. </Addendum>

Der GRT rückt rückt mit Riesenschritten näher. Zeit ein bißchen zufällige Vorfreude zu verbreiten und Gratismaterial in die Community zu drücken. Heute: Eine Klasse für Herr der Labyrinthe / LabLord, nämlich der Barbar, inkl. Fellhöschen.
Der Barbar hat sein Volk verlassen, um als Abenteurer zu leben oder sich der verweichlichten Zivilisation als Söldner anzudienen und ein Vermögen anzuhäufen. Vielleicht ist sein Stamm auch ausgelöscht worden, und er sucht Rache. Stärke, Verschlagenheit und Verachtung der Dekadenz, die ihn nun umgibt, sind oft seine Eigentüm­lich­eiten. Ein Barbarenkrieger folgt in der Regel einem eigenen, primitiven Ehrenkodex und murmelt die Namen vergessener Götter.
So isser, der Barbar. Und herunterladen kann man die Charakterklasse als kostenloses PDF. Genau hier.

Freitag, 28. Februar 2014

Illustrated by Larry Elmore

Das wollte ich schon immer mal in eines meiner "RSP-Produkte" schreiben: Illustrated by Larry Elmore. Ganz legal, das ist schön. Nach dem genialen Talbot (DSA-1, den Verlust haben sie nie wettmachen können) weiß ich am ehesten Elmores (manchmal arg saubere bis sterile, ich weiß) Bilder zu schätzen.

Sein Red-Box-Drache löst immer noch Nostalgie-Flashs aus.Ich mag aber auch die s/w-Sachen der Hildebrandts, insofern ist das vielleicht nicht verwunderlich.

Anyway. Schön, daß ich doch wenigstens in dieser Woche noch den Donnerstagabend dazu verwenden konnte, meine Alpha fertigzustellen. Mal sehen, ob ich sie publik mache. Immerhin sind stark erweiterte Spruchlisten und drei neue Klassen (Geisterseher, Glücksritter und Jäger) vielleicht auch für LL-Kenner von Interesse.

Wenigstens mit meinem Charakterbogen bin ich diesmal sehr zufrieden.

Donnerstag, 27. Februar 2014

RSP-Karneval: Der ganz normale Irre von nebenan

Wollte dieses Jahr häufiger in den Karneval gucken. Was ham wir im Februar 2014? Zufallstabellen. Mmmh. Ein zeitloses Thema, kann man leicht was zu verfassen, ist eigentlich auch immer zumindest für einige nutzbringend. Warum nochmal kommt das Thema erst jetzt?

Na, egal. Greifenklaue betreut den Karneval (und ich hab den jetzt auch mal auf die Blogroll getan, ich bin da immerhin fast täglich), und es gibt natürlich einen Strang im RSP-Blog-Forum. So, das war das und jetzt mein Beitrag.

Mittwoch, 26. Februar 2014

Jetzt wirds hektisch - D&D 40th Anniversary Blog Hop Challenge II

Drüben bei Greifenklaue macht der jetzt ordentlich Dampf und hat bereits den II. und III. Teil der Parade zu Ehren unseren untoten Jubelgreises D&D (man muß zugeben, die letzten Jahre sah er ziemlich schlimm aus) veröffentlicht. Ich hol das mal in einem Rutsch nach. (Mein erster Teil ist hier.)

8. First set of polyhedral dice you owned. Do you still use them? – Dein erstes Set von polyedrischen Würfeln, die Du besessen hast? Nutzt Du sie noch?

Mein erstes Set war von meinem DM zusammengestöpselt und geliehen. Hey, damals warn die in D so gut wie nicht zu bekommen. Mein erstes eigenes Set: Das aus der roten Mentzer-Box, Weichplastik und mit Fettstift zu bemalen. Den W4 (hellblau), W8 (dito) und W12 (grün) hab ich noch im Würfelbeutel. Die anderen, tja, die sind wohl in Wien geblieben.

Mein Lieblingsset und das am meisten benutzte sind die Würfel aus der Yellow Box. DIe haben die längste Kampagne meiner Laufbahn begleitet, und der W20 ist ein Mörder, ein Massenmörder.

Quadrierte Zauberer? Ziehen wir die Wurzel!

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Wer sich ein wenig im cD&D rumgetrieben hat, der weiß, daß das Problem der Linear Warriors, Quadratic Wizards gerade bei Mentzer mit seinem 36 Stufen-System extrem ausgeprägt ist. Ab 15. oder 16. Stufe macht es echt keinen Spaß mehr, und man hat noch 20 Stufen vor sich, auf denen es konstant schlechter wird.

Das war auch der Grund warum bei uns in einer Kampagne auf diesem Powerlevel a) die Assassinenklasse aus AD&D 1 eingeführt wurde und b) der Gruppen-ZAK das erste Opfer des neuen Charakters wurde. Die Gruppe war dann auch mit acht statt neun Spielern noch groß genug. Niemand mag Typen die andauernd über ihre toten Charaktere jammern. Es war ein Unfall, Holger, ein Unfall.

Zumindest hat Martina es so aussehen lassen.

Bei Mentzer haben Magier ab der 15. bereits zwei Dutzend Zauber im Köcher, darunter ein Viertel bis ein Drittel schwere Geschütze. Klar gibt es für einige RW der Opfer (oft mit Anzügen von -4, grusel), aber das meiste kommt eben durch, und nicht selten gibt es keine RW oder RW, die den Schaden halbieren.

Das Kernproblem aber ist ein anderes. Wenn man genau hinguckt, stellt man fest, daß sie jede Kampfrunde so ein Pfund raushauen können. Während ein Kämpfer also zuschlagen muß und maximal zweimal Schaden in Höhe von vielleicht 10 bis 18 in dieser Stufe vielleicht erreicht, kann ein entsprechender Zauberer jede Runde, dazu noch vor den Nahkämpfern, Feuerbälle (in diesem Stufenbereich Mittelklasse) im Wert von 15d6 auf seiner Stufe raushauen (15 - 90 Schadenspunkte) als Flächenwirkung auf alle in einem Gegner in einem Zielgebiet mit ca. 12 Meter Radius. Selbst ein gelungener RW halbiert den Schaden nur.

Das kann er jede Runde einmal, wenn er entsprechend trägt. Und wenn die Feuerbälle alle sind, geht er über zu den Magischen Geschossen, lächerlicher Anfängerspruch. In Stufe 15? Sieben Pfeile à 1d6+1, also auch wieder 14 bis immerhin 49 Punkte Schaden. Kein Rettungswurf seitens des Opfers, trifft immer und macht au.

Jede Runde.

Also setze ich da an. Mit einer kleinen, eleganten Lösung, die den Magier dann mal eben halbiert.
Die meisten Sprüche brauchen nur kurz um gewirkt zu werden. Dies geschieht im Kampf prinzipiell in der Magiephase der Runde. Das Wirken eines Spruches benötigt zwei Magiephasen, also zwei Kampfrunden. In der ersten Phase wird der Spruch vorbereitet, in der zweiten löst der Zaubernde (Kleriker, Zauberkundiger) den Spruch aus. In dieser zweiten Magiephase tritt dann auch unmittelbar der Effekt ein. Der Zaubernde muß die ganze Zeit über konzentriert bleiben (s.o.), sonst vermurkst er den Zauber.
Bestimmt die Seite des Zaubernden den Beginn des Kampfes, so kann dieser vor Eröffnung der Feindseligkeiten einige Herzschläge darauf verwenden, einen Spruch zu aktivieren und kann ihn dann bereits in der ersten Kampfrunde auslösen. Ein Zaubernder kann nur einen Zauber auf diese Weise vor dem Kampf vorbereiten.
Das sollte den Sweet Spot erweitern, so bis Stufe 20 oder etwas darüber, zumal noch die Notwendigkeit zur Probe ab Grad 5-Sprüchen existiert.

Dafür wird dem dem Zauberer in den unteren Stufen geholfen; die Waffenbeschränkung ist aufgehoben und immerhin darf er leichte Rüstungen tragen, wenn er das möchte. Das sind Vorteile, die bei Stufe 1 bis 3 sehr wichtig sind, und ab Stufe 15, wenn es zur Sache geht, zunehmend in die Bedeutungslosigkeit abgleiten. Da ist es nämlich ziemlich egal, ob der Magier nun einen Dolch + Flammenschlag oder ein Schwert + Flammenschlag führt.


Montag, 24. Februar 2014

Rettet die Hebammen. RETTET SIE!

Ja ich weiß, daß das ein durchaus ernstes Thema ist, die  Sache mit der Haftpflichtversicherung blablablubb. Will ich auch nix gesagt habe.

ABER

Die Brand-eMail irgendeiner Onlineorganisation von vorhin war derart hysterisch im Zeichnen seiner empfundenen  Hebammenapokalypse, daß ich nicht anders konnte, als mir bullige Kerle in Lumberjacks vorzustellen, die durch die Straßen toben, mit Baseballschlägern Hebammen niederknüppeln und ihnen dann die Haut abziehen.

Ehrlich? Schaltet doch mal 'n Zahn zurück. Ja, ernstes Thema. Sollte man vielleicht auch ernst bleiben und nicht hyperventilieren. Ich neig ja selbst gelegentlich dazu, aber das war doch zuviel, Herrschaften.



Weeeeeeuuuuh! Sinnlose Paraden, ich kann nicht anders - - D&D 40th Anniversary Blog Hop Challenge I

Der Schurke ist diesmal Greifenklaue, der diese Parade bei Dark Ages entdeckt hat. Aus lauter Faulheit klaue ich mir seine Übersetzungen und die Aufteilung in Antwortblöcke.

1. First person who introduced you to D&D. Which edition? Your first character? – Die erste Person, welche Dir D&D gezeigt hat? Welche Edition? Dein erster Charakter?

Mike hieß er, Vater eines Klassenkameraden, irgendein ein Middle Management auf der örtlichen US-Base und 1/8 Cherokee. Die Edition war White Box + heavy house rules (ja, das war 1979). Mein erster Charakter war ein Fighting Man namens Hobart.

2. First person you introduced to D&D. Which edition? Their first character?  – Die erste Person, welche Du in D&D eingeführt hast? Welche Edition? Ihr erster Charakter?

Wenn mich mein schwaches Gedächtnis nicht täuscht, war das in der Schule eine ganze Gruppe. Wen ich da zuerst bearbeitet habe, weiß ich nicht mehr, dito welches der erste SC war. Die Edition aber, wie könnte es anders sein, Mentzer Red Box. (Die erste Gruppe bestand aus Icthalion (Dieb), Elwood (Kämpfer), Shazhan (Zauberer), Burks (Zwerg), Höndel (oder so, Zwerg), Samara (Elfing) und Hulbar (Kleriker), das weiß ich wenigstens noch. Einer von denen ist der erste.)

3. First dungeon you explored as a player character or ran as a DM – Den ersten Dungeon, den Du erkundet hast oder den Du geleitet hast?

Der erste Dungeon als DM? Ruine und Keller von BARGLE dem Infamen. Ich war so scheiße. Als erstes erkundet weiß ich nicht mehr, aber der erste, an den ich mich sicher erinnere war White Plum Mountain, früh 1980. Mantikore saugen gewaltig.

4. First dragon you slew (or some other powerful monster) – Der erste Drachen, den Du erschlagen hast (oder ein anderes mächtiges Monster)?

Ein Lava-Elementar, ein verdammt hochgepowertes dazu, war das erste richtig üble Monster mit dem sich Rakorum (vgl. Frage 5) auseinandersetzen mußte. Der erste Drachen war der Schwarze aus Drachen der Verzweiflung (Kisanth). Mein Zugbegleiter dort war Tanis.

5. First character to go from 1st level to the highest level possible in a given edition. (Or what’s the highest level character you ever ran?) – Welches war der erste Charakter, welchen Du von Stufe 1 zum höchstmöglichsten Level gespielt hast bzw. mit welchem Charakter hast Du das höchste Level erreicht?

Rakorum, Kämpfer, ehrlich und mühsam hochgespielt bis Stufe 22. In einem Spiel als DM kurzfristig an einen anderen Spieler "verliehen", der genau 7 Minuten (!!!!!) brauchte, um ihn in einem Lavapool umkommen zu lassen. Irgendwie war Lava eine Art Leitmotiv des guten Rakorum. Friede seiner Asche.

6. First character death. How did you handle it? – Dein erster Charaktertod. Wie  bist Du damit umgegangen?

Sicher, daß wir dasselbe Spiel spielen? Irgendein Hans in Stufe 1 kam um, ich habe in 10 Minuten einen neuen Charakter gebaut. What's the big deal? Bei Schach verlier ich pro Spiel bis zu 15 Charaktere...

7. First D&D product you ever bought. Do you still have it?

1983 kaufte ich das deutsche Mentzer-Rote-Schachtel-D&D, das ab da meine Photokopien des engl. PHB ablöste. Leider ist die Box bei einer Studienfahrt 1986 verschütt gegangen und schwirrt irgendwo in Wien (vermutlich) als Mathom durch die Welt. Ich hab aber mittlerweile natürlich Ersatz.