Dienstag, 31. Juli 2012

Aus Zwei mach Drei...

Mmmh, ich bin mir unsicher, was ich davon halten soll: Peter Jackson macht aus dem doch sehr schmalen Kinderbuch The Hobbit nun endgültig eine zweite Mittelerde-Trilogie. Jepp. Es wird "definitiv" drei Teile The Hobbit geben.

Sicher, da ist der ganze Hintergrundkram mit drin, der im Buch nicht besprochen wird (das Vorgehen des Weißen Rates gegen den Hexenmeister von Dol Goldur z.B.), aber ich bin alles andere als überzeugt, daß das eine gute Idee ist: Jackson hat schon den Dritten Teil im Schlußakt verkackt (und manches vorher hätte man kürzen können/sollen, und der ganze Part um die Geisterarmee der Eidbrecher von Dunharg war grottenschlecht.).

Natürlich werd ichs mir ansehen. :) Trotzdem darf ich vorher stänkern. Ich bin ein Freund der Filme und ein Fan der Bücher. Das geht, man muß nur verstehen, daß jede Verfilmung eine Reimagination darstellt. Ich freue mich unglaublich auf den Dezember.

Ach ja - Frodo wird auch dabei sein.

Nachtrag: Worauf ich mich wirklich freue: Bei den ersten drei Filmen wußte ich (bin einer dieser Fetischisten) ziemlich genau, was mich erwartet, denn im Endeffekt sind sie (trotz aller Kritik von Hardcore-Fetischisten) eine opulente Bebilderung von Tolkiens Werk. Hier wird das anders, hier werde ich vielleicht sogar überrascht, nicht nur beeindruckt.

Gespannt bin ich, wie sich die beiden Hauptautorinnen Walsh und Boyens schlagen werden. Die beiden hatten, das zeigte sich in den Abweichungen von der Vorlage, stellenweise doch Probleme, die arg maskuline Mythenvorstellung Tolkiens zu transzendieren und dann auf die Leinwand zu transportieren, und sie fuhren am sichersten, wenn sie sich eng ans Buch hielten. Diese Leitplanke wird ihnen hier über weite Strecken fehlen.

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