<Spekulationsmode on>
<Rumourmill on>
Ganz übersehen habe ich Mitte letzten Monats eine kleine Anzeige der Promethen. Sie suchen einen Übersetzer fürs Schwedische. In der Mache sei, wie sie selbst schreiben, ein Fantasy-Rollenspiel. Mmmh. dabei kann es sich dann ja eigentlich nur um Symbaroum handeln.
Das wär doch mal was. Wenn sie es noch im selben Buchformat rausbringen wie Hellfrost (das deutsche Hellfrost ist übrigens sehr, sehr gut geworden), dann haben sie mich auf alle Fälle. Alter Schwede...
<Spekulationsmode off>
<Rumourmill off>
Mittwoch, 10. Dezember 2014
Dienstag, 9. Dezember 2014
Das klingt doch schon ganz anders
Zum anderen, und das ist der für uns viel gewichtigere Punkt, ist der Träumeschmied ein Projekt von Martin. Er ist mit der Idee zu uns gekommen, es ist quasi sein Baby. Natürlich könnten wir es ihm wegnehmen, aber das wollten wir nicht.Soweit die offizielle Verlautbarung von Redachs Alex Spohr zum Thema Abbruch der Splitterdämmerung.Wenn man bedenkt, daß Herzblut und Zufriedenheit das Haupthonorar des Rollenspielschaffenden darstellen, ist das eine mehr als akzeptable Begründung.
Das vorgeschobene "ist unmöglich unter zwei Jahren fertigzustellen," relativiert Alex Spohr im Text dann auch zu "es wäre sehr problematisch geworden" (Paraphrase). Wobei ich dann doch über die Textpassage stolpere, ein heißgestricktes Abenteuer sei "oft im besten Falle befriedigend".
Klar gibt es unter den letzten 25 Abenteuern einige tolle Sachen. Die Quanionsqueste habe ich staunend besprochen, und die Grabräuber am Mhanadi wußten zu gefallen. Aber auf jeden Höhenflug folgt immer auch ein (Schleier)fall. Die breite Masse (darunter auch die meisten Bände der Splitterdämmerung) liegt dazwischen. "Befriedigend" wäre tatsächlich mein Urteil über die Gesamtheit der letzten 25 Bände.
Wie dem auch sei. Die Homeriker täten gut daran, derlei gewichtige Entscheidungen nicht mal eben nebenbei zu verkünden, sondern gleich eine Erklärung wie die obige abzugeben.
(Wobei mir der Projekt-Status nicht ganz klar wird. Ich lese da irgendwie ein "erscheint später irgendwann und dann halt ohne Splitterbezug".)
Montag, 8. Dezember 2014
Gamers for Sale
Derzeit bei Gog.com für kleines Geld zu haben: Eine Gamers-Collection, ihr wißt schon, die Filme über Rollenspieler und andere Geeks. Fünf Filme / Serien im Paket für 12 Euro.
- The Gamers: Original.
- The Gamers: Dorkness Rising
- The Gamers: Hands of Fate
- The Gamers: Humans and Households
- The Gamers: The Natural one
Media Monday #180
Ah, der MM. Mal wieder etwas Zeit zwischen den Weihnachtsbäckereien (Wir atmen Puderzucker hier). Schauen wir mal, was John Wayne und Sigourney Weaver gemeinsam haben.
1. Wenn ich mir meine Filmvorlieben so anschaue, muss ein Film vor allem eines haben, um mich zu begeistern: Es muß vor allem eines vermeiden, nämlich mich zu behandeln wie einen Zehnjährigen mit Aufmerksamkeitsdefizit. Danach können wir über alles reden, sogar über Tom Cruise.
2. Erfahrungsgemäß gefallen mir Filme mit Sigourney Weaverer auch überdurchschnittlich oft, denn sie ist eine sehr gute Schauspielerin, wählt (meist) gute Drehbücher und kann mit Ripley definitiv als positives Rollenmodell der späten 1970er und 1980er gelten.
3. Die Tötung von ____ war für mich besonders schockierend, weil ____ . Humm. Besonders schockierend? Der Tod von Faye Dunaways Charakter in Chinatown in Verbindung mit dem Patriarchen, der vollkommen unbehelligt seine Tochter/Enkelin der Blutschande wird zuführen können. Und die Moral von der Geschicht? "Forget it, Jake, it's Chinatown." Runner-Ups sind Maude Flanders in Simpsons, das erste Mal Kenny in Southpark (das war 1998, das waren wir nicht gewohnt) und Susan Biddle Ross in Seinfeld. Letzteres war sogar für die Unsympathen von Seinfeld eine erstaunlich düstere Geschichte.
4. Das coolste Vater-Sohn-, alternativ Mutter-Tochter-Gespann, alternativ Elter-Kind-Gespann sind Benjamin Horne und seine Tochter Audrey in Lynch's Twin Peaks. Aber im Sinne des Fragestellers: John Wayne und Montgomery Clift in Red River, und natürlich Ripley mit ihrer Quasi-Tochter in Aliens, einem der wenigen Lichtblicke in Camerons Themaverfehlung.
5. Selten wurde Krieg glaubwürdiger und grausamer dargestellt als in Vilsmaier's Schlachteplatte Stalingrad. (Runners-Up: Steiner von Sam Peckinpah und Tears of the Sun)
6. Nicht unbedingt ein Weihnachtsfilm, ist es inzwischen quasi Tradition, dass ich mir alljährlich den Ring reinziehe, Jackson, nicht Wagner. Wagner ist zu Ostern dran.
7. Zuletzt gesehen habe ich Girls and Panzer und das war abgedreht, dabei militärhandwerklich so gut gemacht, daß es mich sehr, sehr überraschte. "Apologize to the Finnish!" Und dabei kann ich Anime nicht ausstehen. Besprechung folgt hier im Blog.
1. Wenn ich mir meine Filmvorlieben so anschaue, muss ein Film vor allem eines haben, um mich zu begeistern: Es muß vor allem eines vermeiden, nämlich mich zu behandeln wie einen Zehnjährigen mit Aufmerksamkeitsdefizit. Danach können wir über alles reden, sogar über Tom Cruise.
2. Erfahrungsgemäß gefallen mir Filme mit Sigourney Weaverer auch überdurchschnittlich oft, denn sie ist eine sehr gute Schauspielerin, wählt (meist) gute Drehbücher und kann mit Ripley definitiv als positives Rollenmodell der späten 1970er und 1980er gelten.
3. Die Tötung von ____ war für mich besonders schockierend, weil ____ . Humm. Besonders schockierend? Der Tod von Faye Dunaways Charakter in Chinatown in Verbindung mit dem Patriarchen, der vollkommen unbehelligt seine Tochter/Enkelin der Blutschande wird zuführen können. Und die Moral von der Geschicht? "Forget it, Jake, it's Chinatown." Runner-Ups sind Maude Flanders in Simpsons, das erste Mal Kenny in Southpark (das war 1998, das waren wir nicht gewohnt) und Susan Biddle Ross in Seinfeld. Letzteres war sogar für die Unsympathen von Seinfeld eine erstaunlich düstere Geschichte.
4. Das coolste Vater-Sohn-, alternativ Mutter-Tochter-Gespann, alternativ Elter-Kind-Gespann sind Benjamin Horne und seine Tochter Audrey in Lynch's Twin Peaks. Aber im Sinne des Fragestellers: John Wayne und Montgomery Clift in Red River, und natürlich Ripley mit ihrer Quasi-Tochter in Aliens, einem der wenigen Lichtblicke in Camerons Themaverfehlung.
5. Selten wurde Krieg glaubwürdiger und grausamer dargestellt als in Vilsmaier's Schlachteplatte Stalingrad. (Runners-Up: Steiner von Sam Peckinpah und Tears of the Sun)
6. Nicht unbedingt ein Weihnachtsfilm, ist es inzwischen quasi Tradition, dass ich mir alljährlich den Ring reinziehe, Jackson, nicht Wagner. Wagner ist zu Ostern dran.
7. Zuletzt gesehen habe ich Girls and Panzer und das war abgedreht, dabei militärhandwerklich so gut gemacht, daß es mich sehr, sehr überraschte. "Apologize to the Finnish!" Und dabei kann ich Anime nicht ausstehen. Besprechung folgt hier im Blog.
Sonntag, 7. Dezember 2014
Edge of Tomorrow
Gerade gesehen: Edge of Tomorrow, Sci-Fi-Action mit einer etwas wackeligen Zeitprämisse. Insgesamt sehr unterhaltend. Spielt auf geschickte Art und Weise mit den zwei Gamer-Topoi Death / Restart und What am I supposed to do here. Cruise stirbt tausend Tode, das freut, zumal es stellenweise sehr erheiternd inszeniert wurde.
Er wird mit dem Alter als Darsteller besser. Hier vollführt er eine Wandlung vom Schleimbeutel über den Grabenkämpfer mit Thousand-Yard-Stare zum (wirklich) verzweifelten Helden und vollbringt sie innerhalb des Anspruchs eines solchen Filmes hervorragend. Die weibliche Hauptrolle agiert ebenfalls sehr gut und der Rest ist immer mindestens kompetent. Regie und Drehbuch solide, CGI nicht störend, das ist schon sehr viel. Charaktere nicht entwickelt genug, aber ich bin mir nicht sicher, ob das überhaupt notwendig ist, da die Darsteller dann doch sehr gut über Untiefen der Figurenanlage hinwegspielen.
Kurzum: Solider Actionkracher mit gewollter Game-Optik, der nicht verdummt, sich nicht in den Untiefen von Michael Bay oder diesen Marvel-Gurken suhlt, aber auch nicht irgendwelche über seine Genre weisenden Ansprüche zu haben behauptet, wie die Filme von Nolan oder Abrams, die sie sich in kürzer werdenden Intervallen aus sehr dunklen Orten ziehen. Starship Troopers meets Groundhog Day ist als High Concept für ein Popcornmovie vollkommen ausreichend, sowas kann man mit ideologischem oder pseudointellektuellem Ballast schneller versenken als die Lusitania.
7 von 10 Sternen und 8,5 von 10 Popcorntüten.
Er wird mit dem Alter als Darsteller besser. Hier vollführt er eine Wandlung vom Schleimbeutel über den Grabenkämpfer mit Thousand-Yard-Stare zum (wirklich) verzweifelten Helden und vollbringt sie innerhalb des Anspruchs eines solchen Filmes hervorragend. Die weibliche Hauptrolle agiert ebenfalls sehr gut und der Rest ist immer mindestens kompetent. Regie und Drehbuch solide, CGI nicht störend, das ist schon sehr viel. Charaktere nicht entwickelt genug, aber ich bin mir nicht sicher, ob das überhaupt notwendig ist, da die Darsteller dann doch sehr gut über Untiefen der Figurenanlage hinwegspielen.
Kurzum: Solider Actionkracher mit gewollter Game-Optik, der nicht verdummt, sich nicht in den Untiefen von Michael Bay oder diesen Marvel-Gurken suhlt, aber auch nicht irgendwelche über seine Genre weisenden Ansprüche zu haben behauptet, wie die Filme von Nolan oder Abrams, die sie sich in kürzer werdenden Intervallen aus sehr dunklen Orten ziehen. Starship Troopers meets Groundhog Day ist als High Concept für ein Popcornmovie vollkommen ausreichend, sowas kann man mit ideologischem oder pseudointellektuellem Ballast schneller versenken als die Lusitania.
7 von 10 Sternen und 8,5 von 10 Popcorntüten.
Freitag, 5. Dezember 2014
Hogwarts Nordic LARP...
...so sieht es zumindest aus, wenn man die Homepage des Czocha College of Witchcraft and Wizardry aufruft. Eine Großveranstaltung mit 200 Teilnehmern auf einem schönen Setting in Polen. Naja, der Teaser-Trailer flashed mich nicht. Erinnert mich zu sehr an die Leute, die gelegentlich im Mainzer Volkspark mit Besen rumrennen und "Quidditch spielen".Die Regeln hab ich nie kapiert, und die irgendwie auch nicht.
Aber wessen Phantasie so zu fliegen vermag: Hier kann man sich ab dem 11.12.2014 für den Re-Run anmelden. Berichterstatterpflicht erfüllt. Ich muß noch aufs Bike, einkaufen fahren.
"Hiho, Silver!"
Aber wessen Phantasie so zu fliegen vermag: Hier kann man sich ab dem 11.12.2014 für den Re-Run anmelden. Berichterstatterpflicht erfüllt. Ich muß noch aufs Bike, einkaufen fahren.
"Hiho, Silver!"
Power-Raben
Eines vorneweg: Ich bin meinen Lektoren / Korrektoren endlos dankbar. Nicht nur für den Fleiß im Auffinden von Fehlern und stilistischen Macken, sondern auch für jede Menge brauchbaren Input, sei es beim Abwägen von Modi, Festzurren von Eigenschaften und vielem mehr. Auch als mir entgangen war, daß sich die Tauchzeiten etwas arg in die Höhe geschraubt hatten, weil sich die Zeitdauer der Kampfrunde erhöht hatte, waren sie zur Stelle.
Kudos für Fleiß, Aufmerksamkeit, Intelligenz und Engagement. Ohne gings nicht, oder wäre zumindest unendlich schwerer.
Aber manchmal, manchmal reißt dann der Realismus einen einfach fort. Im Kapitel "Vertrautentiere", das sich mit den magischen Weggefährten der Zauberer, Bannsänger und Machtbegabten befaßt, werden von einem Korrektor die Ausdauerwerte der Beispiele Rabe und Falke als unrealistisch eingestuft. Ich schätze, er hat recht, aber Realismus in einem Kapitel über zaubernde Tiere, die eine seelische Verschmelzung mit Mensch und Elf eingehen?
Mmmmh.
Halten wirs doch mit der Settingplausibilität. Die ist nämlich viel wichtiger. Und innerhalb dieser Plausibilität sehen die Setzungen vor, daß die Zwergenvölker Raben als schnelle und besonders ausdauernde Botenvögel einsetzen. Tauben sind nach irdischen Maßstäben vielleicht geeigneter, aber Ruhrpotthutzel mit Taubenzucht war nicht meine Gestaltungsabsicht. Falken wiederum sind gesegnete Vögel, die Diener von Mandavar Morgenpfeil, dem Bringer von Licht und Hoffnung. Manche von ihnen fliegen die ganze Nacht hindurch, um die Sterblichen vor den Tücken des Spalts zu bewachen.
Ich denke, die irdisch-unrealistischen Ausdauerwerte sind auf Elcwing vollkommen plausibel.
Einige andere realismusbezogene Anmerkungen z.B. über Kampftechnik und Ausbildung des Falken waren sehr hilfreich. Ich sach ja: Endlos dankbar. Aber manchmal schräg, wirklich.
Kudos für Fleiß, Aufmerksamkeit, Intelligenz und Engagement. Ohne gings nicht, oder wäre zumindest unendlich schwerer.
Aber manchmal, manchmal reißt dann der Realismus einen einfach fort. Im Kapitel "Vertrautentiere", das sich mit den magischen Weggefährten der Zauberer, Bannsänger und Machtbegabten befaßt, werden von einem Korrektor die Ausdauerwerte der Beispiele Rabe und Falke als unrealistisch eingestuft. Ich schätze, er hat recht, aber Realismus in einem Kapitel über zaubernde Tiere, die eine seelische Verschmelzung mit Mensch und Elf eingehen?
Mmmmh.
Halten wirs doch mit der Settingplausibilität. Die ist nämlich viel wichtiger. Und innerhalb dieser Plausibilität sehen die Setzungen vor, daß die Zwergenvölker Raben als schnelle und besonders ausdauernde Botenvögel einsetzen. Tauben sind nach irdischen Maßstäben vielleicht geeigneter, aber Ruhrpotthutzel mit Taubenzucht war nicht meine Gestaltungsabsicht. Falken wiederum sind gesegnete Vögel, die Diener von Mandavar Morgenpfeil, dem Bringer von Licht und Hoffnung. Manche von ihnen fliegen die ganze Nacht hindurch, um die Sterblichen vor den Tücken des Spalts zu bewachen.
Ich denke, die irdisch-unrealistischen Ausdauerwerte sind auf Elcwing vollkommen plausibel.
Einige andere realismusbezogene Anmerkungen z.B. über Kampftechnik und Ausbildung des Falken waren sehr hilfreich. Ich sach ja: Endlos dankbar. Aber manchmal schräg, wirklich.
Freitag, 28. November 2014
Star Wars Trailer
Und er ist da, der Star Wars Trailer. Mit einem Laser-Anderthalbhänder. Gonzo. Und wo sind die Lens Flares?
Wildes Waldemser Wunderland
Ich gestehe, ich lese Nandurion. Fast täglich. Es ist einfach der Ort für DSA-News, und man will ja auf dem Laufenden sein. Heute erfahren, daß die Splitterträger-Kampagne oder wie das Ding heißt nicht beendet werden wird, was an sich schon für Spieler, Fans, aber auch Sammler eine Zumutung ist, und dabei diese Perle aufgelesen:
Modulentwickler Autoren verfügbar sein. Bis dahin könnte schon auf Basis der bestehenden Infos wohl gearbeitet werden.
Der Konvertierungsaufwand beträgt schwerlich zwei Jahre, die Systeme sind sich sehr ähnlich und am Abenteuer selbst muß ja wohl nix geändert werden. Selbst wenn das Projekt derzeit bei Null stünde - was ich mir kaum vorstellen kann nach dem Vorlauf, zumindest eine Outline und ein Treatment dürften ja wohl existieren - ist das in deutlich weniger Zeit zu stemmen.
Sowas ist als Ansage einfach dreist. Die Ursache für die Probleme sind scheinbar extern, da kann die Redax nix für, aber bei Problemen einfach einen Ausfall zu verkünden und quasi als "alternativlos" darzustellen, das ist unverschämt. Das ist doch wieder so ein ~ 164-Seiten-HC, also um die 90.000 bis 120.000 Wörter. Alles, was einEntwickler Autor braucht, um ein festgefahrenes Projekt dieser Art wieder flottzukriegen:
Och nö. Wir sagen ab.
Addendum:
Bevor der Eindruck entsteht, ich nähme so ein Projekt auf die leichte Schulter. Nein, das ist eine Riesenaufgabe, gerade in so einem komplexen Setting, und sie verlangt absolute Hingabe und Fleiß. Alles, was ich sage ist: Mit den richtigen Hilfestellungen und einem Anreiz kann das noch gepackt werden. Man muß es halt wollen.
Das Abenteuer zu verschieben, ist laut Ulisses deshalb keine gute Idee, weil die Splitterdämmerung mit DSA4 abgeschlossen werden soll und weil ein späterer Veröffentlichungstermin für die Kampagnenplanung und die fortlaufende Geschichte unpassend wäre. Der Versuch, das Abenteuer als DSA5 Produkt zu veröffentlichen, würde aufgrund der Tatsache, dass zahlreiche relevante Regeln erst noch entwickelt werden müsste, bedeuten, dass das Abenteuer erst in zwei Jahren oder später erscheinen könnte.(Hervorhebung von mir.) Bullshit. Das ist reiner Bullshit. Oh liebe Redax und was für ein Bullshit. Laut Verlag soll das Regelwerk bis Mai 2015 vorliegen, d.h. spätestens bis März / April muß eine fertige Version für einen
Der Konvertierungsaufwand beträgt schwerlich zwei Jahre, die Systeme sind sich sehr ähnlich und am Abenteuer selbst muß ja wohl nix geändert werden. Selbst wenn das Projekt derzeit bei Null stünde - was ich mir kaum vorstellen kann nach dem Vorlauf, zumindest eine Outline und ein Treatment dürften ja wohl existieren - ist das in deutlich weniger Zeit zu stemmen.
Sowas ist als Ansage einfach dreist. Die Ursache für die Probleme sind scheinbar extern, da kann die Redax nix für, aber bei Problemen einfach einen Ausfall zu verkünden und quasi als "alternativlos" darzustellen, das ist unverschämt. Das ist doch wieder so ein ~ 164-Seiten-HC, also um die 90.000 bis 120.000 Wörter. Alles, was ein
- Einen anständig dotierten Vertrag.
- Einen Bandredakteur mit solidem Wissen in den abseitigeren Ecken aventurischer Geschichte und einem installierten Skype. Regelkenntnis ein nettes Extra. Keine Voraussetzung.
- Das komplette Material, das bislang zum Projekt existiert.
- Den jeweils neuesten Stand der Regeln.
Och nö. Wir sagen ab.
Addendum:
Bevor der Eindruck entsteht, ich nähme so ein Projekt auf die leichte Schulter. Nein, das ist eine Riesenaufgabe, gerade in so einem komplexen Setting, und sie verlangt absolute Hingabe und Fleiß. Alles, was ich sage ist: Mit den richtigen Hilfestellungen und einem Anreiz kann das noch gepackt werden. Man muß es halt wollen.
Donnerstag, 27. November 2014
Mmmmmh.
Sierra Nevada Pale Ale. Mein absolutes Lieblingsbier, seitdem ich es in den USA verkostet habe, und es hat damals meine ganzen Vorurteile über amerikanisches Bier beseitigt. Man sollte ja auch das deutsche Bier nicht nach der Plörre bewerten, die im Fernsehen beworben wird.
Jetzt hab ich endlich eine Bezugsquelle in Deutschland entdeckt, aber fast € 3,-- für eine kleine Flasche? Die gibt's im Sixpack bei Safeways drüben für stellenweise unter $ 5,--. Cleveres Geschätfsmodell, Herrschaften. Von den Versandkosten sprech ich mal nicht. Ach Dreck, Prinzipien zu haben, und eines davon ist, derlei Wegelagerei nicht zu unterstützen.
Ansonsten: Happy Thanksgiving, everybody.
Jetzt hab ich endlich eine Bezugsquelle in Deutschland entdeckt, aber fast € 3,-- für eine kleine Flasche? Die gibt's im Sixpack bei Safeways drüben für stellenweise unter $ 5,--. Cleveres Geschätfsmodell, Herrschaften. Von den Versandkosten sprech ich mal nicht. Ach Dreck, Prinzipien zu haben, und eines davon ist, derlei Wegelagerei nicht zu unterstützen.
Ansonsten: Happy Thanksgiving, everybody.
Meine Begegnung mit D&D Next
Also wieder einmal eine Begegnung, eine Möglichkeit zu zerbrechender Hoffnung oder überraschendem Vergnügen. Heute D&D 5. Das hatte ich ja nach den teils wirren Playtest-Inkarnationen schon abgeschrieben, bevor mich ein flüchtiger Blick ins kostenlos erhältliche Basis-PDF dann doch wieder erwartungsfroh stimmte. Nun, denn. 3W6 und Stift geholt, die Charakterbögen runtergeladen und frisch ans Werk.
Schwer isses, leicht gewellt, das neue Spielerhandbuch. Cover? TEH AWESUM. Aber das ist schon seit BEAM-D&D 1983 so, nix Neues also. Mir fällt nur auf, daß nicht ganz klar ist, warum die Titelhelden sich mit dem Riesen (?) anlegen, da ist nirgends Beute auf dem Cover.
Schwer isses, leicht gewellt, das neue Spielerhandbuch. Cover? TEH AWESUM. Aber das ist schon seit BEAM-D&D 1983 so, nix Neues also. Mir fällt nur auf, daß nicht ganz klar ist, warum die Titelhelden sich mit dem Riesen (?) anlegen, da ist nirgends Beute auf dem Cover.
Montag, 24. November 2014
DSA5-Fahrplan
Mal den Kopf aus dem Hintern gezogen. Mann ist das bunt hier. Oh-ho und die Homeriker geben anscheinend langsam Standgas. Drüben im DSA4-Forum gibt es eine Menge Neuigkeiten zu DSA5, aber das hier finde ich persönlich reizvoll:
Bravo!
Ach ja. Und unter dem Link oben gibt es noch den weiteren Fahrplan. Ich, ich muß zurück ans Werk, also den Kopf wieder schön in den...
Plopp!
Die DSA 5 Regeln erscheinen im Mai zur RPC in unterschiedlichen Versionen, sie sind ab nächste Woche vorbestellbar. Es wird zwei neue zusätzliche Archetypen geben.Nicht ganz so preisgünstig wie die SR-Regeln, aber der Verlag müht sich, kundenfreundlich wirklich allen Vorstellungen so entgegenzukommen, daß auch ein Schnuppern, das in Enttäuschung enden kann, nicht wirklich wehtut.
Die folgenden Versionen sollen erscheinen:
- als HC in Farbe, 49,95€, einschließlich Aventurienkarte [etwa A3 oder so], mit pdf;
- 500 limitierte Ausgaben mit Kunstleder, Goldprägung, echt limitiert (wird nie mehr nachgedruckt), 79,95€ im F-Shop und bei ausgewählten Händlern, mit pdf;
- Version für 19,95€ im Softcover, s/w, weniger Seiten da ohne Zierelemente, ohne pdf, besonders geeignet für Schüler/Studenten/andere mit weniger Silbertalern;
- Nur pdf (mit Features - interaktive Seitenverweise etc.) im Soft-DRM für 9,95€;
Bravo!
Ach ja. Und unter dem Link oben gibt es noch den weiteren Fahrplan. Ich, ich muß zurück ans Werk, also den Kopf wieder schön in den...
Plopp!
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