Donnerstag, 16. August 2012

Hohn I noi kriagt.

Heute ist der Rest meines "Honorars" von den Promethen eingetroffen (jetzt frag ich mich natürlich, wie es mit der Veröffentlichung des Wettbewerbsammelbandes steht...).

Das erste ist das Pathfinder-Modul Schmelztiegel des Chaos. Ein Cthulhu-Lost-World-Fantasy-Crossover. Mmmh. Hätte ich als Steinbruch so vor drei Wochen gut gebrauchen können. Vom ersten Eindruck her sehr solide und Hurra! Klammerbindung! Na also, geht doch. Schönes Kartenmaterial, gut ausgedachte Schauplätze und schöne Begegnungstabellen mit Einträgen wie "Gruseliges Chaos-Detail". Macht beim ersten Überfliegen schon Laune.

Das zweite ist Der Kult des Roten Drachen von tata! Moritz Mehlem und Uli Lindner. Nein, keine Klammerbindung. Aber jetzt habe ich die Dreiental-Trilogie komplett und kann mich an die entsprechende Rezi setzen dieser Tage. In den dritten Band habe ich noch nicht reingesehen, aber gerade der doch hochgelobte zweite Band hat mich sehr enttäuscht. Insofern kann ich nicht versprechen, in der Gesamtbetrachtung all jene Nettigkeiten einzubinden, die Moritz nachvollziehbar aber strittig gerne sehen würde.
Irgendwo in diesem Spektrum wird sich jeder von uns finden, wobei mir persönlich die "amerikanische Version" lieber ist, der ganzen Szene und ihren Produkten einfach mal positiv gegenüber zu stehen.
Davon halte ich nun überhaupt nichts. Ich halte die Attitüde für nicht zielführend, die jemandem, der etwas nicht gut gemacht hat, versichert, es sei doch irgenwie schon in Ordnung. Ist es nicht! Egal, was man an bestimmten Reformschulen predigt. Das hasse ich so in den amerikanischen SaWo-Foren, wo alles gelobt wird und nie jemand mal einen Schrank in die Tür stellt, wenn es angemessen ist. Davon hat niemand was: Der Designer lernt nicht aus seinen Fehlern, d.h. das größte Potential zum Wachsen wird verschleudert, und das Publikum bekommt schlechte Produkte.

Das ist kein Vorgriff auf mein Fazit zur Trilogie, da ich, wie gesagt, den dritten Band noch nicht gelesen habe. Das ist nur eine Feststellung im Vorfeld. Als Trost: Trotz gelegentlich erkennbarer Neigung zu Sottisen in meinen Texten, begründe ich, was ich anfeinde, und jeder kann beurteilen, ob er meinen Standpunkt teilt oder nicht.

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