Mittwoch, 21. März 2012

Retroklon DDR: Ohne Ulisses geht es nicht

...einen brauchbaren Klon zu erstellen. Alleine schon wegen der Zaubernamen, die ein Magierspieler auswendig kennen muß:
Der Spieler eines Magiers oder Elfen sollte die Zauberformeln seines Helden nach Möglichkeit auswendig lernen. Einem frischgebackenen, magiekundigen Helden wird es der Meister des Schwarzen Auges gewiß nachsehen, wenn er eine Formel nicht richtig beherrscht. Aber einem Magier der 6. Stufe steht es schlecht zu Gesicht, wenn er im Regelbuch blättern muß.
(Ulrich Kiesow, BdR S. 48)
Tja, und spätestens, wenn ich "Foraminen, Foraminor" reinschreiben würde (und ich bin noch nicht entschlossen, das Klonen überhaupt zu übernehmen), bräuchte ich die Genehmigung der Homeriker. Mal sehen, ob ich denen ein Konzept anbieten und um Erlaubnis bitten werde.

Aber jetzt zurück an die Arbeit. *Whip* *Lash*. Ja, Meister. Noch 500 Worte Meister.

Kommentare:

Sphärenmeister hat gesagt…

Man könnte sich auch neue Reime ausdenken.

MSch hat gesagt…

Man muß sich dem Retroclone-Gedanken aber schon sehr fest verschrieben haben, wenn man das mit den Reimen wirklich durchzieht (wenn man das eh nicht macht, braucht man das ja auch erst gar nicht reinzuschreiben).

Ich könnte das nicht, im dramatischen Endkampf, in dem jeder zittert und schwitzt und für seinen 'Helden' mitfiebert, aufzuspringen und "Lirum Larum Löffelstiel, wer viel trinkt der muß auch viel" zu rufen um irgend einen Furzzauber loszulassen ....

Drak hat gesagt…

Ich finde die Zauber klasse und denke auch, dass Aventurien ohne die Formeln etwas verlieren würde.

„Bannbaladin“, „Flim Flam“ und „Ignifaxius!“ gehören einfach dazu (wie du siehst, haben wir die Formeln verkürzt).

Drak hat gesagt…

Fazit: Unfreie Inhalte sind gerade im Rollenspielbereich eine heftige Einschränkung… :(

TheShadow hat gesagt…

Fazit: Unfreie Inhalte sind gerade im Rollenspielbereich eine heftige Einschränkung… :(

Ääääh, nein? Da Mechas und Regeln nicht dem UH-Recht unterliegen, steht Dir es frei, einen Klon zu bauen.

Nur wenn Du spezifische kreative Inhalte reproduzieren willst, bist Du vom Rechteinhaber abhängig. Wir können jetzt darüber diskutieren, ob das Verhältnis zwischen Schöpfern und Rechteinhabern unfair geregelt ist, aber das prinzipiell "Freiheit" nicht mit "Kostenfreiheit" zu verwechseln ist, der Konsens sollte schon bestehen.

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